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Start! Alles übers Studieren in der Schweiz von Imhof, Claudia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.05.2016
  • Verlag: Beobachter-Edition
eBook (PDF)
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Der umfassendste Guide zum Studieren in der Schweiz: Wo, wie was studieren, wie lernen, haushalten, sicher versichern, die Steuererklärung ausfüllen, ein Auslandsemester organisieren, einen Job finden? Und wie gehts weiter nach dem Studium? Dieser Ratgeber ist ein nützliches Geschenk für Maturanden, Sutdienanfänger und Studierende.

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Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 243
    Erscheinungsdatum: 01.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783038750031
    Verlag: Beobachter-Edition
    Größe: 8234 kBytes
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Wo studieren?

Weisst du erst mal, was du studieren willst, stellt sich die Frage nach dem Wo. Universität oder Fachhochschule - welcher Hochschultyp passt besser zu dir? Und wo soll die Schule sein? Am bisherigen Wohnort oder möglichst weit weg von zu Hause?

D ie Universitäten und Fachhochschulen haben manches gemeinsam: Beide bringen Begabten und Ambitionierten viel bei, pflegen internationale Partnerschaften, und Englisch als Unterrichtssprache wird immer wichtiger. In einigen Bereichen unterscheiden sich die Hochschultypen aber auch. Diese Punkte haben möglicherweise Einfluss darauf, ob du dich an einer Uni oder an einer Fachhochschule einschreibst. Wenn du schon weisst, welcher Typ Hochschule es sein soll, stellt sich die Frage nach dem Ort, denn möglicherweise gibt es deinen Studiengang in mehreren Städten. Welches ist dann die richtige Schule für dich?
UNIVERSITÄTEN UND EIDGENÖSSISCHE TECHNISCHE HOCHSCHULEN

Wenn du weisst, dass du in die Tiefe studieren möchtest, und klar ist, dass du nicht auf einen Bachelor abzielst, sondern zusätzlich einen Master und vielleicht auch einen Doktor machen möchtest - dann gehörst du an die Uni oder ETH. Hier stehen analytische Vorgehensweise, intensive Auseinandersetzung mit einem Fachgebiet und seinen Theorien sowie Forschung im Vordergrund.

An den grossen Universitäten findest du eine Vielzahl von Fachrichtungen unter einem Dach vereint; das Wechseln ist zu Beginn des Studiums oft noch relativ unkompliziert.

Universitäten sind aber nur etwas für Menschen, die sich gut selbst organisieren können. Es gibt zwar viele Anlaufstellen für Fragen, aber individuelle Betreuung ist eher die Ausnahme. Was immer du brauchst, du musst selbst aktiv werden. Das Zusammenstellen des Stundenplans beispielsweise kann mühsam sein, weil sich Vorlesungen und Seminare teilweise überschneiden. Die schiere Grösse einiger universitärer Hochschulen wirkt ausserdem auf viele anonym. Da merkt kaum jemand, ob du in die Vorlesung kommst. Ob es anonym ist oder nicht hängt aber sehr von deiner Studienrichtung ab. Es gibt auch an den universitären Hochschulen Studiengänge, wo jeder jeden kennt.

Was die Abschlüsse angeht, unterscheiden sich Uni und Fachhochschule zwar nicht in der grundsätzlichen Bezeichnung: Bachelor und Master gibt es an beiden. Sie sind international anerkannt; das (Weiter-)Studieren im Ausland ist also möglich (siehe Seite 41). In der Arbeitswelt werden die Abschlüsse von den Unternehmen aber häufig klar kategorisiert. Wer Praktiker sucht, setzt oft auf Absolventen der Fachhochschulen, wer vertieftes Theorie-Wissen will, holt Uni-Abgänger an Bord, wobei auch dies sehr vom absolvierten Studiengang abhängt.

Die Bachelorabschlüsse der beiden Hochschultypen unterscheiden sich auch hinsichtlich der Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Mit dem Bachelor einer Uni kannst du den Schritt in die Arbeitswelt wagen, aber die Chancen auf einen Job sind in vielen Studienrichtungen geringer als mit dem Bachelor einer Fachhochschule. Dieser ist darauf ausgelegt, dass du damit ins Berufsleben übertrittst.

Die Bedeutung des Masterabschlusses von Uni und Fachhochschule hängt stark von der Studienrichtung ab. Das Einzige, was sich tendenziell sagen lässt: Mit einem Uni-Abschluss und ohne Arbeitserfahrung während des Studiums musst du eher damit rechnen, erst mal ein Praktikum machen zu müssen.

TIPP

Viele nützliche Informationen zu Schweizer Hochschulen findest du unter www.swissuniversities.ch .

Das Schweizer Hochschulsystem kurz erklärt

Das Schweizer Bildungssystem ist in drei Stufen unterteilt: Primar-, Sekundar- und Tertiärstufe. Die obligatorische Schulzeit umfasst die Primar- und einen Teil der Sekundarstufe I. Nach der obligatorischen Schulzeit stehen den Jugendlichen zwei Bildungswege auf Sekundarstufe II offen:

Die allgemeinbildende Schule (gymnasiale M

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