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DIE NATÜRLICHE WEISHEIT ODER DIE BEFREIUNG GOTTES Was hat Sinn? von Wächter, Karl Alexander (eBook)

  • Verlag: neobooks Self-Publishing
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DIE NATÜRLICHE WEISHEIT ODER DIE BEFREIUNG GOTTES

Wenn es um eine Wertediskussion geht, werden immer zu aller erst religiöse Gründe bevorzugt, dabei ist ein sehr großer Teil der gesamten Menschheit technisch hochgradig gebildet und hat tagein und tagaus mit den physikalisch-technischen Einheiten zu tun. Diese sehr irdischen Maßstäbe beinhalten zwar keine pekuniären Größen haben aber auch mit Besitz u. a. von Gewicht, Größe, Masse, Temperatur und Zeit zu tun. Das Streben nach Größe, Masse und Zeit ist dabei verhältnismäßig natürlich, bei der Temperatur dagegen gibt es für jeden örtlich und zeitlich geschieden ein individuelles Optimum - viel ist eben nicht immer besser. Und so gibt es in der Technik Beispiele, die sich sehr wohl auch auf Menschen und ihre Gesellschaft übertragen lassen, so kann beispielsweise die Parole: 'Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit' in Freiheitsgrade, Gleichgewichts- und Verträglichkeitsbedingungen umgewandelt werden, wodurch es möglich wird zu verstehen, warum und wie die Menschheit um ihre Souveränität betrogen wird. Mit dem Zwiespalt aktiv in einem Unrechtsstaat gelebt und geliebt zu haben, kam in der Folge der erworbenen Erkenntnisse die Erleuchtung, dass es eigentlich nur mehr oder weniger Unrechtsstaaten geben kann, denn vor allem der Besitz an Grund und Boden zwang zur religiösen Staatenbildung, um diese Schätze erfolgreich auch noch durch unantastbare Autoritäten schützen zu können. Der eigene Stammbaum und die Biografie bildeten ebenfalls eine wesentliche Begründung, warum der Autor zu schreiben angefangen hat, und zur Begabung für Mathematik und zum Interesse für Physik war jedoch schon während des Studiums die Neugier an der Logik gekommen. Und die berufliche Niederlage erinnerte ihn nun nach der Wende wieder an die Problematik der Weltanschauung, welche er natürlich unter dem Blickwinkel des Bauingenieurs und Staatsbürgers betrachtet hat, denn er konnte sich immer noch nicht daran gewöhnen, dass die Völker von ihren Politikern gleich welcher Partei verraten wurden. Und dieser Blick hat ihm eine Vision ermöglicht, von der er der Meinung ist, dass sie auch viele andere Menschen motivieren könnte, sich ähnliche Gedanken zu machen. Als Ergebnis dieser Suche stellt er nun sein erstes Buch vor, welches nicht nur viele Fragen stellt, sondern auch viele allerdings sehr individuell beantwortet. Dass diese Antworten häufig nicht ganz allgemeingültig sein können, soll den Leser herausfordern eigene Lösungen für lebenswichtige Situationen zu finden, um das Nachlaufen mündiger Bürger, wenn schon nicht zu verhindern, so wenigsten zu schwächen. . Berufsausbildung: Maurerlehre - Facharbeiter; Studium: Bauingenieurwesen - Diplomingenieur Fachrichtung Konstruktiver Ingenieurbau TU Dresden; Tätigkeiten: Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Problemanalytiker, Leiter Rechenzentrum, Technischer Leiter; Besondere Kennzeichen: arbeitslos a. D., parteilos, religionslos.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 195
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783847658092
    Verlag: neobooks Self-Publishing
    Größe: 612 kBytes
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DIE NATÜRLICHE WEISHEIT ODER DIE BEFREIUNG GOTTES

