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Der Einfluss von Musik auf die Entwicklung des Kindes von Neuhold, Thomas (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.06.2007
  • Verlag: GRIN Verlag
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Der Einfluss von Musik auf die Entwicklung des Kindes

Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Pädagogik - Der Lehrer / Pädagoge, Note: 1, Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark, 50 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In dieser Arbeit werden die Kraft der Musik und ihr Einfluss auf den Menschen dargestellt. Das Hauptaugenmerk wird dabei auf die Heilkraft der Musik gelegt. Am Schluss wird versucht, dieses Wissen in den Grundschulunterricht zu integrieren.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 137
    Erscheinungsdatum: 29.06.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783638784368
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V76753
    Größe: 672kBytes
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Der Einfluss von Musik auf die Entwicklung des Kindes

1 Was ist Musik ?

Musik entstand aus dem griechischen Wort musiké. Musiké bedeutet "die musikalische Gesamtdarstellung des Menschen in Wort, Ton und Bewegung." [1]

Musik ist gestaltete Zeit und kann nur als Ablauf in der Zeit erlebt werden. Aus diesem Grund gibt es eine rhythmische Ordnung des Rohmaterials. Als Rohmaterial kann das Geräusch, der Klang und der Ton bezeichnet werden. Dieses Rohmaterial in einer rhythmischen Ordnung ausgeführt, egal ob es dabei um eine vorprogrammierte rhythmische Ordnung geht (Noten), oder ob diese Ordnung durch den Musiker spontan (Improvisation) durchgeführt wird, nennt man Musik.

Es ist schwierig zu unterscheiden, was Musik ist und was nicht. Musiktheoretiker würden davon ausgehen, dass es sich nur bei bewusst von Menschen erzeugter Musik um Musik, handelt. Ich würde aber auch das Vogelgezwitscher oder verschiedene Geräusche der Umgebung und Umwelt (Lokomotivgeräusche usw.) dazuzählen. Schließlich haben avantgardistische Komponisten die Grenzen von Musik gesprengt, indem sie z. B. auf Rhythmus, Harmonie und sogar auf Melodie verzichteten. [2]

1.1 Die Ursprünge der Musik

Musik ist eine der größten menschlichen Leistungen aller Zeiten und Kulturen. Ihre Macht, zum Guten oder Bösen, zu Leben und Tod, Jugend und Alter, Gesundheit und Krankheit in Beziehung zu treten, ist seit Urzeiten bekannt.

Das Wort "Musik" umfasst eine große Vielfalt von Erfahrungen verbunden mit einer langen Geschichte. Für den modernen Menschen ist es ein komplexes Endprodukt, das sich aus vielen Elementen entwickelt hat.

1.1.1 Der kosmische Ursprung des Klanges

Es ist ein alter Menschheitsglaube, dass der Klang eine kosmische Elementargewalt am Beginn des Weltgeschehens war. Es gibt eine Reihe von Legenden über die Erschaffung des Weltalls, in denen der Klang eine bedeutende Rolle spielt.

Die Ägypter glaubten, dass der Gott Thot die Welt erschaffen habe, und zwar nicht durch Gedanken oder Tat, sondern allein durch seine Stimme. Aus seinem Munde und dem Klang seiner Stimme seien vier weitere Gottheiten entsprungen, die mit ähnlicher Macht begabt waren und die Welt dann gestalteten und belebten.

Auch in den Weisheitslehren der persischen und indischen Schöpfungsgeschichte ist das Weltall aus Klangsubstanz geschaffen worden. Die Welt soll durch einen ursprünglichen Klang geschaffen worden sein, der aus dem Urgrund aufstieg und zu Licht wurde, dieses Licht wandelte sich nach und nach in Materie. Aber diese Stoffwerdung war niemals völlig abgeschlossen, denn jedes Geschöpf und jedes Ding behielt in sich einen größeren oder kleineren Anteil der Klangsubstanz, aus der es geschaffen wurde.

Auch in der Bibel heißt es: "Gott sprach ... und es wurde ..." [3] Er schaffte also Himmel und Erde allein durch den Klang seiner Stimme.

Die alten Babylonier und Griechen sahen einen Zusammenhang zwischen Klang und Kosmos durch die mathematischen Gesetze von den Klangschwingungen in Verbindung mit Zahlen und Astrologie. Pythagoräische Philosophen betrachten die Tonleitern als Bauelement des Kosmos. Sie glaubten auch, dass Klang als Naturelement im Universum vorhanden ist, für menschliche Ohren jedoch nicht wahrnehmbar sei. Sie nannten die unhörbaren Klänge, die die Himmelskörper auf ihren Bahnen erzeugten, "Sphärenharmonie".

1.1.2 Der biologische Ursprung der Musik

Darwins ausführliche Studie ü

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