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Neue Medien in der Schule: Gefahren und Chancen der Generation Flatrate von Eisen, Alexander (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.07.2015
  • Verlag: Diplomica Verlag GmbH
eBook (PDF)
34,99 €
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Neue Medien in der Schule: Gefahren und Chancen der Generation Flatrate

Werden die Trends der modernen Massengesellschaft analysiert, wird schnell klar, dass einfach mal abschalten nicht mehr möglich zu sein scheint. Sei es der ständig laufende LED-3D TV, das aufgeklappte Ultrabook, das Tablet auf der Couch oder das Smartphone in der Hand. Der Weg von einer Industriegesellschaft hin zu der modernen Informations- und Mediengesellschaft scheint vollzogen. Diese Entwicklung bringt natürlich nicht nur Vorteile mit sich, sondern birgt auch Gefahren und zwar nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für erwachsene Personen. In der öffentlichen Debatte stehen immer wieder Dienste wie Facebook, Twitter oder Chatportale in der Kritik. In der vorliegenden Arbeit steht folgende Forschungsfrage im Fokus: Sind die Gefahren und Chancen, die aus dem Umgang mit den neuen Medien resultieren und in der Politik, der öffentlichen Debatte und vielen Publikationen ambivalent diskutiert werden, auch wissenschaftlich zu belegen? Besteht wirklich ein Zusammenhang zwischen dem Spielen von gewalthaltigen Computerspielen und einer verminderten emphatischen Fähigkeit, oder muss unsere Gesellschaft weg von einer Bewahrpädagogik in Bezug auf die Neuen Medien, welche bereits im 1. Drittel des 20. Jahrhunderts vorherrschte?

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 110
    Erscheinungsdatum: 01.07.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958502321
    Verlag: Diplomica Verlag GmbH
    Größe: 5422kBytes
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Neue Medien in der Schule: Gefahren und Chancen der Generation Flatrate

Textprobe: Kapitel 6, Gefahren und Risiken der Neuen Medien: Um der heutigen Medienwelt gerecht zu werden ' muss auch ein Augenmerk auf die Extreme gelegt werden, Datenmissbrauch, Cybermobbing, pathologische Spiel- bzw. Internetnutzung und ungeeignete Inhalte sind zum Beispiel Probleme, deren sich die Gesellschaft annehmen muss.' Das folgende Kapitel wird den Fokus auf die Gefahren bei der Nutzung des Computer, des Internets und des Handys legen. Hierbei sollen verschiedene Facetten von Problemverhalten im Jugendalter, die in einem eventuellen Zusammenhang mit dem Medienkonsum stehen, näher beleuchtet werden. Es steht aber auch zu Diskussion, ob sich für eine allgemeine öffentliche Meinung auch wissenschaftliche Beweise finden lassen. Diese Auseinandersetzung erscheint notwendig, da die neuen Medien oftmals nur im Zusammenhang mit Gefahren gesehen werden und als Medien vor dem man Kinder und Jugendliche schützen muss. 6.1,Der Computer und das Internet: Wie die Ergebnisse der beiden Studien des medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest zeigen, dass die Neuen Medien untrennbar mit dem Alltag von Kindern und Jugendlichen verbunden sind. Gerade der Sprung in das Internet eröffnet viele neue Möglichkeiten. Dieser Sprung geht einher mit einem kleinen Kontrollverlust der Erziehungspersonen, da die Computernutzung offline einfacher zu kontrollieren war. Die Gefahren und Risiken beziehen sich nicht nur auf den technischen Bereich, sondern auch auf den persönlichen Bereich jedes Jugendlichen. Technische Probleme sind hier zum Beispiel Datendiebstahl und schädliche Software (Viren, Trojaner etc.). Zu den persönliche Problembereichen gehören Phänomene wie das Cyber-Mobbing, der Datenmissbrauch. Lange ist es keine Seltenheit mehr, dass Kinder und Jugendliche Opfer von Internetabzocke geworden sind, 'wenn z.B. angeblich kostenfreie Dinge im Nachhinein doch etwas gekostet haben.' Doch es können auch weitaus ernstere Probleme entstehen, wenn Kinder und Jugendliche Opfer von Anfeindungen und Verleumdungen im Internet werden. Es können Texte, Bilder und ganze Videos binnen Sekunden im Internet verbreitet werden. Diese Verbreitung kann jedoch dann nicht einfach wieder aufgehalten werden und setzt sich beinahe unkontrolliert fort. Das zeigt auch ein aktuelles Beispiel aus Deutschland, bei dem unbekannte Ex-Freunde Nacktfotos von jungen Mädchen auf Facebook veröffentlichten - mit Name, Wohnort und Schule. Damit jedoch nicht genug, ' fast 9000 Facebook-Nutzer sollen bis dahin angegeben haben, dass ihnen die Seite gefällt.' Die Bilder waren mit weiteren Beleidigungen kommentiert und für jedermann zugänglich, bis Facebook sie Seite sperrte. Wie viele Personen die Bilder bis dahin allerdings schon auf ihrem Rechner gespeichert hatten, kann niemand genau sagen. 15% der befragten 12-19-jährigen Internetnutzer der JIM-Studie 2012 gaben an, dass bereits falsche Behauptungen und Bösartiges über ihre Person verbreitet wurde. ' Besonders betroffen sind hier die mittleren Altersgruppen und Jugendliche mit Hauptschulhintergrund (22%).' Viele haben auch schon Erfahrungen mit peinlichen und beleidigenden Fotos und Videos gemacht. Des Weiteren sind im Internet oftmals für Kinder und Jugendliche ungeeignete Inhalte frei zugänglich. Dazu gehören Pornographie und gewalthaltige Medien. Hier müssen die Erziehungsberechtigten sich um passende Filter für problematische Inhalte kümmern. Negativlisten zum Beispiel zeigen Internetadressen auf, die sich für Kinder und Jugendliche als gefährlich und ungeeignet darstellen. Umgekehrt können auch Positivlisten angelegt werden, die nur gewisse Internetadressen freischalten. Es wird jedoch deutlich, dass die Kontrolle der Eltern beim Computer und Internetkonsum ihrer Kinder, die wahrscheinlich wichtigste Variable ist. Pflicht ist und bleibt, regelmäßig einen Blick auf die Aktivität der Kinder im Internet zu werfen. 6.2,Chat und Instant Messenger: Chaträume bieten Kinder und Jugendlichen d

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