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Die goldene Epoche Biografie von Malarcsek, Daniel Oskar (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 29.07.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Die goldene Epoche

Man munkelt, dass es im Kommunismus eine goldene Epoche gab. Es gab sie wirklich, auch im kommunistischen Rumänien, aber nur für diejenigen die es geschafft haben, sich in höhere Posten der kommunistischen Partei hochzuarbeiten. Für die war es wirklich eine goldene Zeit. Ein Leben in Überfluss. Für das Volk war sie leider wie aus Blei, schwer und dunkel. Der Kommunismus wird in der heutigen Zeit als Geschichte bezeichnet. Der aus Rumänien stammende Autor, schreibt über das Leben im Kommunismus der 70er und 80er Jahre, unter den Diktator Ceausescu.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 120
    Erscheinungsdatum: 29.07.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741245268
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 4788kBytes
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Die goldene Epoche

Kurze Geschichte Rumäniens

Bevor ich über das Leben im Kommunismus etwas schreiben soll, möchte ich etwas über die Geschichte Rumäniens erzählen. Auch wenn ich seit über 25 Jahren in Deutschland lebe, mein Geburtsland bleibt Rumänien. Irgendwie fülle ich mich verpflichtet über dieses wunderbare Land etwas zu schreiben. Ich bin kein Historiker. Was ich hier geschrieben habe, ist ein Teil meinen Recherchen und meiner Erinnerungen. Rumänien liegt in Südosteuropa, ist circa 238.000 Quadratkilometer groß und hat ungefähr 20 Millionen Einwohner. Diese Region war und bleibt für immer ein Puffer zwischen Osten und Westen. Seit 2000 Jahren ist dieser kleine Staat systematisch geplündert worden wegen seiner Bodenschätze wie Gold, Silber, Kupfer und Marmor. Die Geschichte Rumäniens ist stark vom Einfluss der Römer geprägt. Französisch: Romanie, englisch: Romania, war in der Spätantike eine Bezeichnung für das römische Reich, im Mittelalter für das Gebiet des byzantinischen Reiches. Die auf dem Gebiet des späteren Rumänien ansässigen Daker, nach dem Krieg von 104-106 n.Chr., wurden durch den römischen Herrscher Trajan in das römische Reich eingegliedert. 271 n.Chr. wurden die römischen Truppen ans südliche Donauufer zurückgezogen. Die letzten Stellungen nördlich der Donau wurden während der Regierungszeit Aurelians (270-275 n.Chr.) aufgegeben. Es folgten mehrere Wellen von Wanderungsbewegungen. Im 7. Jahrhundert die Slawen, im 9. Jahrhundert die Hunnen und die Magyaren und im 13. Jahrhundert die Tataren. Im 14. Jahrhundert entstanden die Fürstentümer Moldau und Walachei. Im Norden, später Transsilvanien, war Siebenbürgen ein Teil des ungarischen Königreichs. Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert findet man in der Geschichte der Fürstentümer viele Stürze von Fürsten durch rivalisierende Parteien. Die Bauern mussten einen Teil ihrer Erträge in Naturalien abgeben. Trotzdem hatten sie nicht das Recht, vorenthaltenen Grund und Boden zu besitzen oder umzusiedeln. Ab dem 14. Jahrhundert kam das osmanische Reich an die Macht. Gegen die Zahlung eines Tributs sicherten sich die Rumänen eine weit reichende innere Selbständigkeit und bis ins 17. Jahrhundert einen Spielraum in der Außenpolitik. Ende des 19. Jahrhunderts, nach dem Sieg gegen die Osmanen (Türken), wurden Ungarn und Siebenbürgen Teil des Habsburgerreichs. In den meisten europäischen Ländern kam es 1848 zu Aufständen - so auch in Rumänien. 1866 kam Prinz Karl von Hohenzollern-Sigmaringen an die Macht. Seine Nachkommen blieben als Könige von Rumänien bis zum Sturz durch die Kommunisten, im Jahr 1947. Im ersten Weltkrieg blieb Rumänien neutral bis 1916. Danach kämpften sie auf die Seiten des Russen. Am 7 Mai 1918 schloss Rumänien mit den Mittelmächten den Frieden von Bukarest. Nach dem Ende des Kriegs, in dem neuen "Großrumänien", waren drei Viertel der Bevölkerung ethnische Rumänen. Der Rest Ungaren- und Deutschstämmige. Zwischen 1930 und 1940 gab es über 25 verschiedene Regierungen. 1927 kam die nationale Bauernpartei an die Macht. In den 30er Jahren stieg eine Zahl von ultranationalistischen Parteien auf, insbesondere die Eiserne Garde bis Dezember 1933. 1938 entließ König Karl der Zweite die Regierung und setzte eine Königsdiktatur ein. Nach einem Jahr endete die Diktatur und eine neue Regierung wurde gebildet. Im April 1939 entschieden Großbritannien und Frankreich die Unabhängigkeit Rumäniens zu sichern. Eine ähnliche Garantie durch die Sowjets wurde abgebrochen, weil Rumänien es ablehnte, die rote Armee auf sein Territorium kommen zu lassen. Nach Ausbruch des zweiten Weltkriegs blieb Rumänien neutral. König Karl versuchte die Neutralität zu bewahren, aber Frankreichs Kapitulation und der Rückzug Britanniens vom Festland machten deren Garantien an Rumänien, hinfällig. Im Oktober 1940 begann die deutsche Okkupation. Am 23. November 1940 trat Rumänien in den Krieg ein. Im Juni 1941 wurde gegen die Sowjet

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