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Auswirkungen neuer Technologien auf das Unternehmen im Gesundheitswesen Transformationsoptionen von Gesundheitsdienstleistungen durch Informations- und Kommunikationstechnologien von Moser, Hannes (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 27.11.2012
  • Verlag: GRIN Verlag
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Auswirkungen neuer Technologien auf das Unternehmen im Gesundheitswesen

Doktorarbeit / Dissertation aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Unternehmensforschung, Operations Research, Note: 1,0, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus), Sprache: Deutsch, Abstract: Rasanter Fortschritt im medizinisch technischen Bereich, der Ruf nach mehr Prävention, nach besserer Koordination zwischen niedergelassenen Ärzten und Spitälern, nach verstärkter Einbindung anderer sozialer Einrichtungen oder nach Eindämpfung der Kostenexplosion: das Gesundheitswesen ist international im Umbruch. Nicht nur in Österreich wird nach einem zukunftsträchtigen und finanzierbaren System gesucht, um auf die Herausforderungen reagieren zu können. Es besteht ein starker Bedarf darin, Prozesse im Gesundheitsbereich standardisiert darzustellen und diese durch den Einsatz neuer Technologien effizient(er) zu gestalten. Ebenso bietet sich eine Reihe neuer Entwicklungen an, die die Dienstleistungen in diesem Bereich transformiert und dadurch beispielsweise die Arzt - Patientenbeziehung grundlegend ändern, sowie eine starke Einbindung des Kunden in den Dienstleistungserstellungsprozess forcieren wird. Die zentrale Forschungsfrage der vorliegenden Dissertation beschäftigt sich daher mit Transformationsoptionen von Gesundheitsdienstleistungen in Produktion und Vermarktung, die durch neue Informations- und Kommunikationstechnologien entstehen.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 352
    Erscheinungsdatum: 27.11.2012
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783656322115
    Verlag: GRIN Verlag
    Serie: Akademische Schriftenreihe Bd.V205223
    Größe: 25660kBytes
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Auswirkungen neuer Technologien auf das Unternehmen im Gesundheitswesen

5.3. Ziele und Nutzen der Elektronischen Krankenakte

Um den Nutzen Elektronischer Krankenakten aufzuzeigen, erscheint es hilfreich, einmal die Schwächen der konventionellen Akte zu betrachten und diesen die Vorteile Elektronischer Krankenakten gegenüberzustellen [Haas 2005a]: Konventionelle Krankenakten müssen aufwändig archiviert und organisiert werden. Ein schneller und bedarfsgerechter Zugriff ist oftmals nicht oder nur aufwändig möglich. Durch den Einsatz einer Elektronischen Krankenakte können aufwändige Suchzeiten in Archiven sowie Transportzeiten entfallen, die Informationslogistik wird erheblich verbessert. Das Heraussuchen einer bestimmten Menge von Krankenakten, die definierten Kriterien genügen - z.B. zum Zwecke der Forschung oder Behandlungsvergleichen, also ein inhaltbezogenes Heraussuchen von Akten bzw. das Bilden spezieller Kohorten durch Suche nach bestimmten Merkmalsausprägungen, ist auf Basis konventioneller Archive äußerst aufwändig, wenn nicht sogar

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck - 110 - Institut für Strategisches Management, Marketing und Tourismus Mag. Hannes Moser

Auswirkungen neuer Technologien auf das Unternehmen im Gesundheitswesen Elektronische Krankenakten

unmöglich. Durch den Einsatz einer elektronischen Akte ist es unaufwändig möglich, Kohorten zu bilden bzw. Krankengeschichten, die bestimmten Kriterien genügen, herauszusuchen. Konventionelle Akten und Dokumente können zu einem Zeitpunkt auch nur an einem Ort verfügbar sein. Parallel entstehende Dokumente müssen zusammengeführt und aufwändig in der Akte abgelegt werden. Ist eine Akte noch in einem Arztzimmer, da noch eine Epikrise diktiert werden muss, ist diese Akte z.B. bei plötzlicher Wiederaufnahme des Patienten nicht sofort verfügbar. Oft ist sogar nicht bekannt, wo diese Akte gerade lagert. Durch den Einsatz einer elektronischen Akte ist eine zeitgleiche Nutzung durch verschiedene, an der Behandlung beteiligter Personen, problemlos möglich. Die konventionelle Akte muss intern physisch nach einer einmal festgelegten Struktur organisiert bzw. geordnet werden. Dies kann chronologisch oder nach Befundarten mittels Registern geschehen. Ebenso ist zu entscheiden, ob und in welcher Weise Fallakten getrennt oder gemeinsam in einem Mutterbehälter aufbewahrt werden. Dementsprechend kann eine konventionelle Akte nicht oder nur mit großem Aufwand umsortiert werden, was für den täglichen Gebrauch nicht möglich ist. Oftmals interessieren aber sowohl der chronologische Verlauf, als auch eine nur befundartenbezogene Sicht, ggf. auch eine problemorientierte Sicht oder nur ganz bestimmte Angaben in einer speziellen Zusammenstellung. Durch den Einsatz einer elektronischen Akte muss keine materialisierte physische Ablageorganisation festgelegt werden, der Inhalt von digitalen Krankenakten kann also nach verschiedensten Kriterien sortiert, gefiltert und dargestellt werden. Damit können auch berufsgruppenorientierte virtuelle Sichten auf eine gesamtheitliche Akte (z.B. die Röntgenakte, die Physiotherapiedokumentation, die Anästhesiedokumentation usw.) erzeugt werden. Ärztliches Handeln basiert auf Informationen. Durch die stetig steigende Zahl diagnostischer und therapeutischer Verfahren erhöht sich auch die Anzahl der einzelnen Angaben zu einem Patienten. Das daraus entstehende komplexe Informationsgeflecht muss für Behandlungsentscheidungen laufend neu bewertet, geordnet und priorisiert, sowie in geeigneter Weise dargestellt werden. Durch entsprechende Informationsfunktionen wie die Basisdokumentation oder aber verlaufsorientierte Darstellung von Laborwerten, Vitalwerten, Scores etc. kann die

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck -

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