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Teamcoaching Grundlagen, Anleitungen, Fallbeispiele von Schmitz, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 12.01.2015
  • Verlag: Beltz
eBook (PDF)
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Teamcoaching

Große Erfolge schreiben wir oft großen Persönlichkeiten zu. Doch große Erfolge sind nie das Werk Einzelner. Sie beruhen auf Teamarbeit und Kooperation. Damit das gelingt, bedarf es einer klaren Rollen- und Aufgabenverteilung, einer guten Kommunikationskultur und einer passenden Zusammenstellung des Teams. Persönliche Ambitionen müssen dabei mit Teamzielen austariert werden: Es muss sich für jeden lohnen, sein Bestes für das Team zu geben. Dieses Buch soll Coaches, Trainer und Führungskräfte dabei unterstützen, Teamarbeit effektiver zu gestalten, ohne dabei die persönliche Entwicklung einzelner Mitglieder zu vernachlässigen. Sein Konzept des funktionellen Teamcoachings verdeutlicht der Autor Michael Schmitz mit zahlreichen Beispielen aus der Wirtschaft und der Welt des Fußballs.

Dr. Michael Schmitz ist selbstständiger Coach und unterrichtet als Professor für Psychologie und Management an der Lauder Business School in Wien.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 359
    Erscheinungsdatum: 12.01.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783407294203
    Verlag: Beltz
    Größe: 2796kBytes
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Teamcoaching

Was ist funktionelles Teamcoaching?

Funktionelles Teamcoaching hilft Teams, optimal zusammenzuarbeiten, ihre Aufgaben effektiver und effizienter zu bewältigen und ambitionierte Ziele schneller zu erreichen. Funktionelles Coaching ist wirkungsvolles Coaching. Es stärkt die Funktionalität von Teams. Es ist zielorientiert, zweckmäßig, zugeschnitten auf die besonderen Funktionen, die ein Team zu erfüllen hat.

Funktionelles Coaching hilft Teams, ihre Leistung zu steigern und das Miteinander zu verbessern. Beides findet im Einklang statt. Fähigkeiten von Teammitgliedern werden so gefördert, dass die Einzelnen mit Freude und Engagement dabei sind und mit ihrem Beitrag das Team insgesamt voranbringen.

Funktionelles Training ist im Spitzensport internationaler Standard. Jürgen Klinsmann hat es als Nationaltrainer dem deutschen Fußball beigebracht und damit Training und Spielweise der Nationalmannschaft revolutioniert. Anfangs wurde er belächelt, kritisiert, angefeindet, bis der Erfolg ihm recht gegeben hat. Dann erst gaben die etablierten Funktionäre der etablierten Verbände und Vereine den Widerstand gegen ihn auf und begannen sich ernsthaft anzuschauen, was von funktionellem Training zu lernen, was dadurch zu gewinnen ist.

Funktionelles Training basiert auf einem ausgeklügelten Konzept. Es bezieht alles mit ein, was einem Team hilft, besser zu werden. Beispiel Fußball: Fußball ist Teamarbeit vor großem Publikum. Fußball ist mehr als Rennen, Kicken und Tore schießen. Es ist ein komplexer Sport mit feinsinnigen Spielsystemen, mit Strategie und Taktik, die sich mit jedem Gegner ändern und sogar während eines Spiels mehrfach variiert werden können, sofern es die Situation erfordert.

Kein einzelner Spieler kann allein erfolgreich sein. Individuelle Klasse wird zwar verlangt und ist schön anzuschauen. Doch wie sehr auch der eine oder andere als Individualkünstler auftrumpfen mag, letztlich zählt nur, was sie gemeinsam zustande bringen, was das Team als Team leistet.

Coaches schicken Spieler nicht mehr mit einfältigen Parolen auf den Platz. Früher glaubten sie, es reiche aus, ihnen zuzurufen: "Spielt schön", oder sie zu mahnen, "sich den Arsch aufzureißen". Das war vor gar nicht langer Zeit noch gang und gäbe. Selbst unter National- und Ligatrainern. Mit solcher Schlichtheit ist es nun vorbei. Die Entwicklung des Spiels ist über sie hinweggegangen.

Funktionelles Training entspricht den veränderten Anforderungen der Branche. Gute Spieler müssen denken, nicht nur mitdenken. Sie müssen verstehen, welche jeweilige Rolle sie spielen und wie sich verschiedene Teamrollen zusammenfügen zu einem stimmigen Konzept.

Gefordert ist die Einheit von Körper und Geist - vor allem, wenn Spieler "Hochleister" sein wollen. Dann trainieren sie mentale Stärke. Sie lernen, Druck auszuhalten, sich und das Geschehen um sie herum besser zu beobachten, gut zu kommunizieren. Sie müssen all ihre persönlichen Stärken einbringen und gleichzeitig ihr Ego bremsen, weil Egozentrik das Zusammenspiel stört und dem Teamerfolg schadet.

Spieler trainieren Kraft und Kondition völlig anders als noch vor wenigen Jahren. Sie müssen mehr und schneller laufen können. Sie müssen insgesamt fitter sein. Sie brauchen mehr Ausdauer, mehr Beweglichkeit und eine bessere Körperbeherrschung. "Core-Training" ist dafür entscheidend: die Entwicklung der Rumpfmuskulatur. Sie trainieren nicht mehr einzelne Muskeln, sondern Muskelketten, so wie sie in echten Spielbewegungen beansprucht werden. Sie trainieren die Koordination von Bewegungen, Balance und Stabilität. Zu ihrem Programm gehört "Life Kinetik", ein Training, das Wahrnehmung und Bewegung verkoppelt. Damit trainieren sie nicht nur den Körper, sondern auch ihr Hirn. Sie entwickeln neue neuronale Verschaltungen, mit denen sie komplexe Aufgaben besser bewältigen können. Sie stärken ihre Merkfähigkeit, ihr Multitasking, ihre Konzentration und Kr

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