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Selbstbewusst auftreten im Job Wie Sie mit Optimismus und Mut mehr erreichen von Nürnberger, Elke (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 10.10.2019
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
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Selbstbewusst auftreten im Job

Mehr Selbstvertrauen ist möglich: Dieses Buch bietet Wege, Blockaden zu überwinden und im Job mutig aufzutreten und zu agieren. Der Schlüssel zu mehr Selbstvertrauen liegt in der eigenen Person. Eine wichtige Voraussetzung ist, sich anzunehmen und wertzuschätzen. Hierfür geben die Autoren Maßnahmen an die Hand und bieten Anregungen für eine optimistische Grundhaltung. Projektleiter und Führungskräfte finden heraus, was sie hemmt und erfahren, wie sie ihre Denkmuster ändern können, um mutig voranzugehen. Inhalt - Selbstvertrauen - was es ist und wie es entsteht - Wie mutig bin ich? - Mut-Analyse - Blockaden und Hindernisse - vom Problem zur Lösung - Meine Mutvision - der Blick in die Zukunft - Optimismus - eine Frage der Haltung - Warum Optimismus glücklicher macht - Optimistisch kommunizieren, denken und handeln - Was dem Optimismus im Wege steht

Elke Nürnberger ist Geschäftsführerin des Beratungsunternehmens nürnberger gmbh. Sie arbeitet als Seminarleiterin, Wirtschaftsmediatorin und Coach für zahlreiche Großunternehmen und Führungskräfte. Als Fachautorin veröffentlicht sie Bücher und Beiträge zu den Themen Kommunikation, Führung und Konflikte.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 232
    Erscheinungsdatum: 10.10.2019
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648134597
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 961 kBytes
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Selbstbewusst auftreten im Job

3 Wo liegen Ihre Knackpunkte?

Nicht die anderen, wir selbst halten uns oft davon ab, selbstbewusster zu werden. Lassen Sie uns genau hinsehen, welche Haltungen, Gefühle und Gedanken in diesem Sinne Hindernisse sein könnten.

In diesem Kapitel lesen Sie,

  • warum wir uns selbst oft anders wahrnehmen und beurteilen als unsere Mitmenschen dies tun,
  • warum es wenig hilfreich ist, sich ständig mit anderen zu vergleichen und sich vom Urteil der anderen abhängig zu machen,
  • wie wichtig es ist, die eigenen Bedürfnisse zu kennen,
  • welche Rolle Hemmungen und Ängste spielen können.
3.1 Wie nehmen Sie sich selbst wahr?

Wir sind stets damit beschäftigt, uns zu kategorisieren, zu bewerten, einzuordnen. Permanent sammeln wir Informationen über uns. Doch: Woher stammen diese eigentlich? Die Quellen für Informationsgewinnung über uns selbst sind:

  • Selbstbeobachtung: Wir beobachten unser Verhalten, indem wir den Blick nach innen richten.
  • Sozialer Vergleich: Wir suchen nach Ähnlichkeiten und Unterschieden zwischen uns und anderen, um zu einer objektiveren Einschätzung zu kommen. Erst durch Vergleiche lassen sich eigene Fähigkeiten einordnen.
  • Feedback von anderen: Wie die Umwelt auf unser Verhalten reagiert, gibt uns Aufschluss darüber, wie wir von anderen gesehen werden. Auch hier erhalten wir rationale (aber auch emotionale und verzerrte) Informationen.
3.1.1 Die Wahrnehmung: Kein Garant für Objektivität

Alle Informationen, die wir über uns und andere sammeln, unterliegen den Grenzen unserer Wahrnehmungsfähigkeit. Halten wir uns einmal die unermessliche Größe vor Augen: 11 Millionen Reize werden in jeder Sekunde von unserem Nervensystem aufgenommen. Diese müssen blitzschnell im Gehirn einer Sofortanalyse unterzogen werden. Dafür bedienen wir uns zuerst einer unbewussten, emotionalen Bewertung. Vereinfacht ausgedrückt, hilft der Wahrnehmungsfilter unserem Gehirn, Informationen sehr schnell einzuteilen in folgende Grobkategorien:

  • gut - schlecht/positiv - negativ
  • zustimmen - ablehnen
  • Kampf - Flucht

Unbekannte, mit vorhandenen Mustern nicht abgleichbare Reize müssen bewusster und sorgfältiger verarbeitet werden. Sie erhalten mehr Aufmerksamkeit und werden im Kurzzeitgedächtnis zwischengespeichert.

All diese Verarbeitungsmechanismen sind grundsätzlich für unser Gehirn sehr sinnvoll, weil der Mensch ohne die Schnellselektion schlicht nicht überlebensfähig wäre. Jedoch muss das Gehirn bei der riesigen Bewertungsflut sehr grob arbeiten und das Ergebnis ist deshalb ein höchst individuell gefiltertes Konstrukt. Unser Wahrnehmungsfilter ist geprägt durch individuelle Erfahrungen, Erlebnisse, Werte, Interessen, Wissen und Gene. Deshalb kann das, was wir wahrnehmen niemals völlig der Realität entsprechen.

Wichtig

Wahrnehmung ist kein passiver Prozess, bei dem absolute Realität aufgenommen wird. Sie ist vielmehr ein Prozess, bei dem der Wahrnehmende durch individuelle Selektion aktiv seine Realität gestaltet.

3.1.2 Verzerrung von Selbst- und Fremdwahrnehmung

Wahrnehmung beruht, vereinfacht ausgedrückt, auf unseren fünf Sinnen: Sehen, Hören, Riechen, Fühlen und Schmecken. Auf Wahrgenommenes folgen Reaktionen wie Hormonveränderungen, Emotionen, Verhalten, Handlungen. Wie wir wahrnehmen, hat immer stark mit unserer Bewertung zu tun. Diese wiederum hängt vom individuellen Weltbild, unseren Werten, Denkmustern sowie von persönlichen Erfahrungen, Kultur und Sozialisation ab. Die Bewertung geschieht bewusst und unbewusst, blendet aber oft relevante Informationen aus. Das verstehen wir unter selektiver Wahrnehmung oder Wahrnehmungsverzerrung. Dies ist d

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