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Simplicity Parenting Weniger ist mehr ? Was Kinder wirklich brauchen, um ausgeglichen, glücklich und rundum geborgen aufzuwachsen - Das Original - Mit einem Vorwort von Steve Biddulph von Payne, Kim John (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.03.2020
  • Verlag: Heyne
eBook (ePUB)
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Simplicity Parenting

Das Kultbuch aus den USA - endlich auf Deutsch Zu viel Zeug, zu viel Auswahl - und dabei immer zu wenig Zeit. Täglich wird die innere Balance unserer Kinder gefährdet. Wie sich Kinder auch in unserer schnelllebigen Zeit unbeschwert, frei und geschützt entfalten können, zeigt der international angesehene Familienberater Kim John Payne: Durch ein vereinfachtes, übersichtlicheres Zuhause mit weniger Spielzeug, weniger sensorischen Reizen, weniger Freizeitstress - und stattdessen mehr Ruhepausen, vorhersehbaren Rhythmen und liebevollen Ritualen, die die gesamte Familie stärken. So entwickeln Kinder das, was wir ihnen für ein ganzes Leben wünschen: Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen, Gelassenheit und innere Stärke - die beste Basis und das wertvollste Geschenk, das Eltern ihren Kindern mitgeben können. Kim John Payne ist seit fast 30 Jahren pädagogischer Berater. Mit seinem Programm "Simplicity Parenting" zeigt er einen für jeden machbaren Weg aus der alltäglichen Überforderung auf, die mittlerweile weltweit für Kinder und deren Eltern zur Normalität geworden sind. Der gebürtige Australier lebt mit seiner Ehefrau und zwei Kindern auf einer Farm in Ashfield, Massachusetts.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsdatum: 09.03.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783641252366
    Verlag: Heyne
    Serie: Heyne Bücher 60532
    Originaltitel: Simplicity Parenting
    Größe: 3245 kBytes
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Simplicity Parenting

Einleitung

Schreite vertrauensvoll in Richtung deiner Träume.

Wenn du dein Leben vereinfachst, werden dir auch die Gesetze des Universums weniger verwickelt erscheinen.

Henry David Thoreau

Als Eltern sind wir die Architektinnen und Architekten unseres Familienalltags. Indem wir entscheiden, was wir gemeinsam tun und wie wir es tun, schaffen wir für unsere Lieben eine Struktur. Wir legen den Rhythmus unserer Tage fest, bestimmen das Tempo. Natürlich stößt unsere Kontrolle an Grenzen ... da brauchen Sie nur die Eltern eines Teenagers zu fragen. Und oft fühlt es sich so an, als würde unser Leben uns kontrollieren, als wären wir gefangen in der verrückten Hetzerei von einer Verantwortung zur nächsten. Aber die einzigartige Art und Weise, wie wir den Tanz täglicher Aktivitäten vollführen, verrät viel über uns als Familie.

Als Berater und Ausbilder bin ich darin geschult, das zu erkennen, aber Kinder brauchen dafür keine Ausbildung. Sie nehmen die entsprechenden Hinweise instinktiv wahr. Was sie sehen, ist, dass wir unsere Liebe ausdrücken, indem wir anwesend sind und Zeit mit ihnen verbringen. Ganz einfach.

Und sie liegen damit ziemlich richtig: Als Eltern sind unsere Motivationen und Absichten überschaubar, unsere Träume nahezu universell. Gleichgültig, wo, und gleichgültig, wie bescheiden oder luxuriös wir leben, die meisten von uns wollen für ihre Kinder nur das Beste. Aus dieser Motivation bauen sich Familien auf. Tag für Tag.

Als Eltern tragen wir die Entwürfe, die Träume, wie unsere Familie sein könnte, in uns. Doch die Pläne ändern sich, das ganze Projekt liegt weit über dem Kostenrahmen, es gibt unerwartete Ergänzungen, und die Arbeit endet nie. Aber inmitten dieses Konstruktionschaos schauen wir einander gerührt und hoffnungsvoll an. Unser fünfjähriger Sohn ist zweifellos immer noch das Baby von einst, aber manchmal - sehen Sie es auch? - schon der junge Mann, der er eines Tages sein wird.
Schützen und Bewahren

An ihrer Entwicklung können wir ablesen, wie beschützt sich Kinder fühlen. Umgeben von liebenden Menschen machen sie große Sprünge, erleben wunderbare Momente des Erkennens und Meisterns. Auf unser Drängen hin? Nie. In einzelnen Momenten lassen Sie uns einen Blick darauf erhaschen, wer sie sind - enthüllen ihr ureigenes Wesen. Und als Eltern leben wir für solche Momente. Aber planbar sind sie nicht. Wir können sie weder erbitten noch beschleunigen.

Wir wollen, dass unsere Familie ein Raum der Sicherheit und des Friedens ist, wo wir so sein können, wie wir wirklich sind. Am dringendsten wollen wir das für unsere Kinder, die mit dem langsamen und schwierigen Prozess beschäftigt sind, sie selbst zu werden. Werden unsere Liebe und Anleitung ihnen den Freiraum gewähren, den sie zum Wachsen brauchen? Kinder sind zweifellos am glücklichsten, wenn sie die Zeit und die Möglichkeit haben, ihre Welt spielerisch zu erkunden. Wir mögen ja zwischen Zukunft und Vergangenheit hin- und herspringen, aber unsere Kinder - die kleinen Zen-Meister - sehnen sich danach, gänzlich im Augenblick zu ruhen. Unsere größte Hoffnung ist, dass sie ihre eigene Stimme, ihre eigenen Instinkte und Widerstandskraft entwickeln, und zwar in ihrem Tempo. Und wie oft wir das auch vergessen mögen, so wissen wir doch, dass dafür Zeit nötig ist.
Das Neue Normal

Die Erholung, die unser Zuhause bieten soll, ist immer seltener dort zu finden. Stattdessen ist unser Arbeitsleben eingezogen, hat sich in unseren Computern eingenistet, findet uns, wo immer ein Handy erreichbar ist. Kinder sind genauso "überbucht". Mitunter brauchen Eltern Softwareprogramme, um angesichts der vielen Aktivitäten und Zeitpläne der Kinder den Überblick zu behalten, und der Entwicklungspsychologe David Elkind wies bereits 2007 darauf hin, dass Kinder in den vorhergehenden beiden Jahrzehnten mehr

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