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Basics interkultureller Kommunikation Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz von Schmidt, Jürgen H. (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 15.02.2017
  • Verlag: Books on Demand
eBook (ePUB)
8,99 €
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Basics interkultureller Kommunikation

Im Zeitalter der Globalisierung und Migration ist interkulturelle Kommunikation nicht mehr länger ein Spezialthema, das nur für wenige Menschen Relevanz hat. Interkulturelle Kommunikation betrifft heute (fast) jeden, selbst wenn er seine Heimat nie verlässt. Basics interkultureller Kommunikation gibt eine allgemein verständliche Einführung in das Thema. Es hilft dabei Unterschiede zwischen den Kulturen zu verstehen und einzuordnen und zeigt auf, in welcher Weise kulturelle Unterschiede auch den Kommunikationsstil beeinflussen. Das Grundanliegen des Buches ist es, dem Leser Bausteine für die Entwicklung interkultureller Kompetenz mit auf den Weg zu geben, und dadurch zu einer besseren Verständigung zwischen den Kulturen beizutragen.

Jürgen H. Schmidt hat seine ersten interkulturellen Erfahrungen in seinem ursprünglichen Beruf als Bankkaufmann sowie auf Auslandsreisen gesammelt. Von 1998 bis 2006 lebte er zusammen mit seiner Familie in Peru. Dort war er, eingebunden in ein internationales Mitarbeiterteam, in der Ausbildung von Indianern des Amazonastieflandes tätig. Er kennt die Herausforderungen interkultureller Kommunikation aus eigener Erfahrung.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 144
    Erscheinungsdatum: 15.02.2017
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783844848427
    Verlag: Books on Demand
    Größe: 1093 kBytes
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Basics interkultureller Kommunikation

Vorwort

In diesem Buch geht es um die Basics interkultureller Kommunikation. Vor nicht allzu langer Zeit handelte es sich dabei noch um ein Spezialthema, mit dem sich hauptsächlich international tätige Fachkräfte beschäftigten. Inzwischen findet interkulturelle Kommunikation auch innerhalb Deutschlands in vielen alltäglichen Begegnungen statt. In den vergangenen Jahrzehnten sind Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Kulturen aus verschiedenen Gründen in unser Land gekommen: Studium oder Beruf, Flucht oder Vertreibung aus ihrer Heimat, Familienzusammenführung oder Heirat etc. Hinzu kommt, dass viele Kinder von Eltern mit Migrationshintergrund hier geboren werden und aufwachsen und dadurch von Geburt an von zwei Kulturen geprägt werden: der Ursprungskultur ihrer Eltern sowie der deutschen Kultur. Der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund in unserer Gesellschaft wird weiter steigen, sowohl durch weitere Zuwanderung als auch durch eine höhere Geburtenrate im Vergleich zu deutschen Eltern ohne Migrationshintergrund. Inzwischen ist es normal, dass man selbst in den Fußgängerzonen von Kleinstädten tagtäglich Menschen begegnet, die sich in einer Fremdsprache unterhalten. Kommt man als "Landei" (so wie ich) in eine Großstadt, dann hat man manchmal den Eindruck, mehr Unterhaltungen in anderen Sprachen als in Deutsch zu hören.

Aufgrund der beschriebenen Entwicklung begegnen sich in Deutschland Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Prägungen - und damit findet auch interkulturelle Kommunikation statt: in Geschäften, am Arbeitsplatz, in der Schule, im Verein usw. Je nachdem, wie gut unser Gegenüber die deutsche Sprache beherrscht, ist uns oft gar nicht bewusst, dass da Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft miteinander kommunizieren.

Durch die Globalisierung gibt es gleichzeitig noch eine weitere Tendenz: Immer mehr Deutsche haben berufliche oder private Kontakte ins Ausland, sei es durch Geschäftsoder Urlaubsreisen, durch Auswanderung oder zeitlich befristete Entsendung ins Ausland, Schüleraustausch oder Auslandsstudium, Partnerschaft oder Heirat etc. In diesen Fällen ist man sich in der Regel eher bewusst, dass interkulturelle Kommunikation stattfindet, weil man selbst Ländergrenzen überschreitet und ein anderes kulturelles Umfeld betritt.

Migration und Globalisierung werden sich vermutlich in den kommenden Jahren weiter fortsetzen. Damit verbunden ist die steigende Notwendigkeit, sich für den Umgang und die Begegnung mit Menschen aus anderen Kulturen entsprechende Fähigkeiten anzueignen. In diesem Zusammenhang wird immer wieder von der "Entwicklung interkultureller Kompetenz" gesprochen. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass die Entwicklung interkultureller Kompetenz ein lebenslanger Prozess ist. Die persönliche Herausforderung besteht darin, lernbereit und flexibel zu bleiben, und sich immer wieder bewusst zu machen, dass alle Erkenntnisse, die man im Lauf der Zeit gewonnen hat, nur Stückwerk sind. Unser menschliches Leben ist außerordentlich komplex. Wir können die individuelle und kulturelle Vielfalt in ihrer Gesamtheit letztlich nicht erfassen. Trotzdem finden wir im Laufe dieses lebenslangen Lernprozesses immer wieder Puzzleteile, die passen, und so mit der Zeit ein größeres Bild - und Sinn - ergeben.

An dieser Stelle möchte ich kurz meinen persönlichen Bezug zum Thema dieses Buches skizzieren. Ich selbst bin 1966 geboren und in einem kleinen Dorf am Rande des mittleren Schwarzwaldes (aber schon dem Schwabenland zugehörig) aufgewachsen. In der Zeit meiner Kindheit kamen viele "Gastarbeiter" nach Deutschland, bei uns im Dorf war es aber eher eine Seltenheit mit "Gastarbeiterkindern" in den Kindergarten oder in die Schule zu gehen. Während meiner Berufsausbildung und Tätigkeit als Bankkaufmann hatte ich dann viel mehr Umgang und Kontakt mit Menschen, die aus fremden Ländern kamen. Dabei lernte ich auch eine große Bandbreite kennen: Me

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