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Der Altbau - inkl. Arbeitshilfen online Auswahl, Kauf, Modernisierung von Schulze, Eike (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 23.01.2020
  • Verlag: Haufe Verlag
eBook (ePUB)
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Der Altbau - inkl. Arbeitshilfen online Auswahl, Kauf, Modernisierung

Ob Altbauwohnung mit Stuckdecke, Einfamilienhaus in schöner Lage oder Fachwerkhaus - Altbauten haben ihren Reiz. Aber sie können auch ihre Tücken haben: marode Bausubstanz, schlechter energetischer Zustand, nicht mehr zeitgemäße Raumaufteilung. Dieses Buch hilft Ihnen als Immobilienkäufer, die richtige Entscheidung zu treffen. Angefangen von grundsätzlichen Überlegungen, welche Immobilie zu Ihnen passt, über technische Möglichkeiten und Aufwand einer Sanierung bis hin zu Fördermitteln, die Sie beantragen können. Es geht auch auf gesetzliche Vorgaben ein. Die Autoren kennen alle Stolpersteine und zeigen, wie Sie sich wirksam vor ihnen schützen und kostenintensive Folgen vermeiden. Inhalte: - Schritt für Schritt zu den eigenen vier Wänden - Kaufgespräche erfolgreich führen - Bestandsaufnahme: Wie ist der bauliche Zustand der Immobilie? - Sanierung oder grundlegende Modernisierung? - Selbstnutzung oder Vermietung? - Bei Heizung und Warmwasser Kosten senken - Nachhaltige BaustoffeArbeitshilfen online: - Kaufverträge - Muster - Gesetze Eike Schulze ist Dipl.-Geograf, Betriebswirt und Versicherungsfachmann. Er ist seit mehreren Jahren als Buchautor und PR-Berater im Themenumfeld Versicherungen, Immobilien, Geldanlage, Recht und Finanzen tätig.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 237
    Erscheinungsdatum: 23.01.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648138113
    Verlag: Haufe Verlag
    Größe: 3565 kBytes
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Der Altbau - inkl. Arbeitshilfen online Auswahl, Kauf, Modernisierung

2 Typische Eigenschaften und Mängel einer Immobilie

Das Baujahr eines Gebäudes sagt bereits viel über dessen bautechnische Eigenschaften aus. Als Käufer einer Bestandsimmobilie gilt es auf diesen Sachverhalt zu achten, um Objekte, die auf dem Markt angeboten werden, hinsichtlich ihrer baulichen Substanz schnell einschätzen zu können.
Tipp

Wenn Sie das genaue Baujahr eines Gebäudes kennen, können Sie daraus ableiten, in welcher Bauweise und mit welchen Baustoffen es errichtet wurde - und welche Probleme damit möglicherweise verbunden sind.
Bauchemie oder Bauphysik - das Baujahr ist entscheidend

Besonderes Augenmerk sollte den eingesetzten Baustoffen und der Bauchemie gelten. Kritische Stoffe wie Asbest, polychlorierte Biphenyle (PCB), Formaldehyd, Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) usw. gehören heute in die Gruppe der unerwünschten Baumaterialien. Der Verbraucherschutz, der bestimmte Baustoffe als kritisch ansah, begann erst im Lauf der 1980er-Jahre. Von den Bausünden ist allerdings nicht jedes Gebäude betroffen, das früher erbaut wurde. In Häusern, die vor 1950 errichtet wurden, finden sich viel seltener kritische Baustoffe, häufiger ist dies der Fall bei Gebäuden mit Baujahr ab 1950 bis etwa Ende der 1980er-Jahre. Bei Gebäuden, die zwischen 1900 und den 1950er-Jahren gebaut wurden, ist eher die Bauphysik das Problem.
Achtung

Bei Gebäuden, die in diesem Zeitraum erstellt wurden, sollten Sie vor allem auf Feuchteschutz, Wärmedämmung, Schall- und Brandschutz achten.
Welche Gebäudealtersklassen gibt es?

Um typische Stärken und Schwächen von Häusern zu ermitteln, ist die Zuordnung zu einer Gebäudealtersklasse ein erster Schritt. Allerdings gibt es inzwischen verschiedene Gebäudealtersklassentypen, was die Handhabung nicht immer einfach macht. Der Unterschied bezieht sich meist auf Details der Gebäude wie Baustoffe, Gestaltung, Wohnungszuschnitte und Energieverbrauch.
Tipp

Um typische Schwachstellen von Gebäuden aufdecken zu können, ist es sehr hilfreich, ein Zielobjekt einer der Gebäudealtersklassen zuzuordnen.

Die Wohngebäude werden in folgende Gebäudealtersklassen eingeteilt (Schwerpunkt Baustoffe, Gebäudedetails):

Gebäudealtersklasse A: bis 1918 (bis Ende des Ersten Weltkriegs),
Gebäudealtersklasse B: 1919 bis 1945 (von Beginn der Weimarer Republik bis Ende des Zweiten Weltkriegs),
Gebäudealtersklasse C: 1945 bis etwa 1950 (direkte Nachkriegszeit),
Gebäudealtersklasse D: 1950 bis 1960 (Aufbaujahre und während der Bauboomzeit),
Gebäudealtersklasse E: 1960 bis 1970,
Gebäudealtersklasse F: 1970 bis 1980,
Gebäudealtersklasse G: ab 1980.
Viele ältere Gebäude wirken auf den ersten Blick interessant, sie bieten den Reiz vergangener Zeiten. Aber nicht immer können sie mit ihrem Erhaltungszustand glänzen. Zwar gibt es auch sehr gut erhaltene Gebäude, doch deutlich häufiger finden sich Objekte mit dem einen oder anderen Mangel. Ein Problem ist die alternde Bausubstanz. Zwar wurden viele ältere Gebäude in den letzten Jahren saniert und modernisiert, doch gerade dann kann es schwieriger sein, die Bausubstanz zu beurteilen. Zum einen ist oft nicht klar, ob Baustoff- oder Baukonstruktionsprobleme gleich mitbeseitigt wurden, zum anderen stellt sich die Frage, wann die Sanierungs- oder Modernisierungsarbeiten stattfanden. Hinweise zur Art der Sanierung und Modernisierung erhalten Käufer aus Rechnungen und Arbeitsbelegen vom Verkäufer, sofern diese noch vorhanden sind - fragen lohnt sich. Hieraus ergibt sich meist das genaue Datum, wann die Arbeiten durchgeführt wurden.
Tipp

Auch aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Besichtigung

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