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Generationen in Familie und Gesellschaft im demographischen Wandel Europäische Perspektiven

  • Erscheinungsdatum: 30.04.2008
  • Verlag: Kohlhammer Verlag
eBook (ePUB)
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Generationen in Familie und Gesellschaft im demographischen Wandel

Die demographische Veränderung stellt eine große Herausforderung für alle europäischen Länder dar, da sie weitreichende Konsequenzen für die alten Menschen, ihre Familien und die gesellschaftlichen Institutionen hat. In diesem Buch werden erstmals die Ergebnisse acht großer europäischer Vergleichsstudien zum demographischen Wandel vorgestellt. Neben den Voraussetzungen für das Wohlbefinden im Alter bildet die familiäre und institutionelle Pflege den Schwerpunkt der Forschungsarbeiten. Prof. Dr. Susanne Zank leitet den Lehrstuhl für Klinische Psychologie im Fachbereich Erziehungswissenschaften und Psychologie an der Universität Siegen. Prof. Dr. Astrid Hedtke-Becker unterrichtet an der Fakultät für Sozialwesen der Hochschule Mannheim in den Lehrgebieten Praxis Sozialer Arbeit, Altenarbeit und Gesundheitswesen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 186
    Erscheinungsdatum: 30.04.2008
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170280687
    Verlag: Kohlhammer Verlag
    Größe: 9511 kBytes
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Generationen in Familie und Gesellschaft im demographischen Wandel

B Europäische Vergleichsstudien

4 Prognose von subjektivem Wohlbefinden im Alter: Ausgewählte Ergebnisse aus der European Study on Adult Well-Being (ESAW-Projekt)

Germain Weber, Dieter Ferring und Judith Glück

4.1

Einleitung

55

4.2

Internationale Einbettung der ESAW-Studie und ESAW-Partnerschaft

56

4.3

Methodik, Stichprobe und Durchführung

58

4.4

Zur Vorhersage von subjektivem Wohlbefinden im Alter

60

4.4.1

Lebenszufriedenheit und Selbst-Ressourcen als Kriterien des subjektiven Wohlbefindens

60

4.4.2

Prädiktoren subjektiven Wohlbefindens

62

4.4.3

Modelltestberechnung und Modellpassung

63

4.4.4

Ergebnisse des Vorhersagemodells

65

4.5

Konklusionen und Ausblick

67

4.6

Zusammenfassung

68

Literatur

68
4.1 Einleitung

In der gerontologischen Forschung ist das Konstrukt des "subjektiven Wohlbefinden" seit Längerem ein zentrales Thema. Seit der frühen Arbeit von Havighurst und Albrecht (1953) wird vor allem das Konstrukt der Lebenszufriedenheit als wesentlicher Indikator für und als kognitive Komponente des subjektiven Wohlbefindens im Alter angesehen. Stellte die sozialwissenschaftliche Theoriebildung im Bereich der Lebenszufriedenheit für frühe Forschungsaktivitäten ein zentrales Motiv, so werden Zufriedenheitsdaten in den letzten Jahren vermehrt auch von politischen Entscheidungsträgern in Betracht gezogen und finden Eingang in nationale Statistiken (Weber u. a., 2005). Berücksichtigt man das Faktum, dass Europa heute weltweit gesehen die älteste demographische Struktur aufweist, und ihm diese Position gemäß der geschätzten Entwicklung auch in den nächsten 30 Jahren nicht strittig gemacht wird (z. B. Eurostat, 2004), so wird nachvollziehbar, dass "Alter" eines der wichtigsten gesellschaftlichen Themen der nächsten Jahrzehnte bleiben wird. Bedenkt man zusätzlich, dass der relative Anteil der über 60-Jährigen in diesem Zeitraum stetig anwachsen wird, wird es leicht nachvollziehbar, dass Europa sich erst auf den ersten Stufen eines längeren Lernprozesses bewegt. Dabei geht es um nicht mehr und nicht weniger als um die längerfristige Sicherung des sozialen Friedens - in einem Europa, das sich in einem vielschichtigen Prozess grundlegender gesellschaftlicher Umbrüche befindet (s. hierzu das Grünbuch der Europäischen Kommission, 2005). Einer dieser Umbrüche geht, wie erwähnt, von dem zunehmenden Anteil älterer Europäer aus. Ein gutes Verständnis der Hintergründe, die zur Zufriedenheit und zu anderen Facetten des Wohlbefindens im Alter beitragen, dürfte einer der Schlüssel zur Sicherung des sozialen Friedens in Europa sein. In diesem Kontext werden Erkenntnisse aus sozialwissenschaftlichen Altersstudien von Interesse, sowohl was die Weiterentwicklung der Theoriebildung als auch die Implikationen gesellschaftlichen Handelns anbelangt.

An diesem Punkt setzte die multinationale "European Study on Adult Well-Being" (ESAW) an

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