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Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen von Bischoff, Antje (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 11.06.2013
  • Verlag: Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.
eBook (ePUB)
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Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Mit sechs Empfehlungen an Politik und Stiftungen für mehr Teilhabechancen von Kindern und Jugendlichen Bildung und Teilhabe gehören zum Existenzminimum. Das legte das Bundesverfassungsgericht in seinem wegweisenden Urteil zu den Hartz IV-Sätzen im Februar 2010 fest. Der Gesetzgeber reagierte und verabschiedete das 'Bildungs- und Teilhabepaket'. Um mehr Chancengerechtigkeit zu erreichen, erhalten junge Menschen nun materielle Leistungen. Auch zivilgesellschaftliche Akteure fördern Bildung und Teilhabe - darunter zahlreiche Stiftungen, die mit ihren Angeboten die Chancen von Kindern und Jugendlichen verbessern wollen. Die Studie geht deshalb den Fragen nach: Inwiefern können Stiftungen und staatliche Einrichtungen kooperieren? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein? Was können Staat und Stiftungen voneinander lernen? Auf Grundlage einer großen Stiftungsumfrage und von Interviews mit Experten wurden sechs Empfehlungen an Stiftungen und Politik für das weitere Vorgehen erarbeitet. Die Druckversion ist direkt beim Bundesverband Deutscher Stiftungen zu beziehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 88
    Erscheinungsdatum: 11.06.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783941368439
    Verlag: Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.
    Größe: 2949 kBytes
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Stiftungen und Teilhabe von Kindern und Jugendlichen

Best-Practice-Beispiele

Die folgenden Beispiele skizzieren die Landschaft stifterischen Engagements in Deutschland. Die ausgewählten Projekte und Programme zeigen, wie Stiftungen auf die Herausforderungen bezüglich der Entwicklungschancen von Kindern und Jugendlichen reagieren.

Die Best-Practice-Beispiele sind in zwei Gruppen untergliedert:

Zunächst werden Angebote vorgestellt, die ein ähnliches Leistungsspektrum wie das Bildungs- und Teilhabepaket abdecken. Dabei geht es überwiegend um die Versorgung mit warmem Essen, Bildungsförderung, Sport- und Freizeitangebote.

Die zweite Gruppe hebt Programme besonders hervor, die auf einer Kooperation verschiedener Partner basieren. Hier wird gezeigt, wie sektorübergreifende Zusammenarbeit erfolgreich gestaltet werden kann.
Engagement für Kinder und Jugendliche: Bildung, Sport, Kultur & Co.
Hunger in Deutschland

Children for a better world e.V., München

www.children.de

Die Stiftung unterstützt im Programmbereich "Hunger in Deutschland" bundesweit einen festen Kreis von mehr als 50 ausgesuchten Kinder- und Jugendeinrichtungen, die in sozialen Brennpunkten gegen die Folgen von Kinderarmut arbeiten - im Jahr 2011 mit einem Fördervolumen von rund 850.000 Euro. Um auf die spezifischen Bedürfnisse armer Kinder und Jugendlicher eingehen und ihre Potenziale angemessen fördern zu können, benötigen die Einrichtungen zusätzliche Gelder und fachliche Anregungen. Ein Großteil der finanziellen Mittel kommt direkt den Kindern zugute: für das tägliche Kochen mit und für Kinder (Baustein Mittagstisch), sowie für Aktivitäten, die sie in Bewegung bringen und ihnen neue Erfahrungen jenseits ihrer durch Armut eingeengten Welt ermöglichen (Baustein Entdeckerfonds). Darüber hinaus bietet Children den Einrichtungen Möglichkeiten zum gegenseitigen Lernen, fachliche Impulse und individuelle Fortbildungsangebote (Baustein Partnerförderung). So sind die Fachkräfte immer stärker in der Lage, die Lebenssituation und die Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen nachhaltig zu verbessern. Und das mit Erfolg: Die Kinder sind weniger oft krank, ihre Leistungsfähigkeit in der Schule steigt und ihre sozialen Kompetenzen werden gestärkt. Die neuen Erlebnisse heben das Selbstwertgefühl der Kinder und sie erweitern ihre Alltagskompetenz.
Warmes Essen macht nicht nur satt

Stiftung Mittagskinder, Hamburg

www.stiftung-mittagskinder.de

Die Stiftung Mittagskinder ist Trägerin zweier Betreuungsprojekte in zwei Hamburger Stadtteilen, die als soziale Brennpunkte gelten. In diesen Kindertreffs erhalten mehr als 200 sozial benachteiligte Hamburger Kinder zwischen fünf und elf Jahren unentgeltlich gesunde Mahlzeiten, Hausaufgabenhilfe und sozialpädagogische Betreuung. Die Stiftung bietet den Kindern auch ein Stück Geborgenheit und Behütet-Sein, weil viele das von ihren Eltern nicht erhalten. Oft sind diese Eltern aus verschiedensten Gründen so überfordert, dass sie sich nicht oder doch zu wenig um ihre Kinder kümmern. In den Betreuungseinrichtungen der Stiftung essen die Kinder und die Betreuungskräfte mittags und abends gemeinsam. Zuvor helfen die Kinder beim Kochen und machen Tischdienst. Dieser Einsatz vermittelt nicht nur Kenntnisse über gesunde Ernährung, sondern stärkt auch das Selbstwertgefühl der Kinder. Nach dem Abendbrot können sie sich eine Frühstücksbox mit selbst belegten Broten, Obst, Milch oder Saft zum Mitnehmen für den nächsten Morgen packen. In den Treff

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