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Das rote Buch der Gruppen Spiele und Übungen. von Vopel, Klaus W. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2015
  • Verlag: iskopress Verlags GmbH
eBook (PDF)
23,99 €
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Das rote Buch der Gruppen

Auch Gruppen haben Stimmungen und Bedürfnisse, Träume und emotionale Krisen wie jeder einzelne Teilnehmer. Als Leiter, Moderator, Lehrer oder Therapeut können wir dazu beitragen, dass in unserer Gruppe ein freundliches Klima entsteht: mit positiver Resonanz auf alle Beteiligten, mit Optimismus, Vertrauen und Ko operation. Wir freuen uns, wenn eine Gruppe ihre Energie konstruktiv benutzt und immer wieder Phasen von "Flow" erlebt. Das "Rote Buch der Gruppen" bietet GruppenleiterInnen in allen Bereichen vielfältiges Handwerkszeug, um die emotionale Intelligenz ihrer Gruppen zu entwickeln. Die Spiele und Aktivitäten fördern eine positive Gruppenkultur und helfen dem Einzelnen, sich zu entfalten, gemeinsam mit anderen zu lernen und produktiv zu sein. Wir greifen die besten Methoden auf, die im Sinne der humanistischen und der positiven Psychologie die Energien der Teilnehmer erschließen - ihren Geist, ihre Intuition, ihre Lebenslust. Ein Teil der Aktivitäten eignet sich bereits für jugendliche Teilnehmer. Aus dem Inhalt: - Gruppenkohäsion entwickeln - Stress auflösen - Ärger entschärfen - mutig werden - Stimmungen verändern - lachen können - kreativ sein - emotionale Intelligenz entwickeln - Beziehungen gestalten - spirituelle Bedürfnisse auf greifen - Umgang mit Autorität lernen - Trennung und Abschied üben.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 221
    Erscheinungsdatum: 31.08.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783894036980
    Verlag: iskopress Verlags GmbH
    Größe: 882kBytes
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Das rote Buch der Gruppen

Einleitung

In allen Gruppen, von der Schulklasse bis zur Therapiegruppe, geht es um Veränderung, um Lernen und um Verbesserung der Lebensumstände im weitesten Sinne. Teilnehmer und Leiter wünschen sich Kreativität und Widerstandskraft. Sie wünschen sich in der Regel ein glückliches Leben mit emotionalen und materiellen Entwicklungschancen. Wir alle tragen die Voraussetzungen für eine positive Entwicklung in uns. Leider ist uns dies oft nicht bewusst. Darum suchen wir für gewöhnlich am falschen Ort nach dem Glück. Wir wünschen uns Geld und andere Lebensumstände, und wenn wir mit leeren Händen dastehen, suchen wir die Gründe irgendwo außerhalb. Doch unsere eigene Einstellung enthält den Schlüssel zur Veränderung.

Die Natur hat uns mit der Fähigkeit zu subtilen und erfreulichen Gefühlen ausgestattet, die uns erfüllen

wenn wir uns mit anderen verbunden und geliebt fühlen,

wenn wir in einer spielerischen Stimmung sind, kreativ oder auch albern,

wenn wir den Augenblick genießen und uns eins fühlen mit unserer Umwelt,

wenn wir tief bewegt sind durch die Schönheit der Natur,

wenn eine neue Idee uns beflügelt.

Wenn wir positive Gefühle erleben, wie Liebe, Freude, Dankbarkeit, Heiterkeit und Inspiration, und bereit sind, unser Herz zu öffnen, dann empfinden wir unser Leben als positiv. Jeder von uns weiß allerdings, dass diese wunderbaren Gefühle leider nicht von Dauer sind. Gute Gefühle kommen und gehen wie Sonnenschein und schönes Wetter. Die Natur hat das so eingerichtet. Wenn unsere positiven Gefühle nicht störbar wären, dann könnten wir nicht auf Gefahren reagieren, dann könnten wir nicht den Unterschied zwischen echten und falschen Freunden bemerken, zwischen guten und schlechten Nachrichten, zwischen einem Kompliment und einer Beleidigung.

Es ist gerade dieser flüchtige Charakter der positiven Gefühle, der sie so kostbar macht. Wenn wir unser privates Leben und unsere Gruppenpraxis verbessern möchten, müssen wir diese Tatsache berücksichtigen. Wir können die positiven Gefühle nicht festhalten, wir können aber darauf hinarbeiten, Gefühle von Verbundenheit, Leichtigkeit und kreativer Energie immer öfter und immer intensiver zu empfinden. Die buddhistische Philosophie warnt uns davor, uns allzu sehr an die Dinge zu binden. Statt uns anzuklammern, sollen wir häufiger uns selbst und anderen Gutes tun, sodass wir immer mehr positive Erfahrungen machen. Es gibt nämlich so etwas wie einen Positivitätsquotienten. Damit bezeichnen wir das Verhältnis zwischen positiven Erlebnissen und leidvoll erlebter Negativität.

Unser Positivitätsquotient spiegelt das Verhältnis zwischen positiven und negativen Erlebnissen im selben Zeitraum (P:N). Wenn wir mehr negative Erfahrungen machen als positive, beginnt eine Abwärtsspirale. Wir erleben dann die Welt als immer enger, rigider und negativer. Unsere Kreativität nimmt ab, was sich lähmend auf unser Leben, privat wie in der Gruppe, auswirkt. Wenn wir dagegen mehr positive Erfahrungen machen als negative, dann beginnt in der Regel eine Aufwärtsspirale. Entwicklung wird möglich, wir fühlen uns lebendig und kreativ, wir öffnen uns dem Leben und der Welt.

Wir müssen also in unseren Gruppen sehr darauf achten, in welche Richtung die Entwicklung geht. Denn keine Gruppe ist statisch. Wir haben oft die Illusion, dass wir die Dinge in einer permanenten Balance halten können, doch das ist nicht möglich, da alles ständig in Bewegung ist. Der Positivitätsquotient ist ein Indiz dafür, ob eine Gruppe lernt, sich entwickelt und kreativ ist oder ob sie stagniert und Feindseligkeit und Depression ihr Klima bestimmen.

Wenn eine Gruppe sich positiv entwickelt, dann fühlen die Teilnehmer sich nicht nur bei der gemeinsamen Arbeit wohl, sie verhalten sich auch außerhalb anders. Sie engagieren sich in ihren Familien, bei der Arbeit, in der Politik und in V

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