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Schule und Betrieb Lernen in der Kooperation von Hellmer, Julia (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.11.2007
  • Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
eBook (PDF)
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Schule und Betrieb

Was passiert, wenn die Lernorte Schule und Betrieb in den Abschlussklassen der allgemeinbildenden Schule systematisch verknüpft werden? Konkret: wenn die Schülerinnen und Schüler drei Tage in der Woche in der Schule und zwei Tage in einem Betrieb lernen? Julia Hellmer untersucht die Entwicklung von Lernkompetenzen in einer solchen Lernortkooperation. Sie zeigt, dass die Fähigkeiten zum selbstregulierten und biographisch bedeutsamen Lernen gefördert werden. Zurück führen lässt sich dies auf vier Strukturmerkmale: die Bearbeitung einer besonderen Lernaufgabe, die Reflexion der betrieblichen Erfahrungen im Unterricht, das eigenständige Arbeiten im Betrieb und die zweitägige betriebliche Lernzeit. Julia Hellmer hat im Graduiertenkolleg Bildungsgangforschung an der Universität Hamburg promoviert und ist derzeit Referendarin für die Primarstufe und Sekundarstufe I mit den Fächern Mathematik und Politik in Hamburg.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 275
    Erscheinungsdatum: 08.11.2007
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783531905419
    Verlag: VS Verlag für Sozialwissenschaften (GWV)
    Größe: 1786 kBytes
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Schule und Betrieb

7 Lernverhalten der Schülerinnen und Schüler im Schulversuch: Eine quantitative Vergleichsstudie zu Lernstrategien und Selbstständigkeit im Lernprozess (S. 149-150)

In diesem Kapitel werden die Ergebnisse der quantitativen Vergleichsstudie zum Lernverhalten von Schüler(inne)n des Schulversuchs, von Schüler(inne)n vergleichbarer Hamburger Schulen, die nicht an der Lernortkooperation teilnehmen, sowie von Schüler(inne)n des Projekts "Schule & Co." vorgestellt. Zentrales Interesse dieses Vorgehens ist, Merkmale des Lernverhaltens vergleichend zu analysieren und damit die Möglichkeiten zu identifizieren, die die Potenziale der Lernortkooperation den Schüler(inne)n des Schulversuchs bieten. Forschungsleitende Hypothese ist dabei, dass die Schüler(innen) der Lernortkooperation durch die Lernumgebung in ihrem selbstregulierten Lernen gefördert werden und daraus folgend bessere Ergebnisse in einzelnen Bereichen des Lernverhalten zeigen als Schüler(innen), die nicht am Schulversuch teilnehmen.

Dargestellt werden die Ergebnisse anhand von Skalen, in denen thematisch zusammengehörige Einzelfragen zu übergreifenden Kategorien zusammengeführt werden. Dabei erfolgt die Darstellung der Ergebnisse unabhängig von der Schulform. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen sind die Stichproben bei den einzelnen Schulformen zu klein für gesicherte Aussagen auf Schulformebene. Zum anderen sind schulformbezogene Ergebnisse für diese Arbeit nicht bedeutsam, da Aussagen für den gesamten Schulversuch getroffen werden sollen.

Es sollen vielmehr durch schulformübergreifende Aussagen Aussagen über Unterschieden zwischen Schulversuchsschüler(inne)n auf der einen und Nicht- Schulversuchsschüler(inne)n auf der anderen Seite gemacht werden. Dabei liefern die deskriptiven Unterschiede in den Daten die Grundlage für eine Interpretation der Wirkung der Lernortkooperation. Zu beachten ist dabei, dass die beschriebenen Unterschiede nicht in einen direkten kausalen Zusammenhang mit der Lernortkooperation gestellt werden dürfen, da solche Zusammenhänge mit dieser Untersuchung nicht überprüft werden können. Zum genaueren Verstehen der hinter diesen Daten liegenden Prozesse folgen im Anschluss an dieses Kapitel qualitative Fallstudien (vgl. Kapitel 8).

7.1 Ergebnisse der Vergleichsstudie

Der in dieser Untersuchung eingesetzte Fragebogen zum Lernverhalten entstammt, wie in Kapitel 5 dargestellt, dem Erhebungsinstrument, das von HOLTAPPELS und LEFFELSEND im Rahmen der Evaluation des regionalen Schulentwicklungsprojekts "Schule & Co" eingesetzt wurde (vgl. HOLTAPPELS/ LEFFELSEND 2003). Aus diesem Instrument sind 6 Fragekomplexe ausgewählt worden. Die Items werden in Anlehnung an die "Schule & Co."-Studie zu acht Skalen zusammen geführt. Die nachfolgende Tabelle gibt nun zunächst einen Überblick über die Skalen und die errechnete interne Konsistenz.

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