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Eltern, Schule und Berufsorientierung Berufsbezogene Elternarbeit von Voigt, Jana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2011
  • Verlag: wbv Media
eBook (PDF)
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Eltern, Schule und Berufsorientierung

Für Jugendliche wird es immer schwieriger, sich für den richtigen Ausbildungsberuf zu entscheiden. Doch wie können Eltern ihre Kinder dabei unterstützen? Hier setzt dieser Leitfaden für Lehrer, Sozialarbeiter und Kommunalpolitiker an. Er stellt erfolgreiche Projekte und Instrumente vor, die zeigen, wie Eltern in den Berufswahlprozess eingebunden werden können. Dabei beschreiben die Autoren unterschiedliche regionale Ansätze und Herangehensweisen. Der Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (PT-DLR) setzt Projekte verschiedener Ministerien fachlich und organisatorisch um.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 200
    Erscheinungsdatum: 04.10.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783763947577
    Verlag: wbv Media
    Größe: 11481 kBytes
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Eltern, Schule und Berufsorientierung

5 Elternprojekt "Gemeinsam in die Zukunft. Elternbeteiligung im Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt" (S. 64-65)

Simone Baum, Melanie Henschel, Jana Voigt

Regionaler Kontext

Wie die Leipziger Schulabsolventenstudien belegen, haben Mütter und Väter einen enormen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. So gaben etwa 96 % der innerhalb der Studie befragten Jugendlichen aus Mittelschulen an, dass ihre Familie im Berufsorientierungsprozess eine entscheidende Rolle spielte.1 Bei den Mädchen und Jungen aus Förderschulen bewerteten 90 % ihr näheres soziales Umfeld (Familie, Freunde, Bekannte, Verwandte) als wichtig für die berufliche Orientierung.

Die aktuelle Shell-Jugendstudie belegt, dass die Familie angesichts der vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen an die Jugendlichen emotionalen Beistand, sozialen Rückhalt und Sicherheit bietet.3 Mütter und Väter sind wichtige Rollenvorbilder und Ratgeber für die Lebensbewältigung. Ihre gewichtige Bedeutung wird durch eine lange Verweildauer von Jugendlichen in ihrer Familienstruktur verstärkt. 73 % der jungen Frauen und Männer zwischen 18 und 21 Jahren leben noch bei ihren Eltern.

Strukturierte Beziehungen von Eltern zu pädagogischen Institutionen im Sinne einer gleichberechtigten Erziehungs- und Bildungspartnerschaft, bei denen Eltern bei Entscheidungen oder der Weiterentwicklung von Bildungsprozessen mitwirken, sind bezogen auf den Übergang zwischen Schule und Arbeitswelt noch ausbaufähig. Gerade in Hinblick auf die Erreichbarkeit von Eltern ist mitunter eine von Enttäuschungen geprägte Haltung herauszulesen, die zur Folge hat, dass Versuche der Elternaktivierung eingestellt werden, weil Aufwand und Ertrag im Versuch, Eltern einzubinden, nicht ausgewogen sind.

Dies obwohl Eltern ein klares Interesse an der Berufsorientierung signalisieren. So zeigt eine Leipziger Befragung von Müttern und Vätern zur Nutzung und Einschätzung von Informations- und Beratungsangeboten: Berufsorientierung ist für Eltern ein wichtiges Thema Berufsorientierung und Berufswahl werden von 92 % der Eltern als sehr wichtig eingeschätzt. Der hohe Stellenwert der Themen ist als Grundlage für die Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern und als Ausgangspunkt für ein gemeinsames Agieren zu nutzen.

Eltern wissen um ihre Rolle im Berufsorientierungsprozess Die Mehrheit der Mütter und Väter weiß um ihre Verantwortung im Berufsorientierungsprozess. 87 % sehen sich selbst als zuständig an, den Übergang zwischen Schule und Beruf ihrer Kinder aktiv zu begleiten. Dieses Potenzial sollte mit entsprechenden Unterstützungsangeboten eine Stärkung erfahren."

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