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Handelsrechtlicher Jahresabschluss und Bilanzierung in der Corona-Krise von Dennerlein, Birgitta (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 09.10.2020
  • Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag
eBook
24,99 €
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Handelsrechtlicher Jahresabschluss und Bilanzierung in der Corona-Krise

Die Corona-Pandemie wirkt sich in den Unternehmenszahlen auf verschiedene Bilanzierungssachverhalte sowie die Angaben in Anhang und Lagebericht aus. Betroffen sind bereits die Jahresabschlüsse zum 31.12.2019 und die danach endenden Berichtsperioden. Damit die Zahlen zum Bilanzstichtag stimmen und der Jahresabschluss ein korrektes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage abgibt, ist eine gute Vorbereitung notwendig. Die Autorin zeigt mithilfe von aktuellen Beispielen in diesem E-Book kompakt und praxisnah, worauf zu achten ist, um den Jahresabschluss samt Anhang und Lagebericht unter Berücksichtigung der Auswirkungen der Corona-Krise gut und richtig erstellen zu können. Sie gibt einen Überblick über die wesentlichen Folgen für die handelsrechtliche Bilanzierung und darüber hinaus zusätzlich Hinweise zum Steuerrecht. Checklisten im Anhang ermöglichen einen schnellen Praxistransfer. Rechtsstand: August 2020

Birgitta Dennerlein Birgitta Dennerlein, Steuerberaterin, Dipl.-Betriebswirtin (BA), seit 2011 selbstständig, war mehrere Jahre Managerin bei einer international tätigen Steuerberatungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ("Big Four"). Sie ist außerdem (Wirtschafts-)Mediatorin und Coach und ist als Autorin und Referentin im Fachbereich Steuerrecht, Buchführung und Mitarbeiterführung tätig.

Produktinformationen

    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 100
    Erscheinungsdatum: 09.10.2020
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783791050881
    Verlag: Schäffer-Poeschel Verlag
    Größe: 1026 kBytes
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Handelsrechtlicher Jahresabschluss und Bilanzierung in der Corona-Krise

3 Folgen der Corona-Krise für den Jahresabschluss für Geschäftsjahre, die nach dem 31.12.2019 enden
Jahresabschluss: Kontoabstimmung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge Zusammenfassung

Überblick

Das Abstimmen der Konten der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge sollte optimalerweise im Zuge der Abstimmung mit den Umsatzsteuerkonten erfolgen. Zu den Umsatzerlösen gehören nach den Vorschriften des BilRUG ab 2016 auch die Erlöse aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen der Kapitalgesellschaft nach
277 Abs. 1 HGB. Dieser Beitrag zeigt, worauf geachtet werden muss und wie Schritt für Schritt vorgegangen werden kann. Zudem wird auf die Besonderheiten im Zuge der zeitlich befristeten Absenkung der Umsatzsteuer von 19 % auf 16 % (Regelsteuersatz) und von 7 % auf 5 % (ermäßigter Steuersatz) und der Corona-Hilfsmaßnahmen hingewiesen.

Gesetze, Vorschriften und Rechtsprechung

Nach
242 HGB hat der Kaufmann zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahrs einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss (Eröffnungsbilanz, Bilanz) aufzustellen.
140 und
141 AO über
4 Abs. 1 EStG nehmen Unternehmer auch steuerlich in die Pflicht, Bilanzen aufzustellen.
246 HGB regelt die Vollständigkeit sämtlicher Vermögensgegenstände und Schulden,
247 und folgende Paragrafen den Inhalt und einzelne Posten der Bilanz,
5 EStG bildet dazu das steuerliche Gegenstück. Bilanzansätze und Bewertungsvorschriften sind ebenfalls in den Einkommensteuerrichtlinien nachzulesen.
7g Abs. 1 EStG behandelt den Investitionsabzugsbetrag, Zweifelsfragen behandelt das BMF, Schreiben v. 20.3.2017, BStBI. 1 20171 S. 423. Die gesetzlich gültigen Umsatzsteuersätze sind im
12 UStG geregelt; die befristete Absenkung des Regelsteuersatzes und des ermäßigten Steuersatzes ist in
28 Abs 1 bis 3 UStG festgeschrieben. Das Bundesministerium der Finanzen hat zur Absenkung der Umsatzsteuersätze ein BMF-Schreiben vom 30.06.2020 veröffentlicht (BMF, Schreiben v. 30.06.2020, III C 2, - S 7030/20/10009 :004). Die Differenzbesteuerung ist nach
25a UStG geregelt.

Worauf beim Abstimmen der Erlöskonten zu achten ist

Im Regelfall wurden viele Erlöskonten bereits im Zuge der Abstimmung von Bestands- und Umsatzkonten mit abgestimmt. Hierbei korrigierte Fehler haben auch gleich die entsprechenden Erlöskonten berichtigt. Daher ist die nachfolgende Überprüfung der Erlöskonten auf die verbleibenden Buchungen zu begrenzen und somit in der Regel etwas einfacher.

Insbesondere für das Abschlussjahr 2020 stehen den Rechnungswesen-Praktikern durch die befristete Absenkung der Umsatzsteuer jedoch noch einige Besonderheiten bevor. Denn es gilt, nicht nur in den Übergangszeiträumen Juli 2020 und Dezember 2020 ein Augenmerk auf die jeweils gültigen und anzuwendenden Steuersätze zu legen. Auch im Rahmen der Abstimmung der Erlöskonten stehen Änderungen der gewohnten Abläufe bevor.

Für die Neuerungen im Rahmen der Abstimmarbeiten ist zu prüfen, ob in den Buchhaltungssystemen für die korrekte Abwicklung der verminderten Umsatzsteuersätze (Regelsteuersatz und ermäßigter Steuersatz) neue Erlöskonten mit entsprechender Steuerautomatik erforderlich waren. In diesem Fall sind für Vorjahresvergleiche und die Ermittlung von Verhältniszahlen eben diese Zusatzkonten mit einzubeziehen. Konnten hingegen die bestehenden Erlöskonten weiterverwendet werden, da der jeweils gültige Umsatzsteuersatz bei den entsprechenden Buchungen über das Beleg- oder Leistungsdatum gesteuert wurde, sind die Abstimmarbeiten einfacher durchzuführen. In diesem Fall gest

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