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Angekommen? von Schultz-Pohlen, Gudrun (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 08.12.2015
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Angekommen?

Die Haltestationen eines Lagerkindes, das sich zur Sozialarbeiterin entwickelt. Der Lebenslauf der Autorin zeigt eine Vielfalt von Orten, in denen sie oder ihr nahestehende Personen angekommen sind. Nicht immer willkommen, nicht immer freiwillig. Doch jede Ankunft trägt dazu bei, dass sie die Welt mehr und mehr versteht.

Gudrun Schultz-Pohlen wird in einem Flüchtlingslager in Schleswig geboren. In Kiel macht sie die Ausbildung zur Erzieherin und zur Systematischen Beraterin. Nun lebt sie zufrieden in einem Ort bei Kiel.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 204
    Erscheinungsdatum: 08.12.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783739265636
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1081kBytes
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Angekommen?

DIAGNOSE LEUKÄMIE

Mann anrufen - informieren - zu Hause treffen - Sachen packen - Klinik ist informiert -

Wer holt Gabriel vom Kindergarten? -

Ute anrufen - Moni und Petra fragen -

Was wird Gabriel sagen? -

Marieke packt für 2 Tage - warum für 2 Tage? - Sie denkt es reicht! -

Sie ist oben - wir umarmen uns unten - weinen, halten uns fest -

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? - Sachen packen - Tränen schlucken - Auto starten - rauf auf die Autobahn -

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? -

Parkplatz finden - Parke doch irgendwo! - Alles egal

Hauptsache Marieke lebt! - Ein Leben ohne Marieke? - Will ich nicht! - Mein Herz schmerzt -

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? -

Eine Krankenschwester zeigt uns den Weg ins Labor

"Merken Sie sich den Weg! - Sie werden ihn jetzt immer gehen!"

Warum merken? - Ich will ihn nicht öfter gehen! -

Fingerpieks bei Marieke - er tut mir weh!

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? -

Ärzte stellen Fragen - Antworten kommen - im Wissen, dass die Diagnose stimmt - Morgen zur Sicherheit Knochenmarkpunktion! - Welche Sicherheit? - Gibt es Hoffnung, dass es keine Leukämie ist? - Keine Alternative! - Diagnose stimmt - auch ohne Knochenmarkpunktion -

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? -

Station M1, Kinder ohne Haare, ohne Wimpern, ohne Augenbrauen - Das muss ein Irrtum sein! - Ein winziges Zimmer - zwei Betten, zwei Nachtschränke, ein Infusionsständer- mehr Platz ist nicht - unser neues Zuhause - Moni anrufen - Sie holt Gabriel vom Kindergarten und wird Petra informieren -

Wer hält Marieke? - Was wird Gabriel sagen? -

Wer hält Marieke? -

Wer hält Gabriel? -

Wer hält uns? -

Ein Wendepunkt im Leben der kleinen Familie.

Nachdem Gudrun die nötigsten Dinge für den Klinikaufenthalt für sich und ergänzend für Marieke gepackt hat, machen die drei sich auf den Weg nach Kiel.

Der Blutschnelltest, der sogenannte Fingerpieks, ergibt schon wenige Minuten nach der Ankunft in der Kinderklinik die Diagnose Leukämie. Nun sollen sie auf die Station M1, die Onkologie.

Gleich am nächsten Tag folgen eine Lumbalpunktion und die erste Chemospritze in den Wirbelkanal, eine Knochenmarkpunktion, Bluttransfusionen, dreimal täglich Kortisongaben, um die Krebszellen, die Blasten, zu zerstören. Untersuchungen in der Zahn-und HNO-Klinik, Röntgenaufnahmen und eine Kernspintomographie des Kopfes werden veranlasst. Nach einer Woche folgt eine Operation in der Chirurgie. Der Broviac Katheter wird implantiert, damit die Infusionen zukünftig nicht durch eine Braunüle in den Körper fließen müssen, sondern über den Katheter. Ein Schlauch mit Ventil kommt nun eine Handbreit von Mariekes rechtem Schlüsselbein aus dem Körper. Ein Zustand, der Gudruns Hals bei jedem Anblick enger schnürt. Jede Stunde, jeden Tag, jede Woche, jeden Monat, das ganze Jahr. Der Vorteil des Katheters ist, dass der Zugang immer verwendbar ist. Der ständige "Nadelwechsel" entfällt.

KARUSSELL

Mir wird schwindelig.

Warum steht die Welt nicht still?

Warum ertönen keine Sirenen?

Warum löst keiner Katastrophenalarm aus?

Warum rückt die Feuerwehr nicht aus?

In mir bleibt die Welt stehen?

Nein, sie dreht sich, wie ein Karussell.

Ich habe mich von meinem Alltag verabschiedet.

Mein Herz pocht bis zum Hals.

Ich kann nicht mehr schlucken

Und tue es dennoch öfter als sonst.

Meine Schilddrüse spielt verrückt.

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