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Geheim-Code Arbeitszeugnis So verbessern Sie Ihre Berufs- und Verdienstmöglichkeiten spürbar von Vogel, Heinz-Wilhelm (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 22.12.2009
  • Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
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Geheim-Code Arbeitszeugnis

So knacken Sie jeden Geheim-Code Hinter schmeichelhaften Formulierungen verstecken sich oftmals recht dürftige Beurteilungen! Dieser Ratgeber schlüsselt die 'Geheimsprache' der Personalchefs auf erläutert die typischen Formulierungen im Berufsalltag zeigt, wie Sie Ihre Interessen durchsetzen Praktische Hilfen: Kommentierte Muster-Arbeitszeugnisse mit Formulierungsvorschlägen sowie Checklisten zu Aufbau und Inhalt von Zeugnissen.

Heinz-Wilhelm Vogel, Rechtsanwalt in Hamburg, erfolgreicher Fachautor zu Themen aus dem Immobilien-, Steuer und Wirtschaftsrecht.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 22.12.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802923333
    Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
    Größe: 813kBytes
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Geheim-Code Arbeitszeugnis

Welche Arten von Zeugnissen Sie unterscheiden müssen (S. 31-33)

Das sollten Sie wissen!

Die Arbeitszeugnisse werden je nach ihrem Inhalt sowie nach ihrem Anlass und Zeitpunkt in verschiedene Zeugnisarten unterteilt. Inhaltlich wird zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis unterschieden. Zeitlich ist zwischen dem "Zwischenzeugnis" sowie dem "vorläufigen" und "endgültigen" Zeugnis zu unterscheiden. Daneben gibt es noch einige Sonderformen, beispielsweise ein Ausbildungszeugnis oder Probearbeitszeugnis.

In einigen Punkten gelten für alle Zeugnisarten die gleichen Grundsätze. Manche Zeugnisarten weisen daneben wichtige Besonderheiten auf. In diesem Kapitel lesen Sie, worauf es für Sie entscheidend ankommt.

Wichtig: Die Arbeitsbescheinigung, die Ihr Arbeitgeber nach § 312 Sozialgesetzbuch III bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses gegenüber der Arbeitsagentur abgeben muss, ist kein Arbeitszeugnis. Diese Arbeitsbescheinigung, die zwingend auf dem amtlichen Vordruck auszufüllen ist, dient der Arbeitsagentur als Nachweis für die Dauer Ihrer Beschäftigung und für die Höhe des von Ihnen bezogenen Arbeitsentgelts. Diese Angaben benötigt die Arbeitsagentur, um über einen Antrag auf Arbeitslosengeld entscheiden zu können.

Wenn es nur ein einfaches Zeugnis sein soll

Das einfache Zeugnis erstreckt sich lediglich auf Art und Dauer der Beschäftigung. Dieses Zeugnis wird bei weniger qualifizierten Tätigkeiten, zum Beispiel Hilfsarbeiten, oder bei lediglich kurzfristig ausgeübten Tätigkeiten ausgestellt. Der Grund: Bei derartigen Arbeitsverhältnissen spielt der persönliche Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch eine weitaus größere Rolle als etwa die Angaben im Zeugnis.

In einem einfachen Zeugnis können Sie im Einzelnen folgende Angaben erwarten:

- Vornamen, Familiennamen, bei verheirateten beziehungsweise geschiedenen Arbeitnehmern auch den Geburtsnamen

- Geburtsdatum und Geburtsort

- einen etwaigen akademischen Titel

- Art und Dauer des Arbeitsverhältnisses

Das Arbeitszeugnis muss die typischen Merkmale der von Ihnen ausgeübten Tätigkeit so umfassend und konkret beschreiben, dass sich der Leser ein genaues Bild darüber machen kann, welche Aufgaben Sie tatsächlich wahrgenommen haben. Die bloße Berufsbezeichnung genügt auf keinen Fall. Als Faustregel gilt: Je verantwortungsvoller Ihre Tätigkeit war, desto differenzierter und ausführlicher muss das Arbeitszeugnis ausfallen.

Was die Dauer des Arbeitsverhältnisses betrifft, so muss das Zeugnis stets die rechtliche Dauer des Arbeitsverhältnisses nennen. Rechtliche Dauer meint den Zeitraum vom Beginn des Arbeitsverhältnisses bis zum Ablauf der Kündigungsfrist. Kürzere Unterbrechungen, beispielsweise Krankheit oder Urlaub, bleiben unberücksichtigt.

Achtung: Der Grund für die Beendigung des Arbeitsverhältnisses hat im einfachen Arbeitszeugnis nichts zu suchen. Ausnahme: Sie selbst verlangen es von Ihrem Arbeitgeber. Das bietet sich beispielsweise an, wenn Sie selbst gekündigt haben oder das Arbeitsverhältnis im gegenseitigen Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber endet.

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