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Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme Eine Programm- und Webseitenanalyse von Scholz, Isabel (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.10.2015
  • Verlag: GRIN Verlag
eBook (ePUB)
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Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme

Masterarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik, Note: 1,7, Universität Leipzig (Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft), Veranstaltung: Crossmedia, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Folgenden wird der Aufbau dieser Arbeit zusammen gefasst, damit für den Leser ein Überblick gegeben werden kann. Nach diesen einleitenden Worten werden die geschichtlichen Aspekte von Crossmedia betont und es wird geklärt, wann und wo verschiedene Autoren bereits Vorläufer des heutigen Crossmedia sehen. Desweiteren soll das Kapitel zur Entstehung von Crossmedia-Journalismus zeigen, wie sich dieser entwickeln konnte und welche Voraussetzungen dafür von Bedeutung waren. Außerdem werden wichtige Definitionen von Wörtern im Umfeld von Crossmedia diskutiert und abschließend eine für diese Arbeit gültige Definition von Crossmedia und weiteren für die Analyse bedeutsamen Wörtern erarbeitet. Weiterhin werden im vierten Kapitel die Untersuchungsobjekte für die Analyse festgelegt und beschrieben, der Untersuchungszeitraum wird definiert und die Methoden für diese Untersuchung vorgestellt. Die Darstellung der Analyseergebnisse der einzelnen Radioprogramme folgt mit einer anschließenden Pointierung der wichtigsten Ergebnisse im Fazit. Mitschnitte (Anhang II) nicht im Lieferumfang enthalten!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 129
    Erscheinungsdatum: 14.10.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783668066168
    Verlag: GRIN Verlag
    Größe: 5583kBytes
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Crossmediale Aktivitäten ausgewählter deutscher Jugendradioprogramme

3. Zur Entstehung von Crossmedia-Journalismus

In diesem Kapitel wird deswegen im ersten Teil auf die Voraussetzungen für den Crossmedia-Journalismus eingegangen und es werden Beispiele von Crossmedia-Journalismus im Internetzeitalter genannt. Am Ende werden die in der Historie auftauchenden Begriffe erklärt und diskutiert und eine eigene Definition von Crossmedia soll gefunden sein.

3.1 Voraussetzungen für Crossmedia-Journalismus

In Bezug auf die Voraussetzungen für den crossmedialen Journalismus orientiert sich dieser Abschnitt an der Aufteilung von Meier in seinem Aufsatz "Crossmedialer Journalismus" [68] , ergänzt durch Anmerkungen weiterer Autoren. Meier unterteilt die Voraussetzungen für den crossmedialen Journalismus in vier Bereiche. Er nennt den dynamischen Wandel der Medientechnik, der Medienrezeption und daraus folgend der Wandel der Medienmärkte und der journalistischen Strategien. [69]

3.1.1 Wandel der Medientechnik

Im Bereich der Medientechnik hat sich ein Wandel dahingegen vollzogen, dass "im analogen Journalismus Medieninhalte an eine bestimmte Übermittlungsform gebunden" [70] waren und "diese Bindung zwischen Inhalt und technischem Medium löst sich in der digitalen Medienwirtschaft auf." [71] Jakubetz ergänzt "Die Digitalisierung macht Medien durchlässig und mobil, das Trägermedium, früher von ganz entscheidender Bedeutung, spielt heute nahezu keine Rolle mehr." [72] Früher wurde ein Fernsehbeitrag im Fernsehen gesendet, ein Zeitungsartikel in der Zeitung abgedruckt und eine Radiosendung lief im Radio. Seit Mitte der 90er gibt es die Digitalisierung [73] und seitdem liegen die Beiträge digitalisiert vor und können kopiert, mehrfach verwertet werden, sowie zeit- und ortsunabhängig benutzt werden. "Die Hülle ist tot, der Inhalt ist hingegen lebendiger denn je." [74] Beim für diese Arbeit im Mittelpunkt stehenden Medium Radio wurden früher O-Töne auf einem Tonband aufgenommen, das Band wurde geschnitten und geklebt. Immer wenn der O-Ton gespielt werden sollte, musste das Tonband vorliegen. [75] "Nach der Digitalisierung der Radiotechnik liegen O-Töne und Beiträge auf Servern, die für jeden Redakteur permanent übers Netzwerk erreichbar sind." [76] Das heißt, es gibt die Möglichkeit digital einige O-Töne aus einem Interview zu schneiden und trotzdem das gesamte Interview beispielsweise auf der eigenen Webseite zu veröffentlichen. Genauso können die Fernsehkollegen die O-Töne benutzen und in ihren Fernsehbeitrag einbauen. "Die Digitalisierung der journalistischen Produktion und Distribution ist die technische Basis für Mehrkanalstrategien." [77] Jakubetz ergänzt die Feststellung Meiers mit einem abschließenden Bild. "Journalismus, das heißt inzwischen nicht mehr: Zeitung. Radio. Fernsehen. Stattdessen ist Journalismus erst einmal ein riesiger digitaler Schrank voller Inhalte, aus deren einzelnen Schubladen jeder das für sich herausnimmt, was ihm gerade passt. Und vor allem: wann und wo es ihm passt." [78]

3.1.2 Wandel der Medienrezeption

Der zweite Bereich, in dem Voraussetzungen für den crossmedialen Journalismus geschaffen wurden, ist der Bereich der Medienrezeption. In diesem Teil der Arbeit wird nicht auf alle Änderungen der Mediennutzung eingegangen, sondern speziell auf die des Internets, weil dies von besonderer Bedeutung für den crossmedialen Journalismus ist.

Die Medienrezeption der Nutzer hat sich gewandelt. "Das Internet hat sich innerhalb von 15 Jahren so rasant verbreitet wie kein neues Medium seit dem Fernsehen

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