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Leichtathletik Laufen - Springen - Werfen. Handreichung für Schulen der Sekundarstufe I

  • Erscheinungsdatum: 26.07.2011
  • Verlag: Meyer & Meyer
eBook (PDF)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Leichtathletik

Das Buch richtet sich an Lehrkräfte, Übungsleiter und Trainer in der Leichtathletik der Sekundarstufe I. Es behandelt alle Themenbereiche, die in der Praxis wichtig sind: Was macht das Besondere an Leichtathletik in der Schule aus? Wie kann man den Unterricht gestalten? Wie setzt man die Unterrichtsvorhaben 'Sprint', 'Sprung', 'Wurf' und 'Ausdauerlauf' in den verschiedenen Jahrgangsstufen um? Eine hilfreiche Spiele- und Übungssammlung schließt sich an. Die Leistungen in der Leichtathletik und ihre Bewertung werden erläutert. Ein Kapitel ist dem außerunterrichtlichen Schulsport gewidmet (Pausensport, Schulsportfeste etc.). Abschließend wird die Zusammenarbeit zwischen Schule, Leichtathletikverein und Leichtathletikverband thematisiert und durch Adressen ergänzt. Esther Fittko, geb. 1953, ist Diplom-Sportlehrerin, seit 1980 hat sie die C-Trainer-Lizenz Leichtathletik und war über 30 Jahre Vereinstrainerin. Seit 2004 ist sie Vorsitzende im Jugendausschuss des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein, seit 2003 Vorsitzende im Jugendleichtathletikausschuss des Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverbandes, seit 2009 Vorsitzende im Bundesausschuss Jugend im Deutschen Leichtathletik-Verband und Referentin seit 2003 in Lehrerfortbildungen. Manfred Poppe, geb. 1937, ist seit ca. 35 Jahren Trainer im Bereich Wurf/Stoß, seit ca. 25 Jahren besitzt er die C- und B-Trainer-Lizenz des LVN, ist LVN Stützpunkttrainer Wurf/Stoß in Düsseldorf, 10 Jahre LVN-Disziplin- und Stützpunkttrainer Speer, Training für Leistungsgruppen verschiedener Altersgruppen. Hans-Joachim Scheer, geb. 1954, ist Diplom-Sportlehrer, seit 30 Jahren als Jugendbildungsreferent tätig beim Leichtathletik-Verband Nordrhein, er ist Trainer im Solinger LC für die 10-13-Jährigen, seit 1980 ist er B-Trainer mit der Lizenz 'Lauf'. Leo Monz-Dietz ist Leiter des AHR-Bildungsgangs ?Freizeitsportleiter' am Paul-Spiegel-Berufskolleg Dorsten, Diplom-Trainer, Landesdisziplintrainer Hindernis (Westfalen), Teamleiter Lauf-Nord (Nordrhein), Straßen- und Volkslaufbeauftragter (Westfalen). Jörg Kölsch, geb. 1961, ist Diplomsportlehrer, seit 1988 tätig in der Trainerausbildung des LVN, seit 1987 haupt- und nebenberuflich als Leichtathletik-Trainer, seit 2003 Projektleiter Kölner Leichtathletik-Nachwuchsförderprojekt ?Kölner Talente?.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 336
    Erscheinungsdatum: 26.07.2011
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783840307973
    Verlag: Meyer & Meyer
    Serie: Edition Schulsport Bd.16
    Größe: 34009 kBytes
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Leichtathletik

2 Unterrichtsgestaltung

Aufgaben und Ziele des Sportunterrichts lassen sich nur durch eine ihnen angemessene Unterrichtsgestaltung verwirklichen. Dabei sind die Prinzipien des erziehenden Sportunterrichts ( vgl. Kap. 1.3 ) durchgängig handlungsleitend.

Schülerinnen und Schüler zeigen auch im Verlauf der Schulzeit Individualität, u. a. mit unterschiedlichen Erfahrungen und Kompetenzen und erwarten angemessene Entwicklungsanregungen und eine individuelle Förderung. Sie erwarten aber auch Angebote vielfältiger Bewegungsmöglichkeiten, die ihrem Alter, ihrer Motivation bzw. ihren Interessen und Bedürfnissen sowie ihren Vorerfahrungen angemessen sind und entsprechen. Darüber hinaus erwarten viele Schülerinnen und Schüler Hilfen, die ihnen das Einhalten von Grundverhaltensformen und Verabredungen erleichtern, damit sie z. B. fair miteinander umgehen können.

Unterrichtsinhalte müssen an Lebenswirklichkeit, Alltagserfahrungen und vorherige schulische Angebote der Schülerinnen und Schüler anknüpfen und eine aktive und handlungsorientierte Auseinandersetzung mit den Lerngegenständen ermöglichen.

Um Schülerinnen und Schülern in ihrer jeweiligen Individualität und in ihren sozialen Bezügen gerecht zu werden, müssen wichtige Grundsätze der Unterrichtsgestaltung berücksichtigt werden. Dabei sollen folgende Aspekte grundlegend einbezogen werden:

Alle sollen mitmachen!
Die unterrichtlichen Anforderungen müssen auf alters- und entwicklungsspezifische Fähigkeiten abgestimmt werden! Das Gelingen muss ermöglicht werden!
Die Vielfalt von Laufen, Springen und Werfen mit den darin enthaltenen Erfahrungschancen muss angeboten werden!
Die Schülerinnen und Schüler müssen Gestaltungsmöglichkeiten für die Umsetzung der unterrichtlichen Aufgaben erhalten!
Die Grundidee der sportartspezifischen Bewegungsformen muss erhalten bleiben!
Im Folgenden werden die Grundsätze der Unterrichtsgestaltung aufgegriffen und konkretisiert. Wo es erforderlich erscheint, werden exemplarisch Beispiele mit praktischen Tipps eingefügt. Ansonsten wird auf die jeweiligen detaillierten Darstellungen der Unterrichtsvorhaben (Kap. 3) verwiesen.
2.1 Individualisieren und Integrieren

Mädchen und Jungen sind mit sehr unterschiedlichen Vorerfahrungen in der Schule, sowohl was ihren motorischen und kognitiven Entwicklungsstand als auch ihre soziale Kompetenz betrifft. Durch Individualisieren und Integrieren muss der Sportunterricht diesen unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht werden.

Mädchen und Jungen, Starke und Schwache, Leichtathleten und Nichtleichtathleten müssen gleichberechtigt am Sportunterricht teilnehmen können. Dabei müssen

allgemeine methodisch-didaktische Aspekte berücksichtigt werden;
methodische Lernprinzipien beachtet werden;
Differenzierungsmöglichkeiten genutzt werden;
Motivationshilfen eingesetzt werden;
motivierende Voraussetzungen für eine gleichberechtigte Beteiligung aller Schülerinnen und Schüler geschaffen werden;
Gruppen- und Mannschaftsgedanken zielgerichtet genutzt werden und
grundlegende Ziele vielfältig verfolgt werden. 2.2 Öffnen und Anleiten

Im Sportunterricht der Sekundarstufe I sollen die Schülerinnen und Schüler sich in angemessener Weise mit den in den pädagogischen Perspektiven formulierten Aufgaben sach- und fachgerecht auseinandersetzen. Dabei sind Gesichtspunkte der Selbsterfahrung und Persönlichkeitsentwicklung ebenso zu berücksichtigen wie die Erweiterung des motorischen Spektrums und der Kenntnisse und Erfahrungen der sportlichen Inhalte. Dies macht eine Öffnung des Unterrichts erforderlich. Die Lehrk

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