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Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft Beiträge zur Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im Wissenschaftsjahr 2014

  • Erscheinungsdatum: 06.11.2014
  • Verlag: Campus Verlag
eBook (PDF)
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Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft

Die Digitalisierung revolutioniert in rasantem Tempo die Dienstleistungsbranche. Das Buch dokumentiert die Chancen und Risiken, die diese Entwicklung mit sich bringt, in ihrer ganzen Komplexität. Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gewerkschaften präsentieren innovative Praxisbeispiele, Forschungsergebnisse und Prognosen für eine nachhaltige Gestaltung von Wirtschaft und Arbeit. Andreas Boes ist Vorstandsmitglied am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. in München und Privatdozent an der TU Darmstadt.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 300
    Erscheinungsdatum: 06.11.2014
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783593429458
    Verlag: Campus Verlag
    Größe: 6176 kBytes
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Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft

Vorwort
Andreas Boes
Rund 350 Expertinnen und Experten aus Unternehmen, Gewerkschaften, Wissenschaft und Politik sind am 27. und 28. Mai 2014 zur Dienstleistungstagung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in Berlin im Wissenschaftsjahr 2014 zusammengekommen und haben das Thema Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft in seiner ganzen Komplexität diskutiert. Technische und soziale Innovationen und ihre Auswirkungen auf die Arbeitswelt waren ebenso Gegenstand der Tagung wie die Innovationspotenziale und Gestaltungsmöglichkeiten, die den Dienstleistungen mit der zunehmenden Digitalisierung offenstehen. Vor allem aber eruierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Bedarfsfelder der Wirtschaft. Vorträge im Plenum, Diskussionsrunden und Fach-Sessions haben dabei zentrale Entwicklungen wie Service Engineering, Crowdsourcing, Cloudworking oder Big Data nicht nur in ihren technischen Möglichkeiten aufgegriffen, sondern auch als Konzepte für die Arbeitsorganisation und Produktion der Zukunft mit ihren Chancen und Herausforderungen für die Beschäftigten und die Kunden kritisch hinterfragt.
Dass die Digitalisierung eines der zentralen Themen unserer Zeit ist und einschneidende Veränderungen für alle gesellschaftlichen Bereiche mit sich bringt, steht außer Frage. Um die vielfältigen Forschungsfragen und noch offenen Handlungsfelder in diesem Zusammenhang zu identifizieren, widmet sich das diesjährige Wissenschaftsjahr unter dem Motto ?Die digitale Gesellschaft? explizit diesem Thema in allen seinen Facetten. Während der Wandel in der Industrie in vollem Gange ist, bestehen für Dienstleistungsprozesse und -produkte noch erhebliche Entwicklungspotenziale - viele Bereiche wie Kundenintegration, Digitalisierung von Prozessen und Systemen sowie Technisierung und Systematisierung von Entwicklung stehen am Anfang und werden erst von wenigen Unternehmen angewendet. Entsprechend bieten sich auf diesem Feld wirtschaftliche, aber auch soziale Möglichkeiten. Die zunehmende Verschmelzung von Produktion und digitalen Dienstleistungen stärkt die Wertschöpfung in beiden Bereichen und damit die Potenziale der deutschen Wirtschaft. Demgegenüber ist zu bedenken, dass die Digitalisierung auch neue Konzepte erfordert, um die Arbeitswelt der Zukunft im Interesse der Menschen sozial und nachhaltig zu gestalten. Es gilt also, die Chancen nicht zu verpassen und gleichzeitig die Herausforderungen zu meistern. Die technischen Möglichkeiten sollten sich im Einklang mit den sozialen Rahmenbedingungen weiterentwickeln. Dies allerdings funktioniert nur im Dialog mit der Wissenschaft, den Verbänden und den Sozialpartnern.
Der vorliegende Tagungsband dokumentiert, dass die Dienstleistungstagung 2014 einen wichtigen Beitrag zu einem solchen Dialog leisten konnte. Die ersten acht Beiträge zeichnen den im Plenum geführten Diskurs zu den großen Auswirkungen der Digitalisierung von Dienstleistung nach: Wie wird sie unsere Gesellschaft, unsere Werte und unseren Alltag verändern? Schlagen sich Änderungen in selbst- oder fremdbestimmten Arbeitsbedingungen nieder? Wie können wir die Digitalisierung nutzen, um unsere Wirtschaft zu stärken und menschenfreundlicher zu gestalten? Wo stehen wir im Vergleich mit anderen Ländern und was bedeutet dies für die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands? Die Beiträge des Staatssekretärs im Bundesministerium für Bildung und Forschung Dr. Georg Schütte und des Vorsitzenden der Gewerkschaft ver.di Frank Bsirske verdeutlichen die politische und gesellschaftliche Bedeutung des Themas. Weitere Dokumentationen der Vorträge aus Forschung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft decken alle gesellschaftlichen Dimensionen der Auswirkungen von Dienstleistungsdigitalisierung ab.
Es folgen neun Kapitel, die sich jeweils einer Session der Tagung widmen und die dort gehaltenen Beiträge dokumentieren. Der interessierten Öffentlichkeit bietet dies die Möglichkeit, einzelne Aspekte der Digitalisierung von Dienstl

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