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Digitale Invasion Wie wir die Kontrolle über unser Leben zurückgewinnen von Hart, Archibald D. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 14.02.2014
  • Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
eBook (ePUB)
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Digitale Invasion

Internet, E-Mail, SMS und Facebook - unser Alltag ist ohne diese neuen Medien kaum noch vorstellbar. Doch nicht nur das: Sie verändern uns selbst und unser Zusammenleben beträchtlich. Aufmerksamkeitsspanne, Multitasking-Mythos und Facebook-Abhängigkeit sind nur einige Beispiele dafür. Eine schleichende Invasion. Ausgehend von den neuesten Erkenntnissen aus Neurobiologie und Psychologie zeigen die Autoren Gefahren der neuen Medien auf, ohne diese an sich abzulehnen. Viele Beispiele und praktische Hinweise helfen, mit den neuen Medien im Alltag besser umzugehen und unsere Kinder entsprechend zu erziehen. Eine ausgewogene (Über-)Lebenshilfe. Archibald D. hart ist Professor für Psychologie und ehemaliger Dekan der School of Psychology am Fuller Theological Seminary, USA. Er hat über dreißig Bücher veröffentlicht, von denen mehrere auch ins Deutsche übersetzt wurden. Weltweit berät er Kirchengemeinden und ist ein international bekannter Redner. Er lebt mit seiner Frau in Kalifornien. Sylvia Hart Frejd ist die Tochter von Archibald Hart, hat Seelsorge (M.A.) und Leiterschaft (Dr.min.) studiert und sich im Bereich der Behandlung von Internetabhängigkeit spezialisiert. Sie ist weltweit als Beraterin tätig, ist verheiratet und hat drei Kinder.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 304
    Erscheinungsdatum: 14.02.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783775171885
    Verlag: SCM Hänssler im SCM-Verlag
    Originaltitel: The Digital Invasion
    Größe: 3684 kBytes
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Digitale Invasion

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]
2
Aufwachen! – Wie sieht Ihre Beziehung zur Technik aus?

Aufwachen – aus dem Schlaf oder einem schlafähnlichen Zustand erwachen oder geweckt werden.

Die Technik verspricht uns, dass wir dank ihr überall alles mit jedem tun können. Aber gleichzeitig laugt sie uns aus, weil wir versuchen, überall alles zu tun. Das Leben, das die Technik ermöglicht, gibt uns immer mehr das Gefühl, erdrückt und erschöpft zu werden. Wir können jetzt zwar überall arbeiten, aber wir stehen auch in Gefahr, überall einsam zu sein.

Sherry Turkle
Professorin für Sozialwissenschaften,
Massachussetts Institue of Technology

"Mark, kannst du Allie heute Abend baden? Ich bin hundemüde", bittet Sarah ihren Mann nach dem Abendessen. "Gern", antwortet Mark und verschwindet mit Allie im Badezimmer. Aber während der ganzen Zeit, in der seine kleine Tochter in der Badewanne sitzt, spielt er auf seinem Smartphone. Als Mark später im Bett liegt und an seine Zeit mit Allie im Badezimmer denkt, geht ihm ein Licht auf. Er dreht sich zu Sarah herum. "Schatz, mir ist gerade bewusst geworden, dass ich die ganze Zeit, während Allie in der Badewanne saß, mit meinem Smartphone beschäftigt war. So etwas sollte ein Vater nicht tun. Das sind Momente, an die sie sich ihr Leben lang erinnert, und ich habe die Zeit mit meinem Smartphone vergeudet. Es macht mir wirklich Sorgen, dass mein Zwang, auf dem Smartphone zu spielen, stärker ist als mein Wunsch, mich mit Allie zu befassen." Dieser Abend war ein Weckruf für Mark, der ihm die Augen dafür geöffnet hat, wie sehr er sich von seinem Smartphone beeinflussen lässt. Er beschloss, einiges in seinem Leben zu ändern.

Genauso wie Mark müssen wir alle darauf achten, wie wir mit der Technik umgehen. Dieses Kapitel will uns aufwecken und fordert uns heraus, unter die Lupe zu nehmen, wie sehr unsere Beziehung zur Technik in unser Leben eingreift. Es lässt sich nicht leugnen, dass die digitale Welt in unser echtes Leben eingreift und es formt. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit und überlegen Sie, wie die moderne Technik Ihr Leben verändert. Vielleicht hilft es Ihnen, Ihre Erkenntnisse schriftlich festzuhalten. Würden Sie sagen, dass Ihre digitalen Geräte Ihnen mehr Spaß machen als Ihre Beziehungen im echten Leben? Wenn ja, warum? Sieht ein typischer Tag in Ihrem Leben so aus: Sie werden von Ihrem Wecker aus dem Schlaf gerissen, dann rufen Sie Ihre E-Mails ab, schauen in Facebook, schauen in Twitter und rufen noch einmal Ihre E-Mails ab. Sie bekommen eine SMS und beantworten sie sofort. Wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen, fängt dasselbe wieder von vorne an und Sie wiederholen dieses Ritual, bis Sie ins Bett gehen (manchmal auch bis tief in die Nacht!)?
Wo ist die ganze Zeit geblieben?

Es ist nichts Neues, dass junge Erwachsene am stärksten digital vernetzt sind, aber jetzt hat das Marktforschungsinstitut Nielsen 4 einen neuen Namen für diese Gruppe geschaffen, die auf ihrem gemeinsamen Verhalten basiert: Generation C. Das C steht für "connected". Diese Gruppe umfasst die Altersgruppe von achtzehn bis vierunddreißig, die sich dadurch definieren, dass sie immer online vernetzt sind. Sie nutzen die Medien, pflegen ihre sozialen Kontakte und teilen anderen ihre Erlebnisse mehr über technische Geräte mit als jede andere Altersgruppe. 5 Aber nicht nur die Achtzehn- bis Vierunddreißigjährigen wollen ständig vernetzt sein. Wir alle wollen ständig erreichbar sein.

Es überrascht nicht, dass Mobilgeräte mit Internetanschluss di

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