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Siege oder lerne Wie ich Conor McGregor zum MMA-Champion machte von Kavanagh, John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.10.2017
  • Verlag: riva Verlag
eBook (ePUB)
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Siege oder lerne

Conor McGregors Trainer beschreibt seinen Weg zum Erfolg in der weltweit am schnellsten wachsenden Sportart MMA In diesem Buch erzählt John Kavanagh seine bemerkenswerte Lebensgeschichte, die eng verknüpft ist mit der weltweiten Erfolgsgeschichte der Mixed Martial Arts. Als Jugendlicher wurde der schlaksige Außenseiter oft gemobbt und auch einmal übel verprügelt, als er einer Frau zu Hilfe eilen wollte, die angegriffen worden war. Nach diesem Erlebnis war ihm klar, dass er lernen musste, sich selbst zu verteidigen. Schon bald trainierte er in einem kleinen Schuppen auch andere Kämpfer und veranstaltete die ersten MMA-Events in Irland. Da betrat eines Tages ein frecher Kerl namens Conor McGregor seine Trainingshalle... Mittlerweile ist Kavanagh mit seinem Motto 'Siege oder lerne' zu einem Guru für viele junge Männer und Frauen geworden, die im Kampfsport etwas erreichen wollen. Als Trainer des weltweit charismatischsten Champions Conor McGregor ist er mit seinem Gym zum Magnet für talentierte Kämpfer aus der ganzen Welt geworden. Siege oder lerne gibt einen ganz privaten Einblick in das Leben von John Kavanagh und die beeindruckende Sportlerkarriere von Conor McGregor. Das Buch ist ein Muss für jeden MMA-Fan, aber auch für alle, die verstehen wollen, wie man einen Traum durch Ehrgeiz, Disziplin und Beharrlichkeit wahr werden lässt. John Kavanagh ist nicht nur einer der bekanntesten Kampfsporttrainer weltweit, sondern auch ehemaliger MMA-Kämpfer und Präsident der Irish Mixed Martial Arts Association. Sein erfolgreichster Schützling ist der weltweit bekannte MMA-Champion Conor McGregor.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 16.10.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783959719971
    Verlag: riva Verlag
    Größe: 21823 kBytes
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Siege oder lerne

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Ich verdiene meinen Lebensunterhalt damit, Menschen das Kämpfen beizubringen. Es mag daher überraschend sein, dass ich bis Anfang 20 Angst vor dem Kämpfen hatte. Ich hasste Streit, Lärm, Gewalt - im Grunde jede Art von Konflikt. Das ist an sich nichts Ungewöhnliches, aber bei mir ging es weiter, ich war ein Schwächling oder Weichei, wie einige meiner Schulkameraden mich nannten.

Aufgewachsen bin ich in der Nutgrove Avenue in Rathfarnham, einem Vorort im südlichen Dublin. Meine Schwester Ann war bereits zweieinhalb Jahre alt, als ich am 18. Januar 1977 das Licht der Welt erblickte. Mein Bruder James wurde erst um einiges später geboren.

Wir wohnten in einer Sackgasse, die anderen Kinder in der Straße waren Mädchen, was bedeutete, dass ich die meiste Zeit allein war. Es gab einen einzigen anderen Jungen, der aber viel älter war als ich, deshalb erlaubte man mir kaum, mit ihm zu spielen. Während Ann mit den anderen Mädchen zugange war, beschäftigte ich mich mit verschiedensten Krabbeltieren. Ich war schon früh begeistert von Spider-Man und interessierte mich auch sehr für echte Spinnen. (Das tue ich immer noch: Ich habe eine Tarantel im Büro, gleich neben meinem Schreibtisch. Aber keine Sorgen, sie macht keine Spaziergänge in der Sporthalle - ich halte sie in einem Behälter.) Eine meiner Lieblingsbeschäftigungen war das Füttern von Spinnen. Ich suchte Ameisen und warf diese dann in das Spinnennetz, um zu beobachten, wie die Spinnen sie auffraßen. Das gefiel mir.

Wenn ich mit Ann und ihren Freundinnen spielen wollte, schickten sie mich immer weg. Ich war ein Junge, die anderen waren Mädchen, also störte ich nur. Dennoch klopfte man mir immer wieder auf die Schulter und sagte: "John, später wirst du mit ihnen ausgehen." Als einziger Junge in der Gegend war ich wohl so etwas wie der allgemeine Vorzeigefreund. Leider war das nicht auf meine Unwiderstehlichkeit zurückzuführen: Sie hatten einfach keine andere Wahl.

Laut meinen Eltern war ich kein besonders schwieriges Kind, dafür waren Ann und James ziemlich wild. Ich war wohl eher wie meine Mutter - ruhig und introvertiert. Es ist schwierig, mich auf die Palme zu bringen. Ann und James ähneln im Charakter mehr meinem Vater. Er hat ein hitziges Temperament, um es milde auszudrücken.

In der Schule wurde ich häufig schikaniert und gewöhnlich war es Ann, die mich rettete. Sie hielt mir immer den Rücken frei. Der Junge, der mich am meisten quälte, hieß Steven. Er war so jemand, der einem das Pausenbrot stiehlt oder auch das Geld, wenn man mal Geld hatte. Eines Tages sah Ann, wie Steven mich drangsalierte. Sie attackierte ihn sofort mit einem Regenschirm. Das war das Ende seiner Schikanen. Es gibt echt nichts Schlimmeres als ein Mädchen aus Dublin mit einem Regenschirm, das sieht, wie man auf ihrem kleinen Bruder herumhackt! Aber Steven war nicht der einzige Schultyrann. Doch ich war nie wirklich in einen Kampf verwickelt, ich ging dem meistens aus dem Weg. Wenn man mich schlug, schlug ich nicht zurück.

Obwohl wir sehr unterschiedliche Menschen sind, standen Ann und ich einander immer sehr nahe. Als Ann einmal am Zaun, der unseren Garten vom Garten des Nachbarn trennte, hinfiel, weinte ich mehr als sie. Immer wenn ich etwas geschenkt bekam - auch wenn es nur ein Biskuit war - fragte ich: "Und was ist mit Ann?" Ich nahm keine Kleinigkeit an, wenn nicht auch Ann etwas davon abbekam. Wir waren eng verbunden.

Mein Vater und ich waren uns in meiner Jugend nie sehr nah, erst mit Ende 20 begann ich eine Beziehung zu ihm aufzubauen. Gemeinsam mit meiner Mutter leistete mein Vater viel für unsere Erziehung, ich habe in dieser Hinsicht nichts auszusetzen, aber er war laut und aggressiv, er genoss es zu brüllen und zu streiten, während ich das genaue Gegenteil war. Mein Vater würde es mit zehn Gegnern gleichzeitig aufnehmen; ich hatte schon Ang

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