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Müllkommanix Ohne Abfall lebt's sich leichter von Klaus, Verena (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 31.08.2018
  • Verlag: Bastei Lübbe AG
eBook (ePUB)
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Müllkommanix

Mit der Tupperdose zur Käsetheke, mit Jutebeutel zum Bäcker und den Magerquark direkt in das Pfandglas - so sieht ein ganzer normaler Einkauf bei Familie Klaus aus. Ohne jede Tüte, ohne jedes Papierchen, ohne sonstige Verpackung. Denn Verena und Orlando Klaus wollen keinen Müll produzieren - oder zumindest fast keinen. Der Abfall einer Woche passt bei ihnen in ein Marmeladenglas. Aber wie lässt sich so ein Vorhaben realisieren, wenn man noch zwei kleine Kinder im Haus hat? Verena Klaus zeigt in ihrem Buch, wie einfach dies Schritt für Schritt gelingen kann.

Verena Klaus, geboren 1983 in Darmstadt, studiert Modedesign und arbeitet bis 2013 als freie Kostümbildnerin und Ausstatterin für verschiedene Theater. Eine Indienreise und die Geburt ihres ersten Kindes verändern ihr Leben. Seitdem lebt sie mit ihrer Familie möglichst zero waste, schreibt darüber auf ihrem Blog simplyzero und macht die Ausstattungsleitung gemeinsamer Filmprojekte mit ihrem Mann Orlando.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: none
    Seitenzahl: 208
    Erscheinungsdatum: 31.08.2018
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783732560608
    Verlag: Bastei Lübbe AG
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Müllkommanix

Küche & Essen

Mein Lieblingsthema: Essen. Als Orlando und ich noch eine Fernbeziehung zwischen Stuttgart und Hamburg führten, telefonierten wir oft stundenlang, um einfach nur übers Essen zu reden. Und wenn wir uns sahen, haben wir gemeinsam gekocht. Damals noch so, wie man als Studenten eben kocht. Irgendwann wurde es immer aufwendiger.

Unsere zwei Jungs helfen gerne mit beim Kochen, aber die Gerichte sind inzwischen wieder etwas einfacher geworden. Manchmal muss es im Alltag eben schnell gehen.

Wir machen viel selbst, es schmeckt so viel besser. Und das Obst und Gemüse, dass wir mittlerweile kaufen (können), ist so viel aromatischer als das standardmäßige Supermarktgemüse, dass wir es puristisch lieber mögen, als wenn das Endergebnis das Ausgangsprodukt nicht mehr erkennen lässt.
Einkaufen

Wir halten unsere Vorräte im Blick, erstellen eine Langzeit-Einkaufsliste an Lebensmitteln, die wir im Unverpacktladen kaufen möchten, und fahren dort alle paar Wochen vorbei. Wenn es passt.

Für den Wocheneinkauf gehen wir, abhängig davon, was wir jeweils brauchen, in wechselnde Geschäfte. Da ich meist die Kinder beim Einkaufen dabeihabe, wähle ich die entspannteste Variante. Für uns gibt es nicht den perfekten Laden. Wollte ich das Optimum an Verpackungsfreiheit, müsste ich pro Einkauf in drei bis vier Geschäften in unterschiedlichen Stadtteilen einkaufen. Funktioniert nicht.

Fehlt uns die Zeit zum Einkaufen, oder haben wir einfach andere Verabredungen, die uns wichtiger sind, nutzen wir einen Fahrradlieferservice, mit dem wir in Wiesbaden bei verschiedenen Einzelhändlern und Bauern einkaufen können und das Ganze emissions- und verpackungsarm mit dem E-Bike am selben Tag geliefert bekommen. Alternativen hierzu gibt es fast überall, zum Beispiel Gemüsekisten, die Erzeugnisse von regionalen Betrieben an festen Tagen ausliefern.

Wir haben uns ein paar Basics angeschafft, um beim Einkaufen Müll einzusparen und die Sachen zu Hause besser lagern zu können. Manches haben wir aus alten Bettlaken selbst genäht. Es gibt alternativ mittlerweile einige Anbieter von Baumwollnetzen und -beuteln für den Einkauf von Lebensmitteln. Eine unserer Käse- und Brotdosen ist übrigens noch aus meiner Schulzeit.
Equipment zum Einkaufen, für unterwegs & zu Hause

h Obst- und Gemüsebeutel: Baumwollnetze oder Wäschesäcke eignen sich gut, weil an der Supermarktkasse der Inhalt sichtbar ist.

h Stoffbeutel: Für trockene Lebensmittel oder schmutziges/nasses Gemüse. Zum Einkaufen und Aufbewahren von Lebensmitteln im Kühlschrank. Unsere Beutel sind aus einem alten Bettlaken, es gibt sie aber auch fertig zu kaufen. Salate und auch Kräuter sind im Stoffbeutel noch nach einer Woche frisch und knackig. Waschen, im Beutel trocken schleudern und anschließend im Kühlschrank lagern.

h Edelstahldosen: Wir nutzen sie für Käse, Wurst, Backwaren etc. Außerdem super für Pommes unterwegs.

h Gläser für flüssige Lebensmittel und Gewürze: Fürs Einkaufen im Unverpacktladen, zum Aufbewahren und für ein Getränk unterwegs.

h Coffee-to-go-Becher: Orlando hat eine kleine isolierte Edelstahlflasche. Ich trinke meist nur morgens im Bett eine Tasse Kaffee.

h Stoffservietten: Habe ich eigentlich immer in meiner Tasche, falls ich mal spontan etwas kaufen will oder um klebrige Finger zu säubern. Sie lassen sich mit der japanischen Wickeltechnik Furoshiki zu einem kleinen Transportbeutel mit Tragegriff umfunktionieren.

h Strohhalme aus Glas, Edelstahl oder Bambus: Nehmen wir manchmal mit auf Feste, wenn die Kinder dabei sind. Ich brauche das nicht.

h Rouladenspieße aus Edelstahl: Ich mache zwar nie Rouladen, aber sie eignen sich super für Fingerfood oder Grillspieße.

h Küchenrolle: Haben wir einfach aufgehört zu benutzen. Schmutz wir

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