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Das kleine Handbuch fr den grenzenlosen Erfolg 10 Strategien, um global erfolgreich zu arbeiten von Bloch, Susan (eBook)

  • Verlag: Wiley-VCH
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Das kleine Handbuch fr den grenzenlosen Erfolg

Susan Bloch ist Chief Learning Officer der Aditya Birla Group und eine gefragte Rednerin auf Führungsgipfeln und Konferenzen weltweit. Philip Whiteley ist erfolgreicher Journalist und Autor. Die beiden haben bereits 'How to Manage in a Flat World' zusammen geschrieben, das weltweit in 12 Ländern erschienen ist.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 218
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527659340
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 238 kBytes
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Das kleine Handbuch fr den grenzenlosen Erfolg

Einführung: Arbeiten in der grenzenlosen Welt

Als im Jahre 2008 einige der weltgrößten Finanzinstitutionen ins Trudeln gerieten, waren es überwiegend nationale Regierungen, die sie aus der Krise retteten. Die Regierungen benutzten das Geld der Steuerzahler, um "ihre" Banken oder "ihre" Versicherungsgesellschaften vor Schlimmerem zu bewahren - obwohl, wie im Fall der Royal Bank of Scotland oder der AIG, die Finanzinteressen den gesamten Globus umspannten.

Bedeutet das, dass die Globalisierung trotz der allgemeinen Auffassung von einer grenzenlosen Welt nur Augenwischerei ist und dass wir "real" noch immer in einer Welt von Nationalstaaten leben?

Ihr Staat ist nach wie vor eine mächtige Instanz. Er entscheidet über Ihren Pass, über die Sprache, die Sie sprechen, über Ihre Rechte, in unterschiedlichen Teilen der Welt tätig zu werden, über Ihr Steueraufkommen und ob Sie Militärdienst leisten müssen oder nicht. Möglicherweise sind Sie sogar über eine staatliche Kranken- und Rentenversicherung abgesichert. Auf institutioneller Ebene ist die Nation damit ein großer und einflussreicher Player. Nicht zu vergessen, was Fußball, Tennis oder die Olympischen Spiele für den Nationalstolz - oder das Kollektivschämen - bedeuten.

Trotzdem ist der Nationalstaat nicht in allen Bereichen dominant. Auch seit den Bankenrettungen sind nicht zuletzt internationale Gremien wie G8 oder G20 daran interessiert, auf breiter Ebene Reformen einzuleiten, um eine Wiederholung der Finanzkrise von 2008 zu verhindern. Ob sie schnell und effizient genug handeln werden, ist ein Schlüsseltest. Die Kreditkrise war für Finanzminister und Staatschefs ein gewaltiger, tief erschütternder Schock; viele fürchten jetzt das Heranrollen einer Schuldenkrise, die selbst reiche Regierungen nicht zu stemmen vermögen. In Anbetracht der hohen Staatsverschuldung vieler Länder, könnte das Schicksal Islands - drohender Staatsbankrott durch seine internationalen Banken - auch andere, größere Länder treffen. Griechenland ringt weiter um Unterstützung durch Deutschland und die Europäische Union. Regulierungen, Sparpakete und Nothilfeprogramme bestimmen die internationale Aktionssphäre.

In anderen Bereichen sorgten Wirtschaftskrise und Rezession für größere und nicht zuletzt internationale Fusionen. Fluggesellschaften beispielsweise galten früher als "Flag Carriers" - mit der typischen Monopolstellung auf dem heimischen Markt. Der Terminus ist inzwischen ein Anachronismus, da "Flag Carriers" mittlerweile Sicherheit durch Fusionen suchen. British Airlines und die spanische Iberia bestätigten ihre Fusion im April 2010; kulturell ist das vergleichbar mit der Übernahme der Abbey Bank durch Santander einige Jahre zuvor. Ein weiteres Beispiel ist die PKW-Herstellung: Der Verkauf von Volvo an den Autokonzern Geely bedeutet, dass Chinesen und Schweden künftig eng zusammenarbeiten werden. In der Stahlproduktion entstand nach der Übernahme von Corus durch Tata Steel eine Kooperation zwischen Indern, Holländern und Briten. Darüber hinaus gibt es unzählige weitere Beispiele.

Wenn Sie also unbedingt für ein "nationales" Unternehmen arbeiten wollen, sind Ihre Chancen verschwindend gering. Sie sind Teil der globalen Wirtschaft und sehr wahrscheinlich eines multikulturellen Arbeitsumfelds, unabhängig davon, ob Ihr Karriereplan dies vorsah oder nicht. Und da Währungsschwankungen und Wechselkurse einen Einfluss auf das Import-Export-Geschäft haben, ist die Dynamik wirtschaftlichen Potenzials inzwischen fast grenzenlos.

Aber ist Ihre Denkweise oder die Ihres Unternehmens wirklich grenzenlos?

Was bleibt Ihnen übrig? Eigentlich nur, sich mit der Frage anzufreunden, wie Sie ein globaler Mitspieler werden können - und letztlich mit dem, was wir als das Globale Ich definieren. Es ist nicht möglich und wäre auch keinesfalls zu empfehlen, die eigene Kultur zu verleugnen. Genauso wenig ist es möglich, alle Kulturen und Weltanschauungen z

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