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Mein Krampf Ist Deutschland auf dem rechten Weg?. von Burkhardt, Udo Lutz (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.06.2016
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
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Mein Krampf

Mein Buch "Mein Krampf" ist eine Kritik an der Hetzschrift von Adolf Hitler "Mein Kampf", welches 2016 sein Urheberrecht verliert und weiterverbreitet werden soll. Es ist auch eine Empörung über die zunehmende ausländerfeindliche und rechtsradikale Strömung in Deutschland. Haben wir nichts aus zwei Weltkriegen gelernt? Wollen wir wirklich die Augen verschließen vor Kriegsflüchtlingen und uns schuldig machen an "unterlassener Hilfeleistung"? Haben wir kein Mitleid und keine Empathie für andere Menschen auf dieser Erde?

Udo Lutz Burkhardt, geboren in Gera, Thüringen im Mai 1947. Flucht über Berlin nach Westdeutschland mit Eltern und vier Brüdern im Frühjahr 1953. Schulbeginn in Blumberg-Baden 1954. Umzug nach Offenbach am Main 1955 und Grundschulabschluss 1962. Nach dreijähriger Lehre Abschluss als Dekorateur 1965. Umschulung als grafischer Zeichner in Bad-Pyrmont und Abschluss 1969. Heiratet seine Frau Margarita im Januar 1972. Ausstellungen und als Musiker im Raum Frankfurt tätig bis 1981. Erste LP mit eigenen Texten und Kompositionen bei Bellaphon in Frankfurt 1982. Immigration nach England 1983 und dann nach Spanien 1985. Nachdem seine Frau 2013 an Krebs erkrankte, schrieb er ein Buch über seine 40 jährige Liebe. Bis heute als Maler, Musiker und Autor tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 196
    Erscheinungsdatum: 16.06.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783741201356
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 379kBytes
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Mein Krampf

2. Kapitel

Aber wie fing alles an?

Hier ist ein kurzer Ueberblick speziell fuer alle Unbelehrbaren, Rechtsradikalen, Nationalisten, aus der Pegida, NPD und AFD. Ihr habt doch alle Kenntnis vom ersten und zweiten Weltkrieg?

Aber viele wollen die Fakten und die Wahrheit nicht hoeren oder leugnen sie ab. Hier ein kleiner Rueckblick.

Der erste Weltkrieg.

Nach dem Tod von Kaiser Franz Josef von Oesterreich, der 66 Jahre regiert hatte und in dieser Zeit fast 50 Jahre Frieden in Europa erhalten hatte, wurde sein Trohnfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie von Hohenberg am 28. Juni 1914 von einem rechtsradikalen Patriotisten auf offener Strasse ermordet. Damit ging der Frieden, dass Kaiserreich und die Monarchie zu Ende. Die Nationalisten gewannen die Oberhand und die Folge war der erste Weltkrieg. Schon damals wurden nicht nur ein paar Tausend bei Charmuetzel getoetet, nein es waren um die 10 Millionen junge Soldaten weltweit die ihr Leben lassen mussten. Ich habe als Jugendlicher die Graeber bei Verdun besucht und die weissen Kreuze bis an den Horizont gesehen, die haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen.

Was fuer eine Verschwendung von Mensch und Material. Mit den ersten Luftschlachten, U-Booten, Kriegsschiffen, Panzern, Artillerie und sogar Giftgasattacken, war der erste weltweite Krieg 1914 - 1918 ein Fehlverhalten der Politik der ca. 17 Millionen Menschen das Leben kostete. Ich habe als junger Musiker 1964 das Beinhaus bei Verdun besucht und mich haben die enormen Mengen an Totenschaedeln und Knochen bis heute beeindruckt. Auch die kleinen Kreuze bis an den Horizont, die fuer hunderttausende von jungen Soldaten stehen, haben sich in meiner Seele eingebrannt. Und das war erst der erste Weltkrieg.

Damals war auch ein kleiner Soldat, der es nicht einmal zum Unteroffizier gebracht hatte, als Meldegaenger im Krieg unterwegs. Er konnte nicht, fuer den oesterreichischen Kaiser und sein Land in den Krieg ziehen, da diese ihn, bei der Musterung als Untauglich abgelehnt hatten. Er war Oesterreicher und in Braunau/Linz geboren, ging dort zur Schule und ist dort mehrmals sitzen geblieben. Er hatte auch nicht die besten Erinnerungen an sein Elternhaus, weil er oft von seinem Vater verpruegelt wurde, was er in seinem Buch nie ehrlich und offen erwaehnt hat. Ja, es war Adolf Hitler. Letztendlich ist er nach Muenchen gegangen und wurde dort in die Armee aufgenommen, warum auch immer, man schaute nicht so genau hin wie in Oesterreich und brauchte wohl auch Meldegaenger fuer den Krieg. Er war ja eigentlich nur ein armer kleiner Maler und ich haette mir gewuenscht, er waere ein unbedeutender Postkartenmaler geblieben. Seit 1921 war er dann Parteifuehrer der NSDAP und galt schnell als ein grosser stuermischer Redner und Antisemit. Diese Partei galt als antidemokratisch, antirepublikanisch und antisemitisch und obwohl die NSDAP in den Wahlen 1932 ueber 2 Millionen Stimmen verloren hatte, wurde Hitler vom Reichspraesident Hindenburg im Januar 1933 zum Reichskanzler berufen. Nur die SPD stimmte damals gegen das Ermaechtigungsgesetz des Reichtags und somit verloren wir die erste deutsche Demokratie und die nationalsozialistische Partei wurde legalisiert. Danach war die NSDAP, bis Ende des zweiten Weltkrieges, die einzige zugelassene Partei und damit eine alleinherrschende, diktatorische Unrechtspartei. Hitler hatte wohl auch Angst vor den anderen Parteien, die ihm seinen Fuehrungsanspruch haetten streitig machen koennen. Ich persoenlich sehe da einen riesigen Minderwertigkeitskomplex, auch Angst vor dem Verlusst an Kontrolle ueber die Menschen, die er mit schwuelstigen Reden und hartem Gebruell ueberdecken wollte. Dazu kommt, dass er nur etwas ueber 170 Zentimeter gross war und genau wie Napoleon, Mussolini, Goebbels, Honecker, Stalin, Putin und viele kleinwuechsige Despoten, dieses Defizit irgendwie kompensieren wollte.

Eigentlich ein Witz, diese

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