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Reiten mit Körper, Geist und Seele von Tellington-Jones, Linda (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2015
  • Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
eBook (ePUB)
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Reiten mit Körper, Geist und Seele

Linda Tellington-Jones, weltbekannte Entwicklerin des Tellington-Trainings, stellt erstmals ihre pferdefreundliche und sanfte Reitweise vor. Sie erklärt welche Tellington-TTouches Pferd und Reiter mental und körperlich stärken und wie ein ganzheitliches Reittraining aussieht. So bilden achtsames Putzen mit TTouch, Bodenarbeit im Lernparcours und spezielles Reitequipment die Grundlage, um auch beim Reiten mit dem Pferd eine Einheit zu bilden.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 08.09.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783440150245
    Verlag: Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG
    Größe: 11840 kBytes
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Reiten mit Körper, Geist und Seele

Kapitel 1

Reiten lernen und lehren
Einführung in einen neuen Weg

Die Wurzeln der Tellington-Methode reichen bis in die 1960er Jahre zurück, als mein erster Mann Wentworth Tellington und ich die "Pacific Coast Equestrian Research Farm and School of Horsemanship" in Badger, Kalifornien, gründeten. Dort wurde unter anderem ein neun Monate dauerndes Trainingsprogramm für Reitlehrer angeboten, die zwischen 1964 und 1974 aus neun Ländern zu uns kamen.

Zu dieser Zeit schrieben wir auch gleichzeitig Kolumnen für viele verschiedene Pferdezeitschriften und verschickten unseren Newsletter in 22 Länder.

1974 schloss ich die Horsemanship-Schule in Kalifornien und begann in Europa und den USA zu reisen und die Tellington-Methode zu unterrichten. Seitdem bin ich ständig unterwegs, um diese Arbeit zu verbreiten. Ich fühle mich reich gesegnet, dass ich 19 Bücher, die in 13 Sprachen übersetzt wurden, veröffentlicht und 20 DVDs produziert habe, die meine Methode veranschaulichen. Darunter ist auch ein Video (TTouch für Dressurpferde, 1995) mit Klaus Balkenhol und Nicole Uphoff, das sich speziell an Dressurpferde und Dressurreiterinnen wendet.
Meine Erfahrungen

Ich habe schon lange einen Bezug zum Dressurreiten. In den 1960er Jahren war ich Gründungsmitglied der "California Dressage Society" und hatte das große Glück, Anfang der 1970er Jahre in Kalifornien Zeit mit Alois Podhajsky zu verbringen, dem ehemaligen Leiter der Spanischen Hofreitschule und Autor des Klassikers "Meine Lehrmeister, die Pferde" (Kosmos, 2001). Damals arbeitete er mit Kyra Downton zusammen, die mit "Kadett" die Vereinigten Staaten bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko vertrat. Dort war sie die am höchsten platzierte amerikanische Reiterin und führte ihr Team im Finale auf den achten Platz.

Das ist umso bemerkenswerter angesichts der Tatsache, dass Dressurreiten in den 1960er Jahren in den USA nicht besonders populär war: Die Kavallerie war aufgelöst worden und die "United States Dressage Federation" (USDF) wurde erst 1973 gegründet.

Als junge Reiterin war ich fasziniert von den Trainingsmethoden des französischen Reitmeisters James Fillis und von seinem Buch "Grundsätze der Dressur und Reitkunst". Ich studierte die Klassiker und hatte das Glück, bei Hermann Friedlander zu reiten und von ihm die Kunst des Richtens zu lernen. Ich habe mit einigen der besten Dressurreiter der Welt in Ställen und Reithallen rund um den Globus gearbeitet.

Ich hatte die Ehre, Grand-Prix-Pferde zu reiten, und die Freude, die Lektionen der Hohen Schule zu absolvieren. Trotz meiner Erfahrung weiß ich, dass andere diese Lektionen sehr viel besser erklären können. Ich möchte Ihnen eine neue Art des Lernen und des Lehrens aufzeigen und Ihnen so schlussendlich helfen, Wissen aufzunehmen, während Sie Ihren Weg als Dressurreiterin gehen und dieses Wissen immer besser im Training Ihres Pferdes einsetzen können.

Meine Methode lässt sich gleichermaßen auf das Unterrichten von Vorhandwendungen wie von Einerwechseln anwenden. Sie eignet sich für ein Pferd in der Grundausbildung wie für ein Turnierpferd im Grand Prix St. Georges. Sie ist wie eine neue Brille, durch die man die Welt der Dressurwettkämpfe und des Dressurtrainings betrachtet.

Ich hoffe, dass sie eine Welle von glücklichen, zufriedenen, international auf höchstem Niveau startenden Pferden hervorbringen wird. In dieser neuen Welt, so stelle ich mir vor, werden die Resultate im Viereck nur so gut sein wie die Methoden, mit denen man sie erreicht, und wird die Kommunikation mit dem Pferd genauso großzügig belohnt wie Gehorsam gegenüber dem Gebiss.

Vergangene Trends in der Dressur - vor allem im Sport - haben mich sehr verwirrt. Es ist klar, dass ein neuer Weg nötig ist, um Höchstleistungen zu erbringen, ohne das Wohlbefinden des Pferdes oder die Integrität des Sports zu opfern. Dieses Buch ist deshalb das Ergebnis meines Abwägens

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