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Kreative Sprachförderung nach Maria Montessori von Zboralski, Katrin (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 05.02.2015
  • Verlag: Verlag Herder GmbH
eBook (ePUB)
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Kreative Sprachförderung nach Maria Montessori

Diese in der Montessori-Praxis entwickelten und bewährten Spiele und Übungen regen den kreativen Umgang mit Sprache an. Die erfahrene Autorin zeigt unterschiedlichste Möglichkeiten auf, wie Kinder für Sprache sensibilisiert und zum freien Schreiben anregt werden. Eine Ideenfundgrube für die Weiterentwicklung der mündlichen und schriftlichen Ausdrucksfähigkeit. Katrin Zboralski unterrichtet an der Montessori-Schule in Greifswald und als Sprach-Dozentin in Montessori-Diplom-Lehrgängen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 05.02.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783451804687
    Verlag: Verlag Herder GmbH
    Größe: 3838 kBytes
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Kreative Sprachförderung nach Maria Montessori

Freiarbeit: freie Wahl der Arbeit

Die Kinder begeben sich nach dem Morgenkreis mit ihren unterschiedlichen Vorhaben an ihre Aufgaben. Einige aktuelle persönliche Erlebnisse, die im Morgenkreis erzählt worden sind, werden als Schreibanlässe genutzt. Damit Kinder ihre Ideen und Vorhaben in die Tat umsetzen können, finden sie in den offenen Regalen der Vorbereiteten Umgebung entsprechende Materialien.

Wie verhext! - Sprechspiele und Hexenwörter

Sprechspiele ergeben sich auch von selbst

Esther bereitet ihren Arbeitstisch vor. Sie stellt die Hexe auf den Tisch und malt auf einem großen DIN-A 3-Blatt einen Kochtopf und eine Hexe. Während sie malt, überlegt sie, wie die Hexe heißen könnte und fragt ihre Mitschülerinnen um Rat. Der Name soll "hexisch" klingen. Immer mehr Kinder beteiligen sich an der Namensuche und sprechen "hexisch" miteinander. Es entwickeln sich aus der Situation heraus Wort- und Lautspielereien: Mehrere Kinder spielen die Rollen verschiedener Hexen und sprechen mit hoher Stimme und in unterschiedlichen "Sprachen" miteinander. Eine Hexe verwendet viele langgezogene ih-s, die andere betont alle Vo kale und zischelt die sch-Laute, und wieder eine andere hängt an viele Wörter die Endung -ixie .

Kreativität und Sprachspiel

Die Kinder haben enormen Spaß am Ausdenken und Ausprobieren - und fördern so "ganz nebenbei" ihr phonetisches Bewusstsein für kurze und lange Laute.

Nach einer Weile wird es Esther (und uns) zu viel. Neben das Bild der Hexe und des Suppentopfs schreibt und malt sie die Zutaten. Als sie fertig ist, hängt sie das Plakat an die Tafel. "Schreiben mag ich nicht, aber Sachen aufschreiben mag ich." Esther hat das Mitbringsel und die Erzählungen ihrer Schwester als Schreibanlass genommen und heute ein Plakat gestaltet, Lautierungsübungen in "Hexensprache" durchgeführt und Wörter geschrieben.

Hexenbild mit Hexenwörtern

© Katrin Zboralski

TIPP

Malen und erzählen

Die meisten Kinder malen gerne, und in ihren Bildern stecken tolle Geschichten. Lassen Sie den Künstler eines Bildes die Geschichte zum Bild erzählen! Auf einer Staf felei (oder einem anderen wirkungsvollen Platz) wird das Bild dargeboten, und der Erschaffer des Werkes kann sich nun danebenstellen und die Geschichte des Bildes Ihnen oder einer Zuhörergruppe erzählen. Ganz so, wie die Geschichtenerzähler im Mittel alter von Markt zu Markt zogen und ihre Geschichten unterstützt mit bunten Bildern vortrugen.

Wie es geschah - Ein Unfallbericht in Buchform

Konzentration durch eine passende Umgebung

Jens hat sich vorgenommen, den Autounfall mit Bild und Text zu dokumentieren. Er könnte ein Bild-Wörter-Plakat wie Esther gestalten, aber er entscheidet sich für ein "Buch". Er faltet am Basteltisch ein DIN-A 3-Blatt zu einem Heft. Mit seiner Federtasche und dem Faltbuch in den Händen begibt er sich auf die Suche nach einem anderen Arbeitsplatz. Er legt sich bäuchlings auf den "Morgenkreis-Teppich", öffnet seine Federtasche, blickt sich noch einmal um und beginnt seine Arbeit. Auf die Vorderseite des Buches malt er ein Auto, schreibt seinen Namen (Autor!) und den Titel des Buches. Bevor er mit dem weite ren Malen und Schreiben beginnt, nummeriert er die Seiten des Buches.

Jens erzählt mir den Ablauf des Unfalls noch einmal so genau wie möglich. So macht er sich die Reihenfolge des Geschehens bewusst, denn jetzt im Buch muss die Abfolge stimmen. Er malt ein Auto. Auf die Fragen, welche Farbe das Auto habe und wem es gehört, antwortet er: "rot, Herrn Müller". Ich schlage ihm vor, so genau wie möglich zu schreiben, damit sich die Leser alles genau vorstellen können. Jens schreibt: "DAS ROT AUTO FON MÜLLER". Jens sch

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