text.skipToContent text.skipToNavigation
background-image

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre von Sigloch, Jochen (eBook)

  • Erscheinungsdatum: 28.04.2015
  • Verlag: Kohlhammer Verlag
eBook (ePUB)
32,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar

Online verfügbar

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Dieses Lehrbuch behandelt die Grundzüge der ABWL. Dabei soll ein Überblick des breiten Spektrums betriebswirtschaftlicher Entscheidungsprobleme vermittelt sowie das Interesse am Fach geweckt werden. Besonderer Wert wird deshalb auf eine übersichtliche, prägnante und dank zahlreicher Beispiele und Abbildungen anschauliche Darstellung gelegt. Das Buch ist als Grundlage für Einführungsveranstaltung konzipiert, kann aber auch als Einstiegsliteratur für Praktiker genutzt werden. Prof. em. Dr. Jochen Sigloch war Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung an der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Thomas Egner ist Inhaber des Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Betriebliche Steuerlehre an der Universität Bamberg. Dr. Stephan Wildner arbeitet heute als Bereichsleiter einer großen Beratungsgesellschaft.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 321
    Erscheinungsdatum: 28.04.2015
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783170236110
    Verlag: Kohlhammer Verlag
    Größe: 7100 kBytes
Weiterlesen weniger lesen

Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Kapitel 1: Einführung

I. Grundbegriffe der Wirtschaftswissenschaften

A. Bedürfnisse und Güter

Menschen in allen Ländern, Altersgruppen und sozialen Schichten zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Vielzahl von unerfüllten Wünschen haben. Diese unerfüllten Wünsche werden in den Wirtschaftswissenschaften als Bedürfnisse bezeichnet. Bedürfnisse können unterteilt werden in Grundbedürfnisse und Wahlbedürfnisse:

- Grundbedürfnisse sind die lebensnotwendigen Bedürfnisse ("needs"). Hierzu zählt z. B. das Bedürfnis nach Nahrung, Kleidung und Wohnung. Grundbedürfnisse dienen der Erhaltung und Sicherung des Lebens und müssen auf jeden Fall befriedigt werden.

- Wahlbedürfnisse sind nicht zwingend lebensnotwendig, aber lebensbereichernd. Beispiele sind das Lesen, Spielen, Basteln, Tanzen, Musizieren und Reisen. Wahlbedürfnisse können befriedigt werden, d. h. Menschen überleben auch ohne Befriedigung der Wahlbedürfnisse. Wahlbedürfnisse können deshalb unterdrückt, abgewandelt oder aufgeschoben werden.

Die folgende Abbildung verdeutlicht die Grundeinteilung von Bedürfnissen nochmals:

Abb. 1: Bedürfnisse

Mit zunehmendem Wohlstand dürfen die Grundbedürfnisse weitgehend als erfüllt gelten und die Wahlbedürfnisse gewinnen zunehmend an Bedeutung. Selbst sehr wohlhabende Menschen haben in der Regel noch unerfüllte Bedürfnisse, wenn auch auf einem anderen Niveau (Luxus). Allgemein gilt:

These 1: Die Bedürfnisse des Menschen sind unbegrenzt!

Zur Befriedigung ihrer unbegrenzten Bedürfnisse stehen Menschen unterschiedliche Güter zur Verfügung. Güter sind alle Mittel, die geeignet sind, menschliche Bedürfnisse zu befriedigen . Nach der äußeren Erscheinungsform sind zwei Hauptarten von Gütern zu unterscheiden: Sachgüter und Dienstleistungen.

- Sachgüter sind materielle Güter wie z. B. Nahrungsmittel, Kleider, Möbel, Autos oder Maschinen. Sie haben Masse und Volumen und können aufbewahrt (= gelagert) werden. Bei den Sachgütern sind je nach Verwendungsweise Verbrauchsgüter und Gebrauchsgüter zu unterscheiden:

- Verbrauchsgüter (z. B. Nahrungsmittel, Benzin, Strom) werden bei ihrer Verwendung verbraucht. Sie können daher nur einmal eingesetzt werden.

- Gebrauchsgüter (z. B. Computer, Mobiltelefone, Werkzeug, Fahrräder, Uhren, Musikinstrumente, Sportgeräte) werden bei ihrer Verwendung nur gebraucht, nicht aber verbraucht. Sie können somit mehrfach verwendet werden, nutzen sich aber durch den Gebrauch über längere Zeit ab.

- Dienstleistungen sind nicht greifbar und nicht lagerbar, da sie von Menschen für Menschen erbracht werden. Soll der Wunsch nach Unterhaltung oder Urlaub erfüllt werden, ist man auf die Dienste anderer Menschen (z. B. der Schauspieler oder des Hotelpersonals) angewiesen. Diese Dienste zählen ebenfalls zu den Gütern, denn es handelt sich auch hierbei um Mittel zur Bedürfnisbefriedigung.

Die folgende Abbildung enthält Beispiele zu den einzelnen Güterarten:

Abb. 2: Güter

Ein großer Teil der heute nachgefragten Güter ist nicht natürlichen Ursprungs, sondern muss erst produziert werden. Bei der Produktion werden Güter in andere Güter umgewandelt. Die Produktion hat zwei Seiten: Auf der einen Seite werden Sachgüter/Dienstleistungen als Inputgüter gebraucht und verbraucht (Produktionsfaktoren), auf der anderen Seite werden neue Sachgüter/Dienstleistungen als Outputgüter erzeugt (Produktionsergebnisse).

Im Paradies oder im Schlaraffenland st

Weiterlesen weniger lesen

Kundenbewertungen