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Quellen zur Geschichte der Menschenrechte Band 1: Lebensgeschichtliche Interviews

  • Erscheinungsdatum: 30.11.2020
  • Verlag: Wallstein Verlag
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Quellen zur Geschichte der Menschenrechte

Aktivistinnen, Völkerrechtler, Anwälte, NGO-Mitarbeiterinnen, Politiker und Politikerinnen erzählen, was der Einsatz für Menschenrechte in ihrem Leben bedeutet hat.
Menschenrechte wurden im Verlauf des 20. Jahrhunderts zu einem wichtigen Bezugspunkt nationaler und internationaler Politik. Die vorliegende Quellensammlung versteht sich als Angebot, diese Entwicklung nachvollziehbar zu machen. Die hier versammelten lebensgeschichtlichen Interviews geben Aufschluss darüber, was unter dem Kampf für Menschenrechte im Verlauf der letzten Jahrzehnte verstanden wurde. Die befragten Aktivistinnen, Völkerrechtler, Anwälte, NGO-Mitarbeiterinnen, Politiker und Politikerinnen geben dabei ganz unterschiedliche Antworten auf die Fragen, wofür sie eigentlich gekämpft haben und wie ihr Engagement in der alltäglichen Praxis aussah. Der Stellenwert, den dieser Einsatz im Leben von Menschen einnahm, schwankte dabei und war gesellschaftlichen, politischen und individuellen Konjunkturen unterworfen. Und nicht alles, was im Nachhinein als Einsatz für Menschenrechte erschien, war ursprünglich auch so gemeint. Ziel der Interview-Sammlung ist es, das Engagement für Menschenrechte im gesamtbiographischen Zusammenhang zu verorten und verschiedene Bedeutungen aufzuzeigen, die sie im Verlauf des 20. Jahrhunderts in verschiedenen Weltregionen erlangten.

Daniel Stahl ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Wissenschaftlicher Sekretär des Arbeitskreises Menschenrechte im 20. Jahrhundert. Zu seinen Publikationen gehören das mit dem Opus Primum Preis der Volkswagenstiftung ausgezeichnete Buch Nazi-Jagd. Südamerikas Diktaturen und die Ahndung von NS-Verbrechen (2013) sowie der Sammelband Human Rights and Humanitarian Intervention (2017).

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