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100 Dinge, die ein Grundschulkind können sollte So bringen Sie Ihr Kind erfolgreich durch die ersten vier Schuljahre. So erkennen Sie rechtzeitig, ob Ihr Kind Unterstützung braucht von Ebbert, Birgit (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 03.12.2012
  • Verlag: Humboldt
eBook (ePUB)
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100 Dinge, die ein Grundschulkind können sollte

In der Grundschule entwickelt Ihr Kind wichtige Fähigkeiten, die es für die weitere Schullaufbahn benötigt. Mit diesem Ratgeber können Sie einschätzen, welche Anforderungen auf Ihr Kind zukommen und wie Sie es beim Lernen unterstützen können. Für jeden Kompetenzbereich gibt es praktische Tipps und Übungen. So meistert Ihr Kind die Herausforderungen der kommenden Schuljahre!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 03.12.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783869107394
    Verlag: Humboldt
    Größe: 1073 kBytes
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100 Dinge, die ein Grundschulkind können sollte

Deutsch

Deutsch ist eines der Fächer, das Ihr Kind die ganze Schulzeit durch begleiten wird. In der Grundschule lernt es die Grundlagen dafür, nämlich Lesen und Schreiben in unterschiedlichen Zusammenhängen. Dazu gehört, einen Text zu lesen und zu verstehen, verschiedene Formen von Texten selbst zu schreiben und die Grammatik der Sprache in den Grundzügen zu beherrschen. Je besser Ihr Kind diese Fähigkeiten und Kenntnisse in der Grundschule trainiert, umso leichter fällt es ihm, sich den Stoff der späteren Schuljahre auch in anderen Sprachen anzueignen.

Einen Grundwortschatz besitzen

Der Wortschatz ist das A und O der Sprache. Je größer die Anzahl der Wörter ist, die Ihr Kind versteht und nutzt, umso besser kann es sich verständigen. Das macht sich nicht nur in Schulaufsätzen bemerkbar, sondern auch in der mündlichen Mitarbeit und im Austausch mit anderen Menschen.

Ihr Kind hat schon im ersten Lebensjahr begonnen, seinen Wortschatz aufzubauen. Und das Prinzip bleibt auch im Grundschulalter gleich: Es hört ein Wort, versucht herauszufinden, was es bedeutet, macht sich ein Bild dazu und nutzt die nächstbeste Gelegenheit, es anzuwenden. Damit prüft es, ob es das Wort richtig verstanden hat. Sie merken schon, Ihr Kind geht nicht viel anders vor als Sie. Der Unterschied liegt sicher vor allem darin, dass jüngere Menschen neue Wörter unbefangener ausprobieren, während wir Erwachsene uns vorher versichern, ob das neue Wort wirklich in den Zusammenhang passt.

Aktiver und passiver Wortschatz
Jeder Mensch besitzt einen aktiven Wortschatz, das sind die Wörter, die er tagtäglich anwendet, und einen passiven Wortschatz, das sind die Wörter, die er selbst nicht nutzt, aber versteht. Sie werden zum Beispiel kaum noch das Wort "Barbier" verwenden und dennoch wissen Sie, dass das früher ein Beruf war.
Der passive Wortschatz ist um ein Vielfaches größer als der aktive Wortschatz. Kinder im Grundschulalter verfügen über einen aktiven Wortschatz mit 5000 bis 10000 Wörtern.

Für Sie heißt das vor allem, dass Sie Ihrem Kind ermöglichen sollten, einen breiten Wortschatz kennenzulernen. Sprechen Sie also ruhig abwechslungsreich mit ihm und nehmen Sie in Kauf, dass es manche Wörter nicht kennt. Es wird schon nachfragen, wenn es den Sinn nicht aus dem Zusammenhang erschließen konnte.

Fremde Wörter
Der achtjährige Kris sitzt vor seiner Hausaufgabe. Er soll ein Bild zu einem Gedicht malen. Aber was soll er malen? Da ist von einem Schneemann mit einer Rübennase und Kohleaugen die Rede.
Kris hat keine Vorstellung, wie er den Schneemann malen soll. Er fragt seinen älteren Bruder: "Was ist eine Rübe?" "Na, ein Kopf", antwortet der Bruder. "Und was ist Kohle?" "Das ist doch Geld, Mensch!", heißt es.
Das Beispiel zeigt, wie wichtig es ist, abwechslungsreich zu sprechen und Texte zu lesen, in denen altmodische Begriffe vorkommen, die nicht zum aktiven Wortschatz gehören.

Lesen Sie viel vor, dabei werden Ihnen unter Umständen sogar Wörter begegnen, die Sie selbst noch nicht kennen, weil der Autor oder die Autorin in einer anderen Region lebt.

Bringen Sie durchaus auch scheinbar veraltete Begriffe ins Gespräch ein, wenn es passt, oder erzählen Sie aus Ihrer Kindheit oder der Ihrer Eltern. Viele Texte in den Deutschbüchern sind 70 Jahre oder älter, da kann es sein, dass Begriffe vorkommen, die heute nicht mehr üblich sind.

Wenn Sie merken, dass Ihr Kind Spaß an Wörtern hat, legen Sie mit ihm zusammen ein familieneigenes Wörterbuch an. Besorgen Sie eine dicke Kladde mit Register und lassen Sie es besondere Wörter samt Erklärungen eintragen. So vertiefen Sie seinen Wortschatz und schaffen einen Anlass, Schreiben zu üben.

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