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Steuerratgeber für Soldaten Ausgabe 2016 - für Ihre Steuererklärung 2015; Ausführlich dargestellt: Reisekosten und doppelte Haushaltsführung; Walhalla Rechtshilfen von Benzel, Wolfgang (eBook)

  • Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
eBook (PDF)
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Steuerratgeber für Soldaten

Steuertipps für Soldaten Erstellen Sie Ihre Steuererklärung selbst: Informieren Sie sich insbesondere über die steuerlichen Regelungen zu Reisekosten und doppelter Haushaltsführung. Der Steuerratgeber für Soldaten Ausgabe 2016 geht auf die Besonderheiten des soldatischen Berufs ein wie: Kommandierung Versetzung Auslandseinsatz Der Ratgeber erläutert Soldatinnen und Soldaten jede Steuersparmöglichkeit und zeigt, wie die Steuererklärung ohne fremde Hilfe erstellt werden kann. Zügig und systematisch Genau abgestimmt auf den Beruf des Soldaten Zahlreiche Berechnungsbeispiele Detailliert und anschaulich ausgefüllte Musterformulare Sparen Sie Steuern! Besonders hilfreich sind dabei zahlreiche Praxistipps, beispielhaft ausgefüllte Steuerformulare und anschauliche Berechnungsbeispiele.

Prof. Dr. Wolfgang Benzel, Steuerberater und Diplom-Kaufmann, Oberst der Reserve, ist Gesellschafter der Dr. Benzel & Partner Steuerberatungsgesellschaft. Ordentlicher Professor an der Provadis-Hochschule Frankfurt/Höchst. Erfolgreicher Fachautor.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 232
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783802921469
    Verlag: Walhalla und Praetoria Verlag GmbH & Co. KG
    Größe: 3280kBytes
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Steuerratgeber für Soldaten

Außergewöhnliche Belastungen

Außergewöhnliche Belastungen entstehen dem Grunde und der Höhe nach zwangsläufig. Zwangsläufigkeit ist gegeben, wenn man sich den Ausgaben aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann. Unterschieden wird zwischen außergewöhnlichen Belastungen "allgemeiner Art", welche im Rahmen einer Belastungsgrenze, der sogenannten "zumutbaren Belastung", auf Antrag vom Gesamtbetrag der Einkünfte abzuziehen sind, und den außergewöhnlichen Belastungen "in besonderen Fällen". Letztere sind im Einkommensteuergesetz geregelte konkrete Fälle. Der Nachweis ist durch Vorlage von Belegen zu führen.

Bei den allgemeinen außergewöhnlichen Belastungen errechnet sich die zumutbare Belastung wie folgt:
Zumutbare Belastung Gesamtbetrag der Einkünfte in EUR bis
15 340 bis
51 130 über
51 130 bei Alleinstehenden ohne Kinder 5 % 6 % 7 % bei Ehegatten ohne Kinder 4 % 5 % 6 % bei Steuerpflichtigen mit einem oder zwei Kindern 2 % 3 % 4 % bei Steuerpflichtigen mit drei oder mehr Kindern 1 % 1 % 2 %
Allgemeine außergewöhnliche Belastungen sind:

Krankheitskosten

Kosten einer künstlichen Befruchtung

Scheidungskosten

den Nachlass übersteigende Beerdigungskosten

Kurkosten

Tilgungen auf Schulden, welche infolge einer Krankheit entstanden sind

Außergewöhnliche Belastungen in besonderen Fällen sind:

Unterhaltsaufwendungen

Sonderbedarf für die Berufsausbildung eines Kindes

Behindertenpauschbetrag

Hinterbliebenenpauschbetrag

Pflegepauschbetrag
Unterhaltsaufwendungen

"Erwachsen einem Steuerpflichtigen Aufwendungen für den Unterhalt und eine etwaige Berufsausbildung einer dem Steuerpflichtigen oder seinem Ehegatten gegenüber gesetzlich unterhaltsberechtigten Person, so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, dass die Aufwendungen bis zu 8 004 Euro im Kalenderjahr vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen werden", ist die Formulierung in
33a Abs. 1 EStG, mit welcher gut verständlich die Abzugsfähigkeit der Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung normiert wird.

Sie können diesen Freibetrag bis zum 31.01. eines Jahres beim Finanzamt beantragen. Monatlich wird Ihnen dadurch weniger Lohnsteuer abgezogen und der Nettobetrag Ihres Einkommens erhöht sich. Die Unterhaltsaufwendungen können Sie in Ihrer jährlichen Steuererklärung selbstverständlich nicht mehr geltend machen, denn Sie haben dann ja schon im laufenden Jahr von der Steuerreduzierung profitiert.

Voraussetzung für den Abzug ist allerdings, dass weder Sie noch Ihr Ehegatte Anspruch auf Kindergeld oder einen Kinderfreibetrag haben. Weiterhin darf der Empfänger der Unterstützung kein oder nur geringes Vermögen bis 15 500 Euro besitzen. Bezieht der Empfänger andere Einkünfte oder Bezüge, so wird der Betrag von 8 004 Euro um den Betrag gemindert, den die eigenen Einkünfte und Bezüge um 624 Euro je Kalenderjahr übersteigen. Seit 2010 können darüber hinaus Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung und zur gesetzlichen Pflegeversicherung, die der Steuerpflichtige für die zu unterhaltende Person aufwendet, zusätzlich zum Höchstbetrag abgezogen werden.

Bei privat Versicherten sind die Beitragsanteile, die auf Versicherungsleistungen entfallen, die in Art, Umfa

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