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Das Geheimnis zufriedener Babys Liebevolle Lösungen, damit Ihr Baby ruhiger schläft und weniger weint von Imlau, Nora (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.11.2013
  • Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
eBook (ePUB)
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Das Geheimnis zufriedener Babys

Das Baby weint. Es schläft nicht. Es quengelt und wirkt unzufrieden. Viele junge Eltern sind jetzt verunsichert: Was sollen wir tun? Dabei besteht die Lösung der meisten Alltagsprobleme mit Baby nicht in pauschalen Regeln oder Schlafprogrammen. Vielmehr sind schwierige Situationen oft einfach lösbar, wenn Eltern sich darauf einlassen, sich an den individuellen Bedürfnissen ihres Babys zu orientieren statt vorgegebenen Regeln zu folgen. Der Ratgeber DAS GEHEIMNIS ZUFRIEDENER BABYS gibt Eltern liebevolle Lösungen für eine entspannte Babyzeit an die Hand: Sie lernen die Bedürfnisse ihres Kindes kennen und erfahren z.B., wie sie das Neugeborene in Geborgenheit begrüßen können, wie sie dem Verlangen des Kleinen nach Nähe auch nachts stressfrei nachkommen können, damit alle besser schlafen, oder wie sie die Sprache des schreienden Babys besser verstehen und es beruhigen können. Der bedürfnisorientierte Umgang macht das Baby zufriedener und ausgeglichener und entspannt den Familienalltag.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 192
    Erscheinungsdatum: 28.11.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783833837241
    Verlag: Merian / Holiday, ein Imprint von GRÄFE UND UNZER Verlag
    Größe: 18925 kBytes
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Das Geheimnis zufriedener Babys

Die natürlichen Bedürfnise unserer Kinder

Geleitwort von Dr. Herbert Renz-Polster

Betrachtet man das "Dorf", in dem Eltern heute leben, so fühlt man sich an eine Folge aus dem Comic Asterix und Obelix erinnert. Da läuft mitten durch das hübsche gallische Dorf – ein großer Graben. Und der "macht es unmöglich, von der einen Hälfte in die andere hinüberzuwechseln", wie es in dem Comic heißt ...

Tatsächlich sind Eltern in praktisch allen wichtigen Fragen zum Leben mit Kindern geteilter Meinung. Und das geht gleich nach der Geburt los: Wie viel Nähe braucht so ein kleiner Mensch? Ganz viel – sagen die einen. Das schafft Sicherheit für das ganze Leben. Pass nur auf – sagen die andern. Das Kleine könnte "verwöhnt" und damit für sein ganzes Leben geschwächt werden. Und wenn es ums Schlafen geht: derselbe Widerstreit der Meinungen. Nimm das Kleine einfach zu dir ins Elternbett – sagen die einen. Die anderen beharren auf dem Gegenteil: Es soll im eigenen Bett schlafen! Da lernt es besser, für sich selbst zu sorgen, und wird bestimmt früher selbstständig.

Erziehungsfragen unterliegen wechselnden Moden

So geht es durch die ganze Kindheit. Wie lange soll man ein Baby stillen? Die Antwort fällt in jeder Generation anders aus. Auch die heutigen Eltern sind sich nicht sicher – aber haben oft große Angst, sie könnten auch bei dieser natürlichsten aller Tätigkeiten (schließlich sind auch wir Menschen Säugetiere) etwas falsch machen. Gleiche Unsicherheit, andere Baustelle: Nach welchem "Schema" soll beigefüttert werden? Die einen schwören auf Brei, die anderen behaupten, man könne schon Babys von dem essen lassen, was Mama, Papa oder die Geschwister essen. Und was tun, wenn das Baby weint? Soll man prompt reagieren oder das Kleine eher ein bisschen warten lassen?

Überall begegnen uns kluge Ratschläge – nur leider widersprechen sie sich. Schlimmer noch: Oft sind diese widersprüchlichen Meinungen beide in unserem eigenen Kopf – zwei Stimmen, und wir wissen nicht, auf welche wir hören sollen. Das macht uns Angst: Was, wenn ich mein Kind nach der "falschen" Methode erziehe?

Oft hilft ein Perspektivwechsel

Ich glaube, dass Eltern in diesem Spannungsfeld besser klarkommen, wenn sie einmal eine ganz andere Perspektive einnehmen. Was ich damit meine? Wir Eltern sind gewohnt, in der Erziehung nach vorne zu blicken: Wo geht die Reise hin? Was soll das Kind einmal erreichen? Was für ein Mensch wird aus ihm werden? Dieser Blick nach vorne ist verständlich und oft auch richtig und hilfreich – schließlich kennen wir Eltern das Leben und haben für unsere Kinder bestimmte Pläne und Hoffnungen, natürlich!

Trotzdem bin ich der Meinung, dass wir inmitten dieser vielen widersprüchlichen Meinungen für uns selber klarer sehen, wenn wir nicht nur in die Zukunft schauen. Sondern wenn wir auch einmal die umgekehrte Perspektive einnehmen. Wenn wir also dorthin schauen, wo unsere Kinder herkommen.

Denn so frisch und neu uns unsere Kinder erscheinen, wenn sie geboren sind, so tragen sie doch eine Geschichte in sich – eine lange Geschichte. Wie sich Kinder entwickeln, hat sich in der Menschheitsgeschichte eingeschliffen, von Generation zu Generation. Das Muster, nach dem die Kleinen groß werden, hat sich als Antwort auf die Herausforderungen gebildet, vor denen die Kinder immer standen. Das ist das Prinzip der Evolution.

Unsere Kinder haben noch heute Steinzeitbedürfnisse

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