text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Evaluation von Unterricht in Theorie und Praxis Ein Beitrag zur Entwicklung von Unterrichtsqualität. von Eckert, Patrick (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2009
  • Verlag: Diplomica
eBook (PDF)
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Evaluation von Unterricht in Theorie und Praxis

Evaluation als wissenschaftlich gestütztes Verfahren zur Beschreibung und Bewertung von Programmen, Maßnahmen, Organisationen, Unterricht, usw. hat in den vergangenen Jahren eine starke Bedeutungszunahme in Deutschland erfahren. PISA 2000 international hat die Qualität des Unterrichts in Deutschland in Frage gestellt und deutliche Mängel festgestellt. Mit Evaluation von Unterricht kann darauf reagiert und der Unterricht positiv gestaltet werden. Evaluation von Unterricht bezeichnet den Versuch mit Hilfe von Befragungen und Beobachtungen die schrittweise Realisierung neuer Unterrichtsmethoden und die kleinschrittige Entwicklung von Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern zu erfassen. In dieser Ausarbeitung wird zunächst die Theorie der Evaluation erläutert: Begriffsreflektion, Formen der Datenerhebung, Konflikte und Abgrenzung zur Diagnostik, der Unterricht selbst (Ziele von Unterricht, Unterrichtsqualität) und was Evaluation leisten kann. Im zweiten Teil wird ein Beispiel dargestellt wie die Theorie in Praxis umgesetzt werden kann und zu welchen Ergebnissen es kommen kann: Evaluationsziele, Eingangs- und Abschlusserhebung, Gespräche und Resonanz von Lehrkräften und von Schülerinnen und Schülern sowie erfolgreiche Methoden. Am Ende steht das Fazit, mit einigen Worten zur aktuellen Diskussion und einem Ausblick. Außerdem sind alle Datenerhebungsblätter und alle einzelnen Ergebnisblätter im Anhang beigefügt. Mit dieser Literatur lässt sich Evaluation von unterricht in Theorie verstehen und in Praxis umsetzen.

Patrick Eckert, Staatsexamen, Studium für das Lehramt an Gymnasien an der Technischen Universität Darmstadt. Abschluss Mai 2008 mit dem ersten Staatsexamen. Derzeit tätig als Gymnasiallehrer.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 150
    Erscheinungsdatum: 01.03.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783836620000
    Verlag: Diplomica
    Größe: 1098kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Evaluation von Unterricht in Theorie und Praxis

'Kapitel 3.2, Darstellung und Analyse der Ergebnisse: Eingangserhebung: Bevor die Ergebnisse der Eingangserhebung hier dargestellt werden noch einige Hinweise zum praktischen Ablauf der Eingangserhebung in den beiden Kursen. Zunächst wurde mit den Schülern kurz über den Begriff Evaluation gesprochen, die Bedeutung des Begriffs und die Bedeutung einer Evaluation in der Schule. In beiden Kursen waren die Schüler schnell mit der Durchführung einverstanden und fanden es sehr interessant den eigenen Unterricht selbst untersuchen zu dürfen. Zitat eines Schülers: 'Wir durften so etwas noch nie machen.' Dieses Zitat bestätigt den Mangel an Evaluation in Bildungseinrichtungen, der im Theorieteil beschrieben wurde. Im Anschluss daran hatten die Schüler 10 Minuten Zeit um die Fragen zu beantworten. Die geplante Zeit genügte, so dass kein Schüler unter zeitlichem Druck die Fragen beantworten musste und dann womöglich die Ergebnisse dadurch verfälscht würden. Um den zeitlichen Rahmen abzustecken, fand im Vorfeld ein Testdurchlauf mit einem Schüler der gleichen Altersstufe statt. Dieser hatte mit den gestellten Fragen keine Verständnisprobleme und benötigte ca. 10 Minuten. Dadurch musste der Fragenbogen nicht weiter verändert werden. Nachdem alle Fragebögen ausgefüllt waren wurden die Ergebnisse mit Hilfe des Fragebogenprogramms Grafstat2, ausgehändigt von der Bundeszentrale für politische Bildung, ausgewertet. Die Erhebung wurde sowohl nach Kursen getrennt als auch gemeinsam ausgewertet. Die Schüler hatten bei allen 40 Fragen jeweils vier Möglichkeiten zu antworten: 'Trifft immer zu, trifft meist zu, trifft selten zu, trifft nie zu'. Die Antworten der Schüler müssen für die Analyse 'übersetzt' werden. Denn die Aussage 'trifft meist zu' dass der Unterricht von der Lehrkraft geplant wird hat für die Qualität des Unterrichts noch keine besondere Bedeutung. In der Übertragung der Aussage bedeutet es, dass mit steigender Anzahl der Aussagen 'trifft immer zu, trifft meist zu' die Qualität des Unterrichts gut bzw. besser ist. Die steigende Antworten mit den Möglichkeiten 'trifft selten zu' oder 'trifft nie zu' hingegen bedeutet in diesen Bereichen einen weniger guten Beitrag dieses Teils zur Unterrichtsqualität. In der Analyse sollten keine Missverständnisse auftreten, aus diesen Grund wird die 'Übersetzung' der Antwortmöglichkeiten an dieser Stelle definiert: - Trifft immer zu = Sehr gut für die Unterrichtsqualität. - Trifft meist zu = Gut für die Unterrichtsqualität. - Trifft selten zu = Weniger gut für die Unterrichtsqualität. - Trifft nie zu = Schlecht für die Unterrichtsqualität. Im Folgenden werden die Teile A-F zunächst nach Kursen getrennt ausgewertet. Hier werden jedoch nicht alle 40 Fragen aufgezeigt, vielmehr werden die Teilgebiete als 'Gesamtpaket' ausgewertet. So wurde z.B. im Teilgebiet A ein Durchschnittswert aller 9 Fragen errechnet. In den Teilgebieten B-F wurden genauso jeweils die Durchschnittswerte der Fragen errechnet. Da jedes Teilgebiet an sich einen Teil zur Qualität des Unterrichts beträgt, muss auch jedes Teilgebiet zunächst isoliert dargestellt werden. In dieser Isolation kann keines der Gebiete bleiben, da alle zusammen die Qualität des Unterrichts bestimmen. Die einzelnen Fragen können nicht alle erläutert werden, einzelne werden zwischen den beiden Kursen verglichen um Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Es ist auch nicht das Ziel dieser Evaluation alle einzelnen Fragen zu analysieren, sondern den gesamten Beitrag der einzelnen Teilgebiete zur Qualität des Unterrichts. Zunächst zum Kurs 11a: Teil A: Hier antworteten die Schüler im Durchschnitt aller 9 Fragen mit 1,91. 'Trifft meist zu' war hier die meistgenutzte Antwort. Das bedeutet, dass der Kurs den Unterricht im Fach Geschichte als 'gut strukturiert' empfindet. Teil B: Zur Errechnung eines Durchschnitts musste die Frage B2 herausgenommen werden, da sie inversibel ist und d

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen