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... und heute leg ich los Die völlig andere Art, im Job zu leben von Lohmann, Detlef (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 20.05.2016
  • Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
eBook (ePUB)
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
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... und heute leg ich los

Better Work Die meisten Unternehmen sind noch geprägt von Hierarchien, Bürokratie und Pflichterfüllung. Doch immer mehr Mitarbeiter fühlen sich von den althergebrachten Strukturen eingeengt und durch kleinteilige Vorgaben von wertschöpfender und freudvoller Arbeit abgehalten. In seinem neuen Buch beschreibt Bestseller-Autor Detlef Lohmann gemeinsam mit seinem Bruder Ulrich das Arbeiten in seinem Unternehmen, in dem eigenverantwortliches Handeln tatsächlich gelebt wird. Er zeigt, wie jeder sofort mehr Freiheit in seinen Arbeitsalltag bringen kann – unabhängig davon, ob er in einem modernen Unternehmen mit flachen Hierarchien arbeitet oder noch in einer klassischen Pyramidenorganisation steckt. Ulrich Lohmann deckt überraschende Ähnlichkeiten zwischen der Wirtschaftswelt und der Biologie auf und beschreibt so Möglichkeiten in der Arbeitswelt. Ein inspirierendes Buch für alle, die mit mehr Freude arbeiten möchten. Detlef Lohmann ist geschäftsführender Gesellschafter bei allsafe JUNGFALK, einem Hersteller von Ladungssicherungssystemen in Baden-Württemberg. Das äußerst profiable Unternehmen wurde 2015 bereits zum vierten Mal zum Top-Arbeitgeber im Mittelstand gekürt. Detlef Lohmanns erstes Buch '... und mittags geh' ich heim' wurde von Publikum und Medien begeistert aufgenommen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 220
    Erscheinungsdatum: 20.05.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783709407646
    Verlag: Linde Verlag Wien Gesellschaft m.b.H.
    Größe: 1128 kBytes
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... und heute leg ich los

DIENSTAG

Dienstag, 10:15 Uhr

Projekte suche ich mir selbst aus

Thorsten Meier steht mit seinen Kollegen aus dem Prozess im Kaffeeeck zusammen. Er ist - wie die anderen - ziemlich gespannt. Er sagt in die Runde: "Was für Projekte wohl diesmal ausgeschrieben werden? Ich hätte so Lust, mitzumachen!"

Heute ist nämlich der Tag der KVP-und Projekte-Reviews. KVP steht für "Kontinuierlicher Verbesserungsprozess" - das klingt unsexy und doch elektrisiert es Thorsten Meier und seine Kollegen. Es geht nicht nur um die Ergebnispräsentation zum letzten Halbjahr, sondern auch um die Vorstellung und Besetzung der Projekte für die kommenden sechs Monate: Was beschäftigt die Organisation im kommenden Jahr? Wo genau möchten die Kollegen mitarbeiten und mitgestalten?

Jetzt hält es Thorsten nicht mehr aus: "Lasst uns mal loslaufen, damit wir pünktlich im Besprechungsraum sind, ich möchte nichts verpassen!" Schnellen Schrittes macht sich die Mannschaft in Richtung Besprechungsräume auf. Dort sitzen bereits Kollegen aus anderen Prozessen - genauso erwartungsvoll und voller Tatendrang ...

Was ist da los? Man könnte fast meinen, dass es etwas gratis gibt. Oder gibt es etwas zu gewinnen? Zwei Wochen Kreuzfahrt auf dem Pazifik?

Nichts dergleichen. Was es hier gibt, ist ZUSATZARBEIT.

Wie bitte? Ein Haufen Arbeit, und die Mitarbeiter reißen sich darum? Genau. Das ist Alltag bei Allsafe. Genau genommen zweimal im Jahr, wenn das Unternehmen interne Projekte vorstellt und zur Mitarbeit einlädt.

Das funktioniert so: In einem Workshop entwickeln wir in unserem Führungsteam mögliche Themen, die uns auf dem Weg zu unseren Unternehmenszielen voranbringen könnten. Aus diesem Themenpool generieren wir konkrete Projekte. Je nach Interesse suchen sich die Mitarbeiter ein Projekt aus, für das sie die Leitung übernehmen oder in dem sie mitarbeiten wollen. Ihr persönliches Projekt schreiben sie anschließend auf eine Karte und heften diese an das Schwarze Brett, im Vorraum der Kantine. Am Ende stehen dann in der Regel um die 20 Projektideen am Brett. Zum Beispiel:

"Industrie 4.0."
"Mengenabweichung bei Auslieferung zum Kunden"
"Logistikstandards von Rampe zu Rampe"
"Touchpoint-Management"
"Oberflächenfehler Alu, Kratzer und Verschmutzung"
Sind alle Projekte in die Liste aufgenommen, geht die Information über Intranet und Aushang an alle Mitarbeiter raus:

"Die neue Projekteliste ist da!"

Jetzt ist jeder herzlich eingeladen, mitzuarbeiten. Er kann sich auf dem Server oder in der ausgehängten Liste für das Projekt seiner Wahl eintragen. Und tatsächlich beeilt sich jeder Interessierte, um noch in "sein" Projekt hineinzukommen.

Am Ende stehen richtig viele Namen in den Listen. Jedes Projektteam besteht aber maximal aus fünf Mitarbeitern. Einfach, weil sich diese Größe für ein dynamisches und kreatives Arbeiten bewährt hat. Jetzt wird also überlegt und diskutiert. Die Mitarbeiter, die mit ihrer Expertise am besten zur Aufgabe passen, dürfen ins Team - und freuen sich.

Zusatzprojekte bedeuten Zusatzarbeit

Dass die Vergabe von Zusatzprojekten eine derartige Begeisterung auslöst, ist in den meisten Unternehmen unüblich. Ich frage mich allerdings: Warum nur?

Unternehmen entwickeln sich heute mit einer hohen Dynamik. Dabei entstehen regelmäßig Themen, die nicht zum Tagesgeschäft gehören, die aber dringend bearbeitet werden müssen. Sei es die Präsentationsvorlage des Unternehmens, die an das neue Corporate Design angepasst werden muss, oder die Weihnachtsfeier, für die ein kreatives Organisationstalent gesucht wird. Oder das Unternehmen braucht, um im Markt weiterhin vorn mitzuspielen, ein spezielles Qualitätsaudit - da muss doch ein Mitarbeiter her, der das in die Hand nimmt! Oder eine Nummer größer: Der Umbau der Betriebskantine steht an. Wer übernimm

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