II. Physik - das Berechenbare des Seins

Die Relativität unserer natürlichen Werte lässt am besten erkennen, dass wir Absolutes wie Einmaliges, weil Alternativloses, nicht wahrnehmen können, und so sollten wir auch Versuche unterlassen, Göttliches, Irrationales, Transzendentes, Überirdisches, Übernatürliches oder Übersinnliches zu modellieren (technisch darzustellen). Schon die Kunst wäre nur noch künstlich, wenn sie modellierbar, vorführbar, wiederholbar und damit lehrbar werden würde, denn sie braucht diesen Hauch von Unwirklichkeit. Die Objekte der Physik sind somit alle restlos relativ, ihre Fähigkeiten jedoch absolut, so dass die Möglichkeiten nur örtlich und zeitlich eingeschränkt, aber an sich, d.h. trotz aller Verwandlungsmöglichkeiten, immer wieder absolut vorhanden seien können. Es ist möglich die Mathematik als Schulfach abzuwählen, damit aber auch alles Berechenbare und somit letztlich auch alles wirklich Verantwortbare, denn Gefühl und Kunst sind nicht allgemein einigungsfähig, wodurch darüber auch keine Wahrheit herrschen kann und letztlich die Verträglichkeit der Einheit beansprucht wird. Da jedoch nichts von allein berechenbar ist, werden Zeit und Erfahrung gebraucht, weil Forschen und Erfinden eine Kunst für sich sind.

Ohne Glaube kein Wissen und ohne Kunst keine Wissenschaft.

Das natürliche Wertesystem

Bevor es jedoch an die wirklichen Werte geht, muss etwas über die Zahlen gesagt werden, denn alle nachfolgenden Werte (Dimensionen) sind daran gebunden. Es erfolgt trotzdem keine Nachhilfe in Mathematik oder Physik, sondern eine Darlegung zur philosophischen Unterscheidung zwischen Relativem und Absolutem, also zwischen endlich Werdendem und ewig Seiendem. In einer kontinuierlichen Welt wäre jedem Ort zu jeder Zeit wenigstens eine spezifische Dichte und eine Temperatur zuordenbar. Nehmen wir aus diesem Kontinuum aber zeitgleich bestimmte Teile heraus, um sie zu einer Menge zu addieren, so bekommen sie gleichverteilte Dichten wie Temperaturen und verlieren obendrein noch ihren Ort mitsamt ihrer Individualität. Die Benutzung von Zahlen bedeutet immer Entfremdung, kann aber die Berechenbarkeit erst ermöglichen und bei gleich großem Gedächtnis mehr speichern. Da das Gedächtnis als absolut vorhanden definiert worden ist, muss auch die Wiedererkennung als absolutes Phänomen angenommen werden, wodurch Mengen "gleicher Art" als ebensolche Phänomene betrachtet werden müssen. Für ein absolutes wie für ein relatives Wertesystem wären nur die natürlichen (also die positiven) Zahlen ausreichend, denn es bedarf keiner negativen Werte, keiner negativen Entfernung, keiner rückwärts laufenden Zeit usw. Das Negative kommt erst durch die relative Differenz in die Welt (der Teufel steckt immer nur im Detail) und kann bei Änderung des Bezugssystems ebenso positiv dargestellt werden. Die Null ist nur eine Stellvertretung und kein natürlicher Wert, weil sie eben gerade keinen Wert hat und so auch keine Dimension haben kann (keine Äpfel = keine Birnen?). Gebrochene Zahlen werden in einem Wertesystem an sich nicht gebraucht, da über die Vorsätze (von Exa = 1018 bis Atto = 10-18) die kleinste messbare Einheit definiert werden kann, die dann nur noch ganzzahlig gemessen zu werden braucht, ihre Anwendung sollte also nur als Vereinfachung angesehen werden. Bei der Nutzung der Infinitesimalrechnung, der Berechnungen mit dem unendlich Teilbaren, sollte man immer beachten, dass es kleinere Werte als die kleinsten messbaren (also 1) nicht gibt, weil es auch keine Aussage darüber gibt, ob Zwischenwerte physikalisch richtig gebildet werden können. Berechnungen von Elementen, welche überhaupt kein wirkliches Dasein haben wie beispielsweise Diagonalen, Durchmesser oder Oberflächen können "natürlich" irrationale Werte annehmen. Die Welt der ganzen Zahlen des Pythagoras existiert tatsächlich nur eben gedächtnisgerecht in gefühlfähiger symbolischer Form, abe

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