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Tango familial Familiengeschichten zwischen Himmel und Hölle. von Steinheber, Ute (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 18.05.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Tango familial

Emotional, sinnlich, dramatisch wie ein Tango argentino. Kritisch die Reflexionen, fantastisch die Satiren: was für ein leidenschaftliches Plädoyer für ein Familienleben, das glücklich, das Spaß macht. Die lebenserfahrene Lehrerin, Mutter und Kommunalpolitikerin zieht alle Register in ihrer Bilanz. Ob Prosa, Lyrik, Satire oder Fabel - sie packt in dieses Buch ihre geballten Lebenserfahrungen, die sie auch mit Freundinnen aus Europa teilt und mitteilt, ohne die wissenschaftliche Bodenhaftung der Humanwissenschaften zu verlieren. Denn alle, die auch nur eine Ahnung von Pädagogik, Psychologie, Physiologie oder Biologie haben, wissen, dass nicht Naturgesetze, sondern die moderne Genderideologie reine Konstruktion, ja Unsinn ist. Jede Handlung, jede Entscheidung hat Folgen. Alles hängt mit allem zusammen und hat seinen Preis. Der Preis der widernatürlichen modernen Lebens-und Arbeitsbedingungen für die Familien wird hier unbarmherzig aufgezeigt. Authentische Fallbeispiele von gestern und heute erzählen ungeschminkt mitten aus dem Leben von Frauen, Männern und Kindern, von Tradition und Moderne. Reflexionen beleuchten die tieferliegenden Zusammenhänge. Visionen zeigen schonungslos in die Zukunft einer unerfreulichen kinderlosen Gesellschaft, wenn Politik und Wirtschaft nicht umschwenken und, statt neomarxistisch und kapitalistisch Karriere und Konsum zu propagieren, endlich den gesellschaftlichen Wert von Mutterschaft und Familienarbeit anerkennen und als gleichwertig honorieren. Die Autorin und Frankreichkennerin weiß zahlreiche renommierte Wissenschaftler und Familienverbände hinter sich und ist nebenbei eine außergewöhnliche Simone de Beauvoir-Expertin.

Ute Steinheber (geb. 1956) studierte an der PH Freiburg i.Br. und in Paris. Sie arbeitete insgesamt 28 Jahre im Schuldienst von Baden-Württemberg, unterbrochen vor einer 9-jährigen Erziehungszeit während der sie u.a. drei internationale Sprachdiplome erwarb. Sie war als Handicap-Schwimmerin erfolgreich und ist bis heute als Funktionärin und Fachübungsleiterin, Referentin und Fortbildnerin in Sport, Sprachkursen und im kulturellen Leben aktiv. Sie ist Mitglied des Bundesvorstandes des Familienverbandes Familienarbeit e.V. und dessen Europadelegierte in zwei NGO-Institutionen mit beratendem Status im europäischen Parlament und der UN.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 18.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741236211
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 451kBytes
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Tango familial

Vorbemerkungen: Mütter und Väter, auf die Barrikaden!

Seit Jahrzehnten, so der weltweit anerkannte Bevölkerungswissenschaftler Prof. Dr. Herwig Birg, werden Familien in Deutschland systematisch ausgebeutet und benachteiligt. Die Geburtenrate ist hier bereits weit unter das Niveau gefallen, das eine nachhaltige Gesellschaft zum Erhalt seiner Bevölkerung inklusive seiner Werte und Wirtschaftskraft braucht. Die Entwicklung ist irreversibel und wird durch den ideologischen Zeitgeist sowie fehlerhaftes politisches Handeln verstärkt. Der Autor, ein renommierter Wissenschaftler und Mitglied zahlreicher nationaler und internationaler Beiräte, stellt bis ins Detail genau erklärend seine demographische Prognose. Der emeritierte Professor der Universität Bielefeld schont dabei weder Wirtschaftsbosse noch Politiker, noch durch die Genderideologie geblendete Studentinnen und Akademikerinnen.

Nicht die steigende Lebenserwartung ist Hauptursache der Überalterung Deutschlands, sondern die immer größer werdende Zahl der lebenslang Kinderlosen, die Verweigerung der Elternschaft, insbesondere der gut ausgebildeten Frauen, die Karriere, persönliche Freiheit und Partnerschaft losgelöst von den Bürden der Mutterrolle leben wollen. Daneben bleiben Hunderttausende von Paaren ungewollt kinderlos. Ein großer persönlicher Schmerz für die Betroffenen, ein großer Verlust für die Gesellschaft an potentiellem Nachwuchs. Auch Millionen von Einwanderern werden die zukünftigen Probleme einer alternden Gesellschaft ohne eine stringente Familien- und Einwanderungspolitik nicht kompensieren können.

Der Bevölkerungsforscher klagt aber nicht nur Missstände an, er nennt auch Lösungsansätze, Instrumente und Maßnahmen einer nachhaltigen Demographie Politik. So zum Beispiel die Umsetzung des Familienschutzes (Trümmerfrauenurteil vom 7.7.1992 Art.6, Abs.1 GG) sowie der Familiengerechtigkeit dienende Reformen bei der Beitragsfestsetzung der Sozialversicherungssysteme und einer gerechten Besteuerung. Außerdem schlägt er eine Konzentration staatlicher Förderung auf Ehe und Familie mit Kindern , eine neue Erwerbspolitik unter Vorrang auf Arbeitsplätze für Eltern und, neben einer Frauenquote, auch eine Mütterquote, die die Doppelbelastung durch Familien- und Erwerbsarbeit in den ersten, so wichtigen Lebensjahren der Kinder vermeiden hilft und den späteren Wiedereinstieg erleichtert, ja garantiert.

Endlich, endlich wagen sich immer mehr Frauen und Männer, Jahre nach der mutigen, aber brutal kalt gestellten und völlig zu Unrecht in die braune Ecke gestellten Eva Herman, eine Gegenoffensive einzuläuten: Zum Beispiel die Journalistin Birgit Kelle. Eine kluge, erfolgreiche Frau, verheiratete Mutter von vier Kindern. Ihre Bücher "Mach doch die Bluse zu" und ihr zweites Buch vom März 2015, GenderGAGA , sind sachlich, unterhaltsam, auch ein wenig polemisch und zeigen u.a. deutlich auf, wie unsere Steuergelder für Genderforschung und entsprechende Lehrstühle an unseren Universitäten verschleudert werden, statt Familien gezielt zu fördern. Frau Kelle ist Dauergast in Talkshows wie "Hart aber fair", sie wird von Frau Maischberger in ihre Sendung eingeladen. Leider steht sie oft auf verlorenem Posten und wird von den "politisch Korrekten" kaltgestellt. Trotzdem teilt sie unerschrocken aus in Richtung Wirtschaft und Politik, der Sexismus Debatte, dem Gendermainstream in Medien und Gesellschaft. Dazu braucht es Mut, Unterstützung, Solidarität.

Auch Männer melden sich vermehrt zu Wort: Zum Beispiel die ZEIT-Journalisten Marc Brost und Heinrich Wefing mit ihrem Buch "Geht alles gar nicht" (April 2015) : Jetzt reden auch die Väter. Sie fordern mehr Ehrlichkeit und Abschied von der Illusion, Mütter und Väter könnten locker Karriere und Familie gleichzeitig vereinbaren. Freundschaften, Sport, Kino, Ausgehen? Die schöne Leichtigkeit des

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