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Mama, ich möchte tanzen! Der altersgerechte Einstieg in die Welt des Tanzes im Vor- und Grundschulalter von Mai, Dana (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 01.03.2015
  • Verlag: Diplomica Verlag GmbH
eBook (PDF)
34,99 €
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Mama, ich möchte tanzen! Der altersgerechte Einstieg in die Welt des Tanzes im Vor- und Grundschulalter

Als ehemaliger Tänzer und zukünftiger Tanzpädagoge liegt es dem Autoren besonders am Herzen, das Kind und seine vielfältigen tänzerischen Möglichkeiten im Vor- und Grundschulbereich unter verschiedenen Aspekten zu analysieren und in einer wissenschaftlichen Arbeit aufzuzeigen. Dazu liegen sowohl die körperliche wie auch geistige Entwicklung des Kindes, das Stilisieren ausgewählter Tanzarten und die Auseinandersetzung des tanzpädagogischen Wirkens im Kindertanzbereich im Mittelpunkt der Betrachtung. Den Schwerpunkt zu Beginn dieser Arbeit bildet jedoch die Entwicklung von Tanz in Schulen vom 17. Jahrhundert bis zum heutigen Tag, um eine realistische Einschätzung von der Integration tänzerischer Elemente im Schulalltag widerspiegeln zu können. Diese Veranschaulichung ist besonders für die Arbeit eines Kulturpädagogen essentiell, um entscheidende Fortschritte oder Optimierungsprozesse im Vor- und Grundschulleben herbeizuführen. Wie sich die theoretischen Erkenntnisse mit dem praktischen Geschehen in Bildungseinrichtungen im Raum Sachsen und Sachsen-Anhalt decken, zeigt die abschließende Studie mit Kindern, Eltern, Pädagogen und Medizinern.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 119
    Erscheinungsdatum: 01.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783958502611
    Verlag: Diplomica Verlag GmbH
    Größe: 3410kBytes
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Mama, ich möchte tanzen! Der altersgerechte Einstieg in die Welt des Tanzes im Vor- und Grundschulalter

Textprobe: Kapitel 2, Zur Bedeutung der Tanzpädagogik im Kindertanz: 'Kinder, die in ihrem Entwicklungsgang gestört werden, durch Unverstand der Erzieher oder ungünstige äußere Umstände, weisen oft erschreckende Mängel auf in ihrer Körperfunktion, die wieder Rückwirkungen auf den seelischen und geistigen Zustand haben. ' Dieses Zitat nach Peters-Rohse verdeutlicht, dass eine kindgerechte Tanzerziehung von Grund auf erforderlich ist, um die kindliche Entwicklung nicht zu gefährden. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird zunächst der Begriff "Tanzpädagogik" definiert sowie Faktoren aufgezeigt, die mit in den Bereich des Kindertanzes einfließen. Hierbei soll dargestellt wer-den, wie sich die tanzpädagogische Arbeit im Kindertanzbereich ausgestalten lässt und welche Kriterien in der Durchführung der Kindertanzpädagogik entscheidend sind. Im Mittelpunkt steht hierbei der Aspekt der "Natürlichkeit", durch die sich Kinder in ungezwungenen und organischen Bewegungen entfalten können. 2.1, Begriffserklärung Tanzpädagogik: Nicht nur für den "Tanz", sondern auch für die "Tanzpädagogik" ist keine exakte Begriffsbestimmung möglich. Demzufolge muss die "Tanzpädagogik" aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. In erster Linie ist eine genauere Untersuchung der beiden Begriffe "Tanz" und "Pädagogik" unumgänglich, bevor der Terminus "Tanzpädagogik" im Kindertanzbereich erklärt werden kann. Nachdem der "Tanz" bereits ausführlich dargestellt wurde, soll nun auf den Begriff "Pädagogik" näher eingegangen werden. Allgemein wird darunter die Lehre der menschlichen Bildung verstanden. Sie befasst sich einerseits mit der Theorie der Erziehung bzw. der Erziehungswissenschaft und andererseits mit dem erzieherischen Handeln. Folglich versteht sie sich als "praktische Wissenschaft", bei der die Theorie mit dem Praxisbezug untrennbar verbunden ist. Ihr Ziel ist es, Regeln und Anleitungen für die erzieherische Praxis zu liefern. Normen werden für das erzieherische Handeln sowie für Erziehungsmethoden aufgezeigt und hinterfragt. Während sich die "Pädagogik" im vorwissenschaftlichen Verständnis mit der Aufklärung und Anleitung der Erziehung bzw. der Aufzucht von kleinen Kindern beschäftigte, konnte sich dieses Spektrum bis zum heutigen Tag weiter ausweiten. Demgemäß zeigt sich die gegenwärtige Erziehungswissenschaft auf einem großen Gebiet, das aber infolgedessen auch Risiken mit sich bringt. Durch das "Pädagogisieren" zahlreicher Lebensbereiche wächst die Möglichkeit heran, die Gesellschaft in ihrem Lebensverhalten zunehmend zu beeinflussen und zu steuern. Dieser Einfluss weist eindeutig darauf hin, dass die Verantwortung für pädagogisches Handeln bereits im Kindesalter sehr ernst genommen werden muss. Die "Tanzpädagogik" als ein Sonderbereich der "Pädagogik" bietet hierzu Vor- und Grundschulkindern eine gute Gelegenheit, pädagogisch wertvolle Kompetenzen auf tänzerischer Basis zu entwickeln. Welche Voraussetzungen dabei erfüllt werden müssen, wird zu einem späteren Zeitpunkt in dieser Arbeit geklärt. Die "Tanzpädagogik" ist ein Komplex aus Erziehung, musischer Bildung und Tanzbewegung. Sie ist ein körperorientiertes pädagogisches Konzept und versteht sich als methodisch-didaktisch angeleitetes Tanzen. Die "Tanzpädagogik" zielt darauf ab, die Entwicklung verschiedenster Fähigkeiten und Fertigkeiten zu fördern, wie beispielsweise: - Entwicklung von Körperbewusstsein sowie einem gesunden Körpergefühl - Erwerb von grob- und feinmotorischer Geschicklichkeit - Entwicklung von Emotionalität in Verbindung mit bestimmten geistigen Handlungen - Entwicklung von Konzentrationsfähigkeit und Gedächtnistraining - Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit In dem Handlungsfeld der "Tanzpädagogik" müssen darüber hinaus Altersentsprechende Lernsituationen geschaffen werden, um die individuelle Entfaltung der Persönlichkeit des Kindes zu fördern und zu unterstützen. Demgemäß erklärt Helene M

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