text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Abenteuer auf der Saône Mit dem Hausboot nach Lyon von Reymann, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
6,49 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Abenteuer auf der Saône

Endlich Urlaub und dann kein Plan, wohin die Reise mit der INGRINE gehen soll. Nachdem die ersten Tage mit Einräumen überstanden sind geht es endlich auf Fahrt, zuerst zum Auftanken und dann weiter und weiter bis man sich plötzlich in Lyon wiederfindet. Unterwegs lernt man in anderen Häfen neue Bootsfreunde kennen, die das selbe Reiseziel haben und mit denen diese gemeinsame Fahrt zu einem kleinen Abenteuer wird, an das man sich gerne zurück erinnert, auch wenn sich die Wege am Zielort trennen. Umso erfreulicher sind die vielen teils zufälligen Begegnungen mit der Crew der OLIMAR, die es im Laufe der Monate immer wieder gibt. Kommen Sie an Bord und erleben Sie aus erster Hand die Abenteuer der INGRINE auf ihrer Fahrt auf der Saône durch das wunderschöne Burgund im Herzen Frankreichs. Leinen los und Obacht: Flussfieber ist ansteckend. 1959 in einem kleinen Vorort von Düsseldorf geboren, besuchte dort die Grundschule und später die Hauptschule im Nachbarort Erkrath. Seine schulische Laufbahn war geprägt von den zwei Kurzschuljahren, die er direkt nach seiner Einschulung erlebte und die ihm in den folgenden Jahren noch zu schaffen machten. Mit Mühe erreichte er seinen damaligen Schulabschluss, den er viel zu früh erlebte. Mit vierzehn kam er in die Lehre als Elektriker, was ihm wiederum durch seine Faszination für Technik einen Aufschwung erleben ließ. Mit zusätzlichen Kursen neben seiner Ausbildung erweiterte er sein Wissen und seine Fähigkeiten, eher er als einer der Besten seines Jahrganges die Ausbildung abschloss. Unmittelbar danach gab ihm der mittlerweile erworbene Spaß am Lernen den Antrieb, um sich weiter neben seinem Beruf fortzubilden. So erlangte er die Mittlere Reife und das Fachabitur und begann ebenfalls nebenberuflich ein Studium der Elektrotechnik in Würzburg, das er als Zweitbester seiner Jahrgangsgruppe beenden konnte. Zeitgleich wechselte er von seinem Ausbildungsbetrieb zum größten deutschen Hausgerätehersteller in den technischen Kundendienst, dem er noch heute angehört. Durch seine vielen Aufenthalte und Freundschaften in Frankreich erlernte er die Sprache dort vor Ort und kehrt immer wieder gerne an diese Orte zurück. Der Autor war bis zum Tode seiner Frau verheiratet, hat zwei Söhne und mehrere Enkelkinder und lebt heute in einer festen Beziehung. Durch viele Fachartikel und Veröffentlichungen von Berichten und Geschichten in Zeitschriften im In-und Ausland kam er zum Schreiben, das sich im Laufe der Zeit zu einem seiner Lieben entwickelte. Teile seiner Publikation sind in mehrere Sprachen übersetzt worden. Sein größtes Hobby, der Wassersport, gab ihm letztendlich Ansporn dazu, seine Erlebnisse am und auf dem Wasser für andere begeisterte Skipper, und solche, die es werden wollen, niederzuschreiben.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 08.12.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783743185104
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 3053 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Abenteuer auf der Saône

Pfingsten, faules Hafenleben und kein Plan

Entgegen unseren normalen Gepflogenheiten sind wir für unseren zweiwöchigen Urlaub diesmal am Samstagmorgen zum Boot angereist.

Um drei Uhr war für uns die Nacht in Düsseldorf zu Ende und ab ging die Fahrt nach Frankreich nach Auxonne. Das Auto war am Vortag gepackt worden und nur wenige Sachen mussten vor der Abfahrt noch im Wagen verstaut werden, wie die Kühltasche mit ein paar wenigen Lebensmittel, die wir von Deutschland mit auf das Boot nehmen wollten.

