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Deutsches Strafrecht Allgemeiner Teil von Krey, Volker (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.04.2016
  • Verlag: Kohlhammer Verlag
eBook (ePUB)
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Deutsches Strafrecht Allgemeiner Teil

In bewährter Form behandelt das Studienbuch ausgehend von den Grundlagen des Strafrechts den dreistufigen Deliktsaufbau, den Straftatbestand mit seinen objektiven Elementen sowie den Vorsatz als subjektives Tatbestandsmerkmal. Anschließend werden die wichtigsten Rechtfertigungsgründe und die Schuld dargelegt. Täterschaft und Teilnahme, Unterlassungsdelikte, Versuch und Rücktritt sowie die Fahrlässigkeitsdelikte erfahren ebenfalls eine ausführliche Erörterung. Die Darstellung erfolgt im Wesentlichen 'systematisch-induktiv' anhand von Fällen und Beispielen. Diese Form der Lehrdarstellung erleichtert das Verständnis und das Behalten des behandelten Lehrstoffes. Prüfungsschemata runden die Darstellung ab und erleichtern die Zuordnung der Probleme im Prüfungsaufbau. Begründet von Prof. Dr. Volker Krey, Trier. Seit der 4. Auflage fortgeführt von Prof. Dr. Robert Esser, Lehrstuhl für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht, Universität Passau.

Produktinformationen

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Deutsches Strafrecht Allgemeiner Teil

42Abgrenzung Vorbereitung/Versuch gemäß 22 StGB

I.Versuchsbeginn beim unmittelbaren Täter von Begehungsdelikten

1.Versuchsbeginn bei Erfüllung eines Tatbestandsmerkmals

2.Versuchsbeginn vor Erfüllung eines objektiven Tatbestandsmerkmals

a)Subjektive Seite des unmittelbaren Ansetzens: "Jetzt geht es los"

b)Objektive Seite des Versuchsbeginns: "Ansetzen zur tatbestandsmäßigen Angriffshandlung, so dass sein Tun ohne Zwischenakte in die Erfüllung des Tatbestandes übergeht"

c)Subjektive und objektive Seite des unmittelbaren Ansetzens

3.Beispiele für den Versuchsbeginn (Unmittelbares Ansetzen, 22 StGB)

a)Straftaten gegen Leib und Leben

b)Raub (bzw. Räuberische Erpressung)

c)Sexualdelikte

d)Diebstahl

e)Nötigung

4.Gegenbeispiele: kein unmittelbares Ansetzen

a)Straftaten gegen Leib oder Leben

b)Raub

c)Diebstahl

5.Spezialproblem: Versuchsbeginn bei qualifizierten Tatbeständen

a)Versuch des Grunddelikts, 242, 22, 23 StGB?

b)Versuchsbeginn hinsichtlich qualifizierender Merkmale des 244 StGB?

II.Versuchsbeginn bei mittelbarer Täterschaft, Mittäterschaft und unechten Unterlassungsdelikten

1.Versuchsbeginn beim mittelbaren Täter (25 Abs.1 Alt. 2 StGB)

a)Abstellen auf die Einwirkung des mittelbaren Täters auf das Werkzeug

b)Modifizierte Einwirkungstheorie: Versuchsbeginn, wenn der mittelbare Täter die Einwirkung auf das Werkzeug abgeschlossen und das Geschehen aus der Hand gegeben hat (h.M.)

c)Abstellen auf das unmittelbare Ansetzen durch das Werkzeug

d)Stellungnahme

2.Versuchsbeginn bei Mittäterschaft

3.Versuchsbeginn bei unechten Unterlassungsdelikten

a)Ablehnung extremer Standpunkte

b)Eigener Standpunkt

43Untauglicher Versuch: Strafbarkeit/Abgrenzung vom Wahndelikt

I.Strafbarkeit des untauglichen Versuchs (23 Abs.3 StGB)

1.Versuch am untauglichen Objekt; Versuch mit untauglichen Mitteln

2.Versuch des untauglichen Subjekts

3.Untauglicher Versuch durch Unterlassen

II.Abgrenzung des untauglichen Versuchs vom straflosen Wahndelikt

III."Grober Unverstand" i.S.d. 23 Abs.3 StGB

Kapitel2:Rücktritt vom Versuch

44Grundgedanke, Rechtsnatur und Anwendungsbereich des 24 StGB

I.Ratio legis der Straflosigkeit des Versuchs beim Rücktritt

1.Theorie der goldenen Brücke (kriminalpolitischer Ansatz)

2.Prämientheorie ("Gnadentheorie")

3.Strafzwecktheorie (Wegfall von Strafbedürfnis und -würdigkeit)

4.Rücktritt als zurechenbare Gefährdungsumkehr

5.Rücktritt als Schuldaufhebungsgrund (Einheitstheorie)

6.Eigene Ansicht

II.Rechtsnatur des 24 StGB

III.Anwendungsbereich des 24 StGB

1.Kein Rücktritt bei Vollendung der Tat: Unanwendbarkeit des 24 StGB beim "misslungenen Rücktritt"

2.Unanwendbarkeit des 24 StGB beim fehlgeschlagenen Versuch

a)Der fehlgeschlagene Versuch: Beispiele/Vereinbarkeit dieser Rechtsfigur mit dem Gesetz?/Überflüssigkeit der Lehre vom Fehlschlag?

b)Maßgeblichkeit der "Gesamtbetrachtungslehre" für das Vorliegen eines fehlgeschlagenen Versuchs

c)Fehlgeschlagener Versuch bei rechtlicher Unmöglichkeit der Vollendung der Tat?

3.Unanwendbarkeit des 24 StGB auf echte Unternehmensdelikte

45Abgrenzung unbeendeter/beendeter Versuch. Rücktritt vom unbeendeten/beendeten Versuch (24 Abs.1 StGB)

I.Abgrenzung unbeendeter/beendeter Versuch (2

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