text.skipToContent text.skipToNavigation

Spielen macht Kinder stark von Kutik, Christiane (eBook)

  • Erschienen: 05.03.2014
  • Verlag: Verlag Freies Geistesleben
eBook (ePUB)
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Spielen macht Kinder stark

Christiane Kutiks Darstellung weckt das Verständnis für das freie Spielen und zeigt, wie es gelingt, Spielfreude in den Alltag zu holen. Denn im Spiel gewinnt das Kind bleibende Erfahrungen, Einsichten und Fertigkeiten. Es lernt dabei - absichtslos - mehr als durch Programme und frühen Unterricht. Spielen macht Kinder stark und glücklich. Doch haben sie dafür heute noch genügend Freiräume? Und können sie noch richtig spielen? Wie können wir das selbstständige Spiel ermöglichen? Auf solche Fragen gibt die erfahrene Elternberaterin Christiane Kutik überzeugende und weiterführende Antworten. Sie behandelt alle zentralen Themen rund ums Spiel und bietet viele Spielanregungen für Kinder in den verschiedenen Lebensphasen.

Christiane Kutik ist Erzieherin, Trainerin und Coach für Eltern und pädagogische Fachkräfte. Sie ist Buchautorin mehrerer bekannter Werke, z.B. 'Entscheidende Kinderjahre' und 'Erziehen mit Gelassenheit'. 2011 erschien bereits die 11. Auflage ihres sehr geschätzten Familienhausbuchs 'Das Jahreszeitenbuch'.

Produktinformationen

    Größe: 1396kBytes
    Herausgeber: Verlag Freies Geistesleben
    Sprache: Deutsch
    Seitenanzahl: 180
    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    ISBN: 9783772540257
    Erschienen: 05.03.2014
Weiterlesen weniger lesen

Spielen macht Kinder stark

"Was tust du da?"

"Kochen, waschen, putzen, aufräumen, reparieren."

"Ich will auch!"

"Dafür bist du noch zu klein."

"Ich will aber!"

"Dann dauert nur alles länger, geh schön spielen."

"Das will ich doch – bei dir!"
Vorbild – Interesse – Nachspielen

"Ich will meine Ruhe"

"Was wünschen Sie sich als Eltern?" Auf diese Frage in einer Elternrunde ruft eine Mutter spontan: "Meine Ruhe!" – Alle lachen. – "Nein, nein, so habe ich es nicht gemeint", sagt sie. "Aber ich will zum Beispiel nicht dauernd gestört werden, wenn ich in der Küche bin, oder beim Putzen. Ich erwarte, dass die Kinder auch mal ruhig in ihrem Zimmer spielen können." – "Und tun sie das?" – "Nein, eben nicht! Sie nerven nur." – "Wie alt sind sie denn? – "Zwei und fünfeinhalb." – "Dann sind sie ja noch mitten im Nachahmungsalter." – "Und da können sie das nicht?" – "Im Nachahmungsalter wollen sie mitmachen und nachahmen, deswegen kommen sie." – "Aber das kann doch nicht ewig so gehen." – "Etwa bis die neuen Zähne kommen – so lange ist Nachahmungszeit."

Das zeigt auch, warum Kinder nicht "hören", wenn wir ihnen nahelegen: "Jetzt geht doch endlich in euer Zimmer, da könnt ihr spielen." Gut ausgedacht. Doch in der Praxis funktioniert das nicht. Im Unterschied zur weit verbreiteten Erwachsenenmeinung ist Arbeit für Kinder keine Last, die man schnell hinter sich bringen muss. Im Gegenteil. Sie fühlen sich magisch angezogen, wenn Erwachsene sichtbar mit den Händen etwas arbeiten. Das fasziniert sie und regt sie an, selber tätig zu werden.

"Das kann ich bestätigen", sagt die Mutter von Paul: "Früher habe ich meinen Sohn auch immer weggeschickt. Aber geklappt hat das nie. Inzwischen machen wir den Haushalt einfach zusammen. Wenn ich putze, bekommt er auch einen Eimer mit bisschen Wasser und einen Schwamm. Oder beim Kochen gebe ich ihm ein paar echte Töpfe und Kochlöffel. Er liebt das. Und wir haben keinen Stress mehr."

Hier hat die Mutter von Paul genau beobachtet: Mitmachen ist für Kinder sinnerfülltes Spiel.
Mitwirken dürfen beflügelt und weckt eigene Spielideen

Zusammen mit den Eltern echte Sachen machen, das interessiert bereits die Kleinsten. Sie können schon ab dem Sitzalter beim Kochen dabei sein. Einfach eine Decke auf den Küchenboden, dazu ein paar echte Küchengegenstände, denn diese beeindrucken so einen kleinen Menschen oft mehr als das eigene Spielzeug: "Hier ist dein Platz, hier kannst du spielen." – Wo es in der Küche zu eng ist: Die Tür offen lassen und in Blicknähe einen Korb mit Material zum Ein- und Ausräumen bereitstellen.

Ein Eineinhalbjähriger mit Mama im Bad. Mama wischt die Fliesen ab. Der Kleine greift – von sich aus – ein Tuch und wischt ebenfalls. Mamas freundliches Zunicken bestärkt ihn in dem Gefühl: "Ja, das ist gut, was ich mache." – "Auch die Waschmaschine ausräumen liebt er", sagt die Mutter, "kaum ist sie leer, ruft er "mehr, mehr". Er will gar nicht aufhören."
spa

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen

    ALDI life eBooks: Die perfekte App zum Lesen von eBooks.

    Hier finden Sie alle Ihre eBooks und viele praktische Lesefunktionen.