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Allgemeine Didaktik Ein Handbuch zur Wissenschaft vom Unterricht von Bönsch, Manfred (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.09.2006
  • Verlag: Kohlhammer Verlag
eBook (ePUB)
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Allgemeine Didaktik

Die Allgemeine Didaktik als Wissenschaft vom Unterricht beschreibt den Denk- und Handlungsrahmen für alle Varianten institutionalisierten Lehrens und Lernens. Dieses Handbuch stellt zunächst die Theoriearsenale in großer Breite dar, wobei bislang vernachlässigte didaktische Ansätze ebenso in den Blick kommen wie die aktuellsten Entwicklungen der Fachdiskussion. Dann wird die Perspektive über die Didaktik als Theorie des Unterrichts hinaus erweitert: Unter dem Begriff der 'Schuldidaktik' geht es um die Schule als Lern-, Lebens- und Erfahrungsraum insgesamt, um die Rahmenbedingungen einer Lernökologie, die das Lernen von Kindern und Jugendlichen in ihrer Schulzeit ebenso bestimmen wie der Unterricht im engeren Sinne. Das Buch stellt dann die Grundzüge einer Elementarertidaktik mit den zentralen Anliegen der Denkerziehung, des Fertigkeitenerwerbs und des Ethiklernens dar. Der weite thematische Bogen der Darstellung dient dabei dem Grundinteresse des Buches, die Lernchancen der Lernenden möglichst optimal zu gestalten.

Prof. em. Dr. Manfred Bönsch lehrte Schulpädagogik an der Universität Hannover.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 228
    Erscheinungsdatum: 14.09.2006
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170276703
    Verlag: Kohlhammer Verlag
    Größe: 9858 kBytes
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Allgemeine Didaktik

4.1.3 Dynamisch-interaktives Strukturmodell ( Maskus )

Dynamisch-interaktives Strukturmodell

Maskus beansprucht im Vorwort ausdrücklich, eine neue Konzeption von Unterricht vorzulegen (1976). Nach den Pflichtübungen (Aufarbeitung vorliegender Theorieansätze) wird das dynamisch-integrative Strukturmodell folgendermaßen beschrieben:

Unterricht ist keine statische, sondern eine dynamische Größe. Ein den Unterricht in seiner Dynamik repräsentierendes Modell soll dies verdeutlichen. Im Blick auf die vom Lehrenden im Zusammenwirken mit den Lernenden zu leistenden unterrichtlichen Aktivitäten lassen sich zehn verschiedene Phasen beschreiben und begründen, die ihrerseits wieder noch zu unterteilen sind:

Phase 0: Planung und Vorbereitung

Inhaltsbestimmung als Auswahl des Unterrichtsthemas, Operationalisierung als Formulierung des operationalisierten Inhalts, Bestandsaufnahme als Feststellung der Lernvoraussetzungen. Eine vollständige und in sich abgeschlossene Unterrichtseinheit umfasst drei Unterrichtsabschnitte mit je drei Phasen:

Unterrichtsabschnitt A: Inhaltsentfaltung

Phase 1:

Darbietung des Inhaltes mit Interessenweckung für den Inhalt und globaler Darbietung des Inhaltes

Phase 2:

Klärung der inhaltlichen Bestandteile mit Interessenweckung für die inhaltlichen Bestandteile und deren Demonstration

Phase 3:

Erläuterung des inhaltlichen Funktionszusammenhangs , auch wieder mit motivierenden und erarbeitenden Maßnahmen.

Unterrichtsabschnitt B: Inhaltsverarbeitung

Phase 4:

Reflexion über Möglichkeiten der Anwendung des Inhalts mit Interessenweckung für und Aufzeigung von Anwendungsmöglichkeiten

Phase 5:

Anwendung im Sinne der Reflexion mit Interessenweckung und Realisierung

Phase 6:

kritische Stellungnahme zur Anwendung mit Interessenweckung und Artikulation der Stellungnahme

Unterrichtsabschnitt C: Ergebniskontrolle und Weiterführung

Phase 7:

Empirische Überprüfung der Lernergebnisse mit Interessenweckung und Durchführung

Phase 8:

Mitteilung der Kontrollergebnisse mit Interessenweckung für die Wissenskorrektur und Erörterung der Lernergebnisse

Phase 9:

Ausblick auf neue Inhalte mit Interessenweckung für weiterführendes Lernen und Herausstellung neuerAspekte.

Dieses Grundmodell wird im Weiteren erläutert und bespielhaft belegt. Dabei werden bekannte didaktisch-methodische Einzelprobleme dem allgemeinen Diskussionsstand entsprechend behandelt: das Problem der Lernzielformulierung, Motivationsfragen, Methoden- und Medienfragen. Mit einem Beispiel endet die Publikation.
4.1.4 Strukturalistische Didaktik ( Lenzen )

Einige Grundannahmen: Strukturalismus
Strukturalistische Didaktik
Strukturalismus
Oberflächenphänomene

Das Wort "Struktur" bedeutet ursprünglich so viel wie "Struktur von etwas" im Sinne "die Art", wie etwas gebaut ist, die Relation der Elemente eines Ganzen zueinander. Es ist gut, System von Struktur zu unterscheiden: System ist der Name für ein Ganzes, das aus Elementen besteht, die einen Zusammenhang bilden. Die Art, wie die

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