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Potentiale für Public Private Partnerships im Tourismus - Möglichkeiten der Kooperation zwischen Reiseveranstaltern und lokalen Gemeinden in Entwicklungsländern von Mascow, Susanne (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.09.2006
  • Verlag: GRIN Verlag
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Potentiale für Public Private Partnerships im Tourismus - Möglichkeiten der Kooperation zwischen Reiseveranstaltern und lokalen Gemeinden in Entwicklungsländern

Masterarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 1,9, Fachhochschule Eberswalde, 59 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem Rio-Gipfel 1992, wo der Tourismus als ein Bereich mit großem Beitragspotential zum Erreichen einer nachhaltigen Entwicklung identifiziert wurde, setzte ein Umdenken in der Reiseindustrie ein. Reiseveranstalter erkennen zunehmend das Potential und die Notwendigkeit einer nachhaltigen Tourismusgestaltung, ebenso richtet auch die Entwicklungszusammenarbeit allmählich verstärkt ihr Augenmerk auf die Potentiale des Tourismus - gute Voraussetzungen also für eine Zusammenarbeit. Partnerschaften in unterschiedlichen Bereichen des Tourismus haben sich bereits als erfolgreiches Instrument zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in kleinem wie auch großem Rahmen erwiesen. Speziell die Kooperation zwischen Privatsektor und lokalen Gemeinden gilt als ein Schlüsselfaktor für nachhaltigen Tourismus.
Es gibt viele Möglichkeiten für Public Private Partnerships (PPP) im Tourismus, sowohl mit als auch ohne Beteiligung der Entwicklungszusammenarbeit. Die vorliegende Arbeit fokussiert speziell auf Partnerschaften zwischen Reiseveranstaltern und lokalen Gemeinden in Entwicklungsländern. Basierend auf den Erfahrungen aus entsprechenden Partnerschaften werden Erfolgsfaktoren und Anregungen für vergleichbare Public Private Partnerships mit der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) herausgearbeitet. Es erfolgt zunächst ein kurzer Abriss der Tourismusentwicklung der letzten Jahre, um einen Einblick in den Entstehungskontext von Tourismuspartnerschaften zu ermöglichen. Anschließend wird ein Überblick über Public Private Partnerships im Tourismus allgemein sowie aus Sicht der deutschen EZ im Speziellen gegeben, bevor dann das Augenmerk auf Partnerschaften zwischen Privatsektor und lokalen Gemeinden gelenkt wird. Es werden verschiedene Modelle vorgestellt und bereits erste Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Partnerschaften dieser Art erläutert. Ebenso erfolgt eine kurze Thematisierung zu berücksichtigender Aspekte und möglicher Konfliktfelder zwischen Privatsektor und Entwicklungsorganisationen. Im nächsten Teil der Arbeit werden insgesamt sechs Fallbeispiele aus Südamerika, Afrika und Asien ausführlich dargestellt und Erfolgsfaktoren extrahiert. Gegenstand des dritten Teils der Arbeit sind Interviews mit Reiseveranstaltern und Organisationen der deutschen EZ. Basierend auf der gesamten Arbeit werden im Anschluss Schlussfolgerungen und Empfehlungen in Bezug auf Partnerschaften mit lokalen Gemeinden gegeben, gefolgt von einer abschließenden Diskussion.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 189
    Erscheinungsdatum: 08.09.2006
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783638542746
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V60649
    Größe: 3826kBytes
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Potentiale für Public Private Partnerships im Tourismus - Möglichkeiten der Kooperation zwischen Reiseveranstaltern und lokalen Gemeinden in Entwicklungsländern

2. (Entwicklungs-)partnerschaften im Tourismus

2.1. Public Private Partnership s im Tourismus - Überblick

2.1.1. Definition, Stakeholder und deren Aufgaben

Regierungsorganisationen (Ministerien, Regierungsabteilungen, regierungseigene Wirtschaftsunternehmen und lokale regierungseigene Tourismusabteilungen),

Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs - angefangen von kleinen lokalen Institutionen [z.B. Frauengruppe] bis hin zu globalen Organisationen wie dem WWF)

internationale Organisationen , wie UN-Organisationen (UNEP [12] ), Regierungs-Repräsentanten (UNWTO, APEC) oder Industrie-Repräsentanten (WTTC, PATA [13] ).

das Zusammenbringen von Schlüsselfiguren und Entscheidungsträgern zur Diskussion von Fragen allgemeinen Interesses, Konsensherstellung und Einflussnahme auf Entscheidungen

Anregung von Stakeholder-Dialogen zur Involvierung lokaler Gemeinden in die Tourismusentwicklung

Förderung von Respekt für indigene Gemeinschaften, lokale Selbstbestimmung, Autonomie und soziale sowie kulturelle Integrität

Monitoring der touristischen Entwicklung sowie Förderung relevanter Forschung

die Zusammenarbeit mit Klein- und Kleinstunternehmen zum Aufbau von Managementfähigkeiten, Marktentwicklung und Technologietransfer

die Zusammenarbeit mit Regierungen zur Etablierung von fördernden Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Entwicklung

die Förderung der Interaktion zwischen Touristen und gastgebenden Gemeinden, um so zu einem besseren gegenseitigen Verständnis anderer Kulturen beizutragen

die Aufnahme und Eingliederung der Interessen lokaler Gemeinden - insbesondere indigener Gemeinden - in den Planungsprozess, so dass diese wirksam an der nachhaltigen Entwicklung beteiligt werden

2.1.2. Potentielle Gewinne von Public Private Partnerships

Erschließung neuer Finanzquellen

Schnellere Entwicklung von Infrastruktur

Möglichkeiten zum Teilen von Risiken

Aufrechterhaltung oder Verbesserung von Dienstleistungsniveaus

Zugang zu Fertigkeiten in Planung, Management und Service

Gewinnzuwachs durch ökonomische Entwicklungsmöglichkeiten

Für den Privatsektor bringen Partnerschaften folgende Potentiale mit sich (a.a.O.):

Zugang zu neuen Märkten, welche anderweitig nicht erschließbar wären

Möglichkeiten zur Verbesserung von Fertigkeitsniveaus und Leistungen

Ausweitung von Produkten oder Dienstleistungen über die gegenwärtigen Möglichkeiten hinaus

Erhöhung der Glaubwürdigkeit durch den Zusammenschluss

Die Möglichkeit des Rückgewinns im Einklang mit den Risiken und Verdiensten des gemeinsamen Unternehmens

Das Involviertsein verschiedener Stakeholder kann die soziale Akzeptanz von Aktionsplänen und Politiken erhöhen und somit die Implementierung erleichtern

Konstruktivere und weniger gegensätzliche Einstellungen resultieren aus dem Zusammenarbeiten

Die Partner lernen voneinander und bereiten somit den Boden für mehr Innovation und Effektivität

Stärkere Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer, sozialer und kultureller Aspekte, welche mit der nachhaltigen Nutzung von Ressourcen verbunden sind

2.1.3. Typen und Beispiele von Public Private Partnerships im Tourismus

Konsortium - Ressourcenvereinigung zum Erreic

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