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Enterprise 2.0 Planung, Einführung und erfolgreicher Einsatz von Social Software in Unternehmen von Koch, Michael (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 16.12.2009
  • Verlag: De Gruyter Oldenbourg
eBook (PDF)
54,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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Enterprise 2.0

Die Verwendung von Web 2.0-Techniken und entsprechenden Werkzeugen birgt großes Potential für ein Unternehmen. Dieses Potential aufzuzeigen und nutzbar zu machen ist das Ziel des vorliegenden Buches. Nach einer Einführung in die Thematik werden die wichtigsten Softwaregattungen und deren Anwendungsfelder im betrieblichen Umfeld vorgestellt. Die Beschreibungen sind dabei jeweils mit Beispielen und Handlungsleitfäden illustriert. Fallstudien aus 15 Organisationen unterstützen den Leser dabei sich einen Überblick zu verschaffen oder sich Anregungen zu holen wie man ganz konkrete Szenarien - z.B. Teamarbeit oder Informationsmanagement - im Unternehmen unterstützen kann. Nach einer ausführlichen Diskussion der wichtigsten Herausforderungen beim Einsatz von Social Software wird das Buch mit einer Diskussion neuer Konzepte wie Semantic Web, Virtuelle Welten und Ubiquitäre Benutzungsschnittstellen abgerundet.

Produktinformationen

    Format: PDF
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 275
    Erscheinungsdatum: 16.12.2009
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783486593648
    Verlag: De Gruyter Oldenbourg
    Größe: 7565 kBytes
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Enterprise 2.0

1 Web 2.0, Social Software und Groupware (S. 1-2)

Nachdem bereits im Jahr 1982 der PC (Personal Computer) vom Time-Magazin als "Person of the Year" ausgezeichnet worden war, wurde diese Ehre Ende des Jahres 2006 dem Web 2.0 zu Teil. Den Time-Autoren gelang es, eine der Devisen des Web 2.0 in den Titel zu integrieren. Ausgezeichnet wurde: "You". Damit ist jeder Benutzer gemeint, der sich über Weblogs, Wikis oder anderweitig im World Wide Web (WWW) einbringt. Denn im Web 2.0 ist der Benutzer längst nicht mehr nur noch Konsument, er selbst wird zum Gestalter, indem er Inhalte bereitstellt. Das in diesem Zusammenhang oft genannte Schlagwort lautet "participation" – Partizipation oder Beteiligung (der Benutzer) – bzw. "user generated content" (benutzergenerierte Inhalte).

Während das Thema Web 2.0 im öffentlichen Internet schnell großen Zuspruch fand, hinken Unternehmen noch etwas hinterher, die neuen Konzepte für die Verbesserung der Unternehmenskommunikation und der Zusammenarbeit im Unternehmen einzusetzen. Die Unterstützung für verteilte Zusammenarbeit und Wissensmanagement in Unternehmen besteht vielfach immer noch aus endlosen E-Mails, geplanten Telefonkonferenzen und eventuell noch wenig strukturierten gemeinsamen Projektlaufwerken oder Teamräumen. Dabei zeigen erste vergleichende Beispiele wie bei Siemens (siehe hierzu auch Abschnitt 4.1.1), dass Konzepte des Web 2.0 (konkret: Mitarbeiterweblogs) in einigen Bereichen "klassischen" Mitteln des Wissensmanagements überlegen sind.

Mit diesem Buch wollen wir einen Beitrag dazu leisten, den Schleier über den Buzzwords etwas zu heben und klar zu machen, wie Social Software im internen Unternehmenseinsatz genutzt werden kann und was dabei beachtet werden sollte. In diesem einführenden Kapitel werden wir zuerst die zentralen Begriffe des Bereichs erklären und in Verbindung zueinander bringen, um dem Leser ein zusammenhängendes Verständnis zu ermöglichen. Konkret sind dies: "Web 2.0", "Social Software", "Enterprise 2.0" und "CSCW / Groupware".

1.1 Web 2.0

Lassen Sie uns diesen Abschnitt mit einer kleinen Zeitreise beginnen: Wir schreiben das Jahr 2000. Clemens Brunner hat vor kurzem eine ISDN-Karte in seinen Pentium I eingebaut und ist dabei eine neue Welt zu entdecken: Das Internet. Clemens hat Glück: Noch ist ISDN nicht Standard in Deutschland und manch anderer der das Internet entdecken will, muss auf ein Modem und bestenfalls 56 Kilobit/Sekunde Bandbreite zurückgreifen. Wenige Monate später ist Clemens der erste in seinem Freundeskreis, der eine eigene Website sein eigen nennen darf. Begeistert und stolz zeigt er seine "Homepage" herum und erzählt vom Aufwand der nötig war, bis nun alles funktioniert hat. Viele seiner Freunde sind beeindruckt, dass Clemens es geschafft hat in das nebulöse World Wide Web (WWW) vorzudringen und wollen nun auch "surfen lernen". Schnitt. Inzwischen sind einige Jahre vergangen. Internet haben "heißt" jetzt nicht mehr ISDN sondern DSL. Um eine 3 Megabyte große Datei herunterzuladen braucht Clemens jetzt nicht mehr sieben Minuten, sondern höchstens eine. Ein Großteil der deutschen Bevölkerung kann die Frage "Bist Du schon drin?" mit einem klaren "Ja!" beantworten und viele dieser Personen haben einen erfolgreichen Einkauf auch schon mit den Worten "3, 2, 1, meins" abgeschlossen. Aber ganz nebenbei verändert sich etwas anderes: Nicht mehr nur IT-affine Menschen wie Clemens Brunner beteiligen sich aktiv am WWW. Auch für unbedarfte Benutzer ist es erstaunlich einfach geworden, eigene Fotos, Videos un

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