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50 plus. Neuorientierung im Beruf Chancen erkennen und mit Erfahrung punkten von Reemts Flum, Brigitte (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.03.2016
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
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50 plus. Neuorientierung im Beruf

Eine neue Stelle finden, wenn man über 50-jährig ist: entgegen vieler Medienberichte ist dies keineswegs unmöglich. Wer sich mit über 50 freiwillig oder unfreiwillig nochmals auf Stellensuche macht, braucht aber mehr Zeit und muss gezielt vorgehen: nicht Aktion, sondern Reflexion sollen im Vordergrund stehen. Eigene Fähigkeiten, Stärken und Kenntnisse definieren, den Einfluss gesellschaftlicher Veränderungen - technologisch und konjunkturell - bedenken und sich dann auf dem Arbeitsmarkt positionieren. Dieser Ratgeber zeigt von der Standortbestimmung über die Recherche bis zum Auftritt auf dem Arbeitsmarkt und den Jobverhandlungen alle nötigen Fragestellungen un dVorgehensweisen. Und aus ihrer jahrelangen Erfahrung geben die Autoren viele praktische Tipps und Handlungsanleitungen.

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Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 248
    Erscheinungsdatum: 14.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783855699698
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 4809 kBytes
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50 plus. Neuorientierung im Beruf

Auslöser für eine Neuorientierung

Trennungen kündigen sich an. Vielleicht führt Ihr persönlicher Entwicklungsprozess zum Wunsch nach einer Erneuerung; möglicherweise sind es aber auch Veränderungen in Ihrem beruflichen Umfeld, die zum Auslöser einer Trennung werden. Auf solche Anzeichen zu achten hilft, nicht von den Ereignissen überrascht zu werden.

Es muss viel passieren, bevor wir aktiv eine berufliche Neuorientierung anstreben. Oft spüren wir lange vorher, dass etwas nicht mehr stimmt: Der Spass an der Arbeit, die Identifikation mit dem Unternehmen, die Akzeptanz der Vorgesetzten, die Verbundenheit mit den Kolleginnen und Kollegen gehen schleichend verloren. In anderen Lebensbereichen neigen wir zu Experimentierfreude, aber im Bereich der Arbeit verfügen wir oft über ein beachtliches Verdrängungs- und Beharrungsvermögen. Dabei gibt es meist etliche Anzeichen, dass eine Veränderung - freiwillig oder unfreiwillig - bevorsteht.
Veränderungen im Unternehmen

Veränderungen im Unternehmen lassen sich vielleicht eine Weile ignorieren - bis man irgendwann merkt, dass sie nicht nur die anderen Abteilungen, sondern auch den eigenen Arbeitsbereich und Arbeitsplatz direkt betreffen.
Einschneidende Reorganisationen

Unternehmen sind heute gezwungen, sich rasch an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen, wenn sie im globalen Markt überleben wollen. Immer mehr einfache Arbeiten werden ins Ausland verlagert, weil sie dort billiger eingekauft werden können. Sogenannte Shared Service Centers (übergeordnete Dienstleistungszentren) übernehmen übergreifende Prozesse für alle Unternehmensbereiche und nutzen so die vorhandenen Synergien. Bei jedem Arbeitsprozess wird untersucht, ob eine Verschlankung und/oder Automatisierung möglich ist. Zudem findet in allen Bereichen eine Konsolidierung des Marktes durch Übernahmen und Fusionen von Unternehmen statt.

Arbeit ist teuer - besonders in der Schweiz -, und diesen Preis wollen die Unternehmen nur noch zahlen, wenn sie dafür aktuelles und unternehmensnotwendiges Know-how erhalten, nicht aber für exportierbare Routinetätigkeiten. Es findet ein Umbau statt: Jobs verschwinden, andere werden geschaffen.
Die Chemie stimmt nicht mehr

"Chemie" ist ein etwas vager Begriff im Zusammenhang mit Veränderungen am Arbeitsplatz, aber er wird häufig verwendet, um zu erklären, dass etwas einfach nicht mehr stimmt. In den allermeisten Fällen passen die Werte und/oder die Köpfe verschiedener Personen im Unternehmen nicht oder nicht mehr zusammen. Differenzen auf der Werteebene sind häufig. Unternehmen, die sich rasch entwickeln oder zum Beispiel durch Zukäufe wachsen, haben oft Mühe, die bestehende Unternehmenskultur in die angestrebte zu überführen oder unterschiedliche Kulturen unter einen Hut zu bringen.

Solche Konflikte werden schnell auf Mitarbeiterebene ausgetragen, wenn es etwa darum geht, wer eine Führungsfunktion übernimmt oder von wem man sich trennt. Unternehmen, die einem hohen Veränderungsdruck ausgesetzt sind, unterstellen langjährigen Mitarbeitenden gern eine "alte Denke" - und plötzlich ist man in der Situation, dass das betriebliche und fachliche Know-how nicht mehr gewürdigt wird und man stattdessen als Bremsklotz gilt.
Neue Besen kehren anders - Chefwechsel

Auch durch einen Chefwechsel im eigenen Bereich oder durch einen Wechsel in der obersten Führung werden Veränderungen ausgelöst. Gerade an der Spitze der Unternehmen wird die Verweildauer der Chefs immer kürzer, weil sie sich zunehmend an kurzfristigsten Ergebnissen messen lassen müssen. Dieser Trend ist neu für Führungskräfte, die ihre Position noch einem langjährigen Aufstieg innerhalb der Firma verdanken. Aber auch für alle anderen Mitarbeitenden eines Unternehmens sind dadurch die Zeichen auf Veränderung gesetzt. Denn mit jeder Neubesetzung in der Chefetage müssen sich auch alle Angestellten innerhalb der Firma wieder n

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