Der Autobahnring um Köln war auf unserer Strecke fast fertig und zu dieser frühen Stunde war nur sehr wenig Verkehr unterwegs. Zügig passierten wir den neuralgischen Knotenpunkt und weiter ging die Fahrt hoch in die Eifel. In Luxemburg wurde aufgetankt und Kaffee für die nächsten beiden Wochen eingekauft, dann konnte die Fahrt weitergehen.

Früh setzte die Dämmerung ein und wir konnten so die Landschaft in vollen Zügen genießen. In Frankreich waren wir fast alleine auf der Autobahn unterwegs, nur wenige Lastwagen waren mit uns auf der Strecke. An unserem Stammrastplatz Sandaucourt wurde für eine Tasse Kaffee angehalten, die Füße vertreten und die Toilette aufgesucht. So gestärkt und entspannt konnte die Weiterfahrt fortgesetzt werden und eine halbe Stunde später erreichten wir die Region um Langres.

Das führte zu dem Entschluss, bereits hier die Autobahn zu verlassen und den Rest der Strecke nach Auxonne über Champlitte und Gray auf der Landstraße zu fahren, dort wollten wir dann unsere Einkäufe für die ersten Tage erledigen.

Also Blinker raus und runter von der Autobahn. Nach der Mautstation folgte noch ein kurzes Stück Route National, dann erreichten wir die Festungsstadt Langres, die hoch über dem Tal der Marne gelegen die Region beherrscht.

Die Fahrt entlang dieser Stadtmauer erinnerte mich an die Festungsmauern von Avignon im Süden, die ähnlich wirkten. Auch dort führte die Straße außen am Wall vorbei, die Zufahrt in die Altstadt war größtenteils auch nicht möglich, da die Gassen einfach zu eng sind. Selbst die Anwohner müssen ihre Autos draußen vor den Stadttoren auf einem Parkplatzstreifen abstellen, da es keine andere Möglichkeit gibt.

Hinter der Stadt kamen wir nach einigen Kilometern Landstraße an unsere alte Strecke heran, die uns von der Autobahn in Richtung nach Gray führte. Nur fuhren wir diesmal die Landstraße nach Gray weiter, anstatt hinter Champlitte links in die Straße durch den Wald und in Richtung Dampierre-sur-Salon abzubiegen, um nach Savoyeux zu gelangen.

Die Ankunft in Gray ist immer etwas Sehenswertes. Von der neuen Umgehungsstraße gelangt man nach einem Kreisverkehr auf die Avenue de Jean Jaurès, der Hauptstraße, die fast zwei Kilometer lang schnurrgeradeaus den leichten Hügel herunter an die Saône führt.

Erst unten in Flussnähe hinter der großen Traktorenfabrik erschienen rechts und links die ersten Geschäfte, der Hauptteil der Läden war auf der anderen Saôneseite in der Altstadt angesiedelt. Es folgte ein weiterer kleiner Kreisverkehr und nun fuhren wir auf die Brücke über die Saône. Das Wasser spülte ordentlich über dem Damm des Wehres, das man mit der Brücke überquerte. Nun trennten uns nur noch wenige hundert Meter und wir waren am Intermarché angekommen.

Hier wurde der Wagen abgestellt und gegen einen Einkaufswagen eingetauscht. Zu der frühen Stunde war der Parkplatz wie auch der Laden im Innern noch recht leer. Das war gut für uns, bedeutete es doch keine Warteschlange an der Kasse nach dem Beladen des Chariot zu haben.

Die Schlacht konnte losgehen.

Es galt, sich mit allen benötigten Proviant und Getränken für die nächsten Tage einzudecken.

Gut das wir in der Zwischenzeit unsere Vorlieben für bestimmte Speisen oder Zutaten entwickelt hatten, das machte die ganze Sache einfacher und beschleunigte den Aufenthalt im Einkaufstempel extrem.

Dennoch landete das Eine oder Andere in unsere

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen