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BWL Basiswissen Ein Schnellkurs für Nicht-Betriebswirte von Schultz, Volker (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 07.03.2016
  • Verlag: Verlag C.H.Beck
eBook (ePUB)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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BWL Basiswissen

Betriebswirtschaftliches Basiswissen in Form eines leicht verständlichen Schnellkurses: In drei Stunden erfahren Sie hier mehr über die wichtigsten Bereiche der BWL, als in so manchem Seminar. Zum Inhalt - Rentabilität und Liquidität, - Unterschied zwischen GbR und GmbH, - Aufbau einer Bilanz, verschiedene Kalkulationsverfahren, - Break-Even-Analyse, - die Geheimnisse der Zeugnissprache oder die Bedeutung des AIDA-Ansatzes. Nach der Lektüre dieses Ratgebers bilden die betriebswirtschaftlichen Grundlagen einen festen Bestandteil Ihres Wissens!

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 128
    Erscheinungsdatum: 07.03.2016
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783406690167
    Verlag: Verlag C.H.Beck
    Größe: 1855 kBytes
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BWL Basiswissen

21 OHG oder GmbH? - Besonderheiten der Rechtsformen

Ein Unternehmen lässt sich durch verschiedene Merkmale charakterisieren, die bei der Gründung festgelegt werden. Zu diesen sogenannten konstitutiven Rahmenentscheidungen zählen die Rechtsform, der Standort, das Leistungsprogramm und die Produktionskapazität eines Unternehmens.

Dabei hat die Entscheidung für eine bestimmte Rechtsform unmittelbaren Einfluss auf folgende Bereiche:

Haftung (Wer haftet, in welcher Höhe wird gehaftet?)
Geschäftsführung (Wer ist zur Leitung des Unternehmens berechtigt oder verpflichtet?)
Mindestkapitalbedarf
Finanzierungsmöglichkeiten (Vgl. Kap. "Wege der Kapitalbeschaffung")
Verteilung von Gewinnen und Verlusten
Steuerliche Belastungen
Publizitätsverpflichtungen
Mitbestimmung der Arbeitnehmer
Es werden folgende Rechtsformen unterschieden:

Einzelunternehmen
Personengesellschaften
Kapitalgesellschaften
22 sonstige Rechtsformen (wie beispielsweise Genossenschaften, Versicherungsvereine auf Gegenseitigkeit oder öffentlich-rechtliche Körperschaften und Stiftungen)
In Abbildung 3 sind die prozentualen Anteile, die diese Rechtsformen in Deutschland besitzen, zusammengestellt.

Abbildung 3: Aufteilung der Unternehmen in Deutschland nach Rechtsformen (eigene Darstellung auf Basis von Zahlen des Statistischen Bundesamtes, Wiesbaden)
Einzelunternehmen

Ein Einzelunternehmen gehört einem einzigen Eigentümer, der als Einzelunternehmer allein und unbegrenzt - auch mit seinem gesamten Privatvermögen - haftet. Der Eigentümer erhält die Gewinne, muss aber auch sämtliche Verluste tragen. 23 Er hat jederzeit das Recht, seinem Unternehmen finanzielle Mittel oder Sachgüter zu entnehmen oder zuzuführen. Die Leitung des Unternehmens steht ihm alleine zu.

Einzelunternehmen sind in das Handelsregister einzutragen. Nach der Eintragung gilt ein Einzelunternehmer als eingetragener Kaufmann und muss dies in seinem Firmennamen kenntlich machen. Üblich sind dafür die Abkürzungen "e. K.", aber auch "e. Kfm." oder "e. Kfr." (= eingetragene Kauffrau).
Personengesellschaften

Bei einer Personengesellschaft haben sich mindestens zwei Personen (sog. Gesellschafter) zur Gründung eines Unternehmens zusammengeschlossen, wobei alle oder ein Teil der Gesellschafter wie beim Einzelunternehmen unbegrenzt mit ihrem Privatvermögen haften. Es lassen sich die Rechtsformen

BGB-Gesellschaft (GbR),
offene Handelsgesellschaft (OHG) und
Kommanditgesellschaft (KG)
unterscheiden.
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)

Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die auch als BGB-Gesellschaft bezeichnet wird, ist die einfachste Form einer Personengesellschaft. Sie basiert auf den Regelungen der 705 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB).

24 Eine BGB-Gesellschaft entsteht, wenn mehrere Personen sich zur Förderung eines gemeinsamen Zwecks zusammenschließen und Beiträge zur gemeinsamen Sache leisten. Sie kann unbürokratisch gegründet werden - der Abschluss eines schriftlichen Gesellschaftsvertrags ist nicht erforderlich (wohl aber ratsam!), mündliche Absprachen sind ausreichend. Dadurch ist es denkbar, dass eine BGB-Gesellschaft entsteht, ohne dass sich die Beteiligten dessen bewusst sind (z. B. stellen Fahr- oder Wohngemeinschaften Ausprägungsformen von BGB-Gesellschaften dar).

Die Gesellschafter haften gemeinsam und unbeschränkt für die Schulden der Gesellschaft; die Geschäftsführung steht ihnen gemeinsam zu. Die BGB-Ges

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