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Die besten Steuertipps für den Ruhestand Konkreter Rat für die Steuererklärung als Rentner und Pensionär von Schmid, Bernhard (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 30.03.2015
  • Verlag: Verlag C.H.Beck
eBook (ePUB)
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Die besten Steuertipps für den Ruhestand

Konkreter Rat für dir Steuererklärung als Rentner und Pensionär Die Besteuerung von Senioren rückt mehr und mehr in den gesellschaftlichen Focus - nicht nur wegen des demografischen Wandels. Steuerersparnisse sind bares Geld, das oftmals bitter benötigt wird. Die tägliche Beratungspraxis zeigt, dass Steuererleichterungen nicht bekannt sind und deshalb ungenutzt bleiben. Mit diesem Ratgeber werden einschlägige gesetzliche Regelungen verständlich näher gebracht und alles Wissenswerte zu - Besteuerung der Rente, steuerliche Behandlung von Pflegekosten, - Altersentlastungsbetrag und - Steuervorsorge für die nächste Generation erläutert. Mit konkreten Tipps, welche Steuererleichterungen es gibt und wie sonst noch Steuern gespart werden können, gibt der Autor den Lesern ein konkretes Werkzeug an die Hand, wie diese mehr Netto vom Brutto bekommen können.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 30.03.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783406673597
    Verlag: Verlag C.H.Beck
    Größe: 989kBytes
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Die besten Steuertipps für den Ruhestand

15 Die Rente

Wie wird die Rente besteuert?

Da die unterschiedliche steuerliche Behandlung von Beamtenpensionen (volle Besteuerung) und Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung (nur Besteuerung in Höhe des Ertragsanteils) durch das Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärte wurde, wurde im Jahr 2005 durch den Gesetzgeber mit dem "Alterseinkünftegesetz" eine umfassende Neuregelung für die Rentenbesteuerung ab dem Veranlagungszeitraum 2005 eingeführt. Nach diesem Gesetz müssen Ruheständler ihre privaten und gesetzlichen Renten als sonstige Einkünfte versteuern.
Die drei Rentengruppen

Es sind nunmehr im Wesentlichen folgende drei Gruppen zu unterscheiden:
1. Gruppe: Basisversorgung

Zur 1. Gruppe gehören Leistungen aus der sogenannten Basisversorgung. Dabei handelt es sich um:

die gesetzlichen Rentenversicherungen,
die landwirtschaftlichen Alterskassen,
die berufsständischen Versorgungseinrichtungen und
"Rürup-Renten", also private Rentenversicherungen, die der Basisversorgung entsprechen. 16 2. Gruppe: Geförderte Altersversorgung

Zur 2. Gruppe gehören Leistungen aus privaten Altersvorsorgeverträgen und aus kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgungen, wie Pensionsfonds, Pensionskasse, Direktversicherung, soweit diese durch Zulagen beziehungsweise Sonderausgabenabzug ("Riester-Rente") oder durch Steuerbefreiung staatlich gefördert worden sind.
3. Gruppe: Leibrenten und andere Leistungen,
die nicht zur 1. und 2. Gruppe gehören

Zur 3. Gruppe gehören Leibrenten (auf Lebenszeit des Berechtigten zustehende Renten) und andere Leistungen, die weder zur Basisversorgung noch zu den geförderten Altersversorgungen gehören.

Hierunter fallen zum einen private Rentenversicherungsverträge, deren Laufzeit vor dem 01.01.2005 begonnen hat. Zum anderen sind dies private Rentenversicherungsverträge, die nach dem 31.12.2004 abgeschlossen wurden und die ein Kapitalwahlrecht oder einen Beginn der Rente vor Vollendung des 60. Lebensjahrs des Berechtigten vorsehen (für Verträge nach dem 31.12.2011: vor Vollendung des 62. Lebensjahrs).
Besteuerung der 1. Gruppe

Leistungen aus der Basisversorgung, wie die gesetzliche Rente, werden schrittweise bis zum Jahr 2040 in die vollständige nachgelagerte Besteuerung überführt.

Bei Personen, die während des Übergangszeitraums in den Ruhestand treten wird nur ein Teil der Rente besteuert. Der 17 steuerfreie Teil der Rente bleibt grundsätzlich für die gesamte weitere Laufzeit der Rente unverändert. Rentenerhöhungen, die auf regelmäßigen zukünftigen Rentenanpassungen beruhen, unterliegen somit der vollen Besteuerung.

Tipp:

Bei der regelmäßigen Rentenanpassung wird der Freibetrag nicht neu berechnet. Wird die Rente allerdings unplanmäßig nach oben oder unten angepasst, muss das Finanzamt den Freibetrag neu berechnen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Rente wegen der Anrechnung anderer Einkünfte nach oben gesetzt wird. In diesen Konstellationen kann eine entsprechend Anpassung des Freibetrags beim Finanzamt durchgesetzt werden.

Die Höhe des Besteuerungsanteils bestimmt sich nach dem Kalenderjahr des Rentenbeginns. Bei einem Rentenbeginn bis zum Jahr 2005 beträgt der Besteuerungsanteil der Rente 50 %, das heißt die Hälfte der Leistung ist steuerpflichtig.

Ab dem Kalenderjahr 2006 wird für jeden neuen Rentenjahrgang der Besteuerungsanteil angehoben, bis dieser schließlich im Jahr 2040 bei 100 % liegt:

18 Jahr des Rentenbeginns

Besteuerungsanteil in %

bis 2005

50

ab 2006

52

2007

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