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Insolvenz - mit Arbeitshilfen online Fehler vermeiden, Ansprüche sichern von Schulz, Dirk (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 24.06.2013
  • Verlag: Haufe-Lexware
eBook (PDF)
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Online verfügbar

Insolvenz - mit Arbeitshilfen online

Was tun, wenn Ihr Unternehmen Liquiditätsprobleme hat? Wofür haftet der Geschäftsführer im Ernstfall? Und wenn einer der Geschäftspartner insolvent ist: Wie sichern Sie Ihre Forderungen ab? Die Antworten auf Ihre Fragen in Sachen Insolvenz finden Sie hier.

Inhalte:

Drohende Zahlungsunfähigkeit und Sanierungsmaßnahmen.
Insolvenzantrag und -verfahren.
Haftung als Geschäftsführer und Gesellschafter.
Mitarbeiter, Lieferanten und andere Gläubiger.
Insolvente Geschäftspartner.
Mit einem Maßnahmenplan für Krisenfälle.
Arbeitshilfen online:

Excel-Fristenwarner.
Aktionspläne.
Musterschreiben und - anträge.
Checklisten.
Gesetze und Links.

Dr. Dirk Schulz ist Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter aus Frankfurt am Main und Darmstadt. Er berät Firmen vor und während des Insolvenzverfahrens, wickelt Insolvenzen ab oder vertritt Banken und Gläubiger im Insolvenzrecht.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 216
    Erscheinungsdatum: 24.06.2013
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783648046838
    Verlag: Haufe-Lexware
    Größe: 1015 kBytes
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Insolvenz - mit Arbeitshilfen online

Insolvenzantrag
Wenn das Unternehmen zwar sanierungswürdig ist, aufgrund bestehender Altlasten eine außergerichtliche Sanierung aber nicht zu bewerkstelligen ist, kann ein Insolvenzantrag wegen "drohender Zahlungsunfähigkeit" (
18 InsO) sinnvoll sein. Dann kann die Sanierung erfolgen, indem im eröffneten Insolvenzverfahren der Geschäftsbetrieb des insolventen Unternehmens vom Insolvenzverwalter verkauft wird. Der Käufer übernimmt diesen Geschäftsbetrieb
dann im Rahmen einer so genannten übertragenden Sanierung (vgl. Kapitel 10, Falle 1) ohne Altlasten. Diese werden vielmehr weiterhin vom Insolvenzverwalter abgewickelt.

Insolvenzplanverfahren
Das Insolvenzplanverfahren (vgl. Kapitel 10, Falle 6) wird als Sanierungsmaßnahme in der Praxis eher selten und nur dann angewandt, wenn der insolvente Rechtsträger unbedingt erhalten bleiben soll. Das Insolvenzplanverfahren ist nämlich deutlich komplizierter, zeitaufwändiger und teurer als eine übertragende Sanierung. Ohne eine sogenannte Anschubfinanzierung, d. h. die Zufuhr von neuen liquiden Mitteln, kann keine Sanierung wirksam umgesetzt werden.

Liquidation
Sollte eine Sanierung keinen Sinn mehr machen, besteht auch die Möglichkeit, das Unternehmen zu liquidieren. Dies setzt allerdings voraus, dass kein Insolvenzgrund vorliegt, insbesondere müssen sämtliche Verbindlichkeiten durch die Liquidationsmasse ausgeglichen werden können.

Tipp: Unternehmensinsolvenzen kommen nicht von heute auf morgen. Sie kündigen sich in aller Regel vorher an. Mit geeigneten Kennzahlen und deren Beobachtung im zeitlichen Ablauf sollten Sie ein Frühwarnsystem einrichten. Dafür finden Sie auf der CD-ROM eine Übersicht mit verlässlichen Indikatoren für die Insolvenz. Sie können diese Kennzahlen in Ihr Risikomanagementsystem integrieren und regelmäßig messen, um das Insolvenzrisiko im Auge zu behalten.

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