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Einführung in die Betriebswirtschaftslehre von Wettengl, Steffen (eBook)

  • Verlag: Wiley-VCH
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Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

Müssen Sie eine Einführungsveranstaltung in die Betriebswirtschaftslehre besuchen? Kommen Sie bei den vielen Begriffen und Ansätzen manchmal etwas durcheinander? Dann ist dieses Buch das richtige für Sie. Steffen Wettengl unterrichtet seit über 10 Jahren BWL und führt Sie so verständlich wie möglich in dieses Thema ein. Er erklärt, was Betriebe überhaupt sind, welche Ziele sie verfolgen und wie sie sich organisieren. Er erläutert, was Sie über Innovationsmanagement, Marketing, Beschaffung, Logistik und Produktionsmanagement wissen sollten. Den Abschluss dieses kompakten und schlüssigen Buchs bilden das externe und das interne Rechnungswesen. Steffen Wettengl ist seit 2003 Professor fur BWL an der Hochschule Ulm. Er halt regelma?ig in Ingenieursstudiengangen die Vorlesung 'Einfuhrung in die BWL'. In den 1990er-Jahren studierte er BWL an der Universitat Erlangen-Nurnberg und promovierte zu einem Thema aus dem Innovationsmanagement. Mehrjahrige Praxiserfahrung sammelte der Autor in kaufmannischen Bereichen der Robert Bosch GmbH. Er ist Autor des 'Wiley-Schnellkurs BWL'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: AdobeDRM
    Seitenzahl: 474
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783527819522
    Verlag: Wiley-VCH
    Größe: 17093 kBytes
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Einführung in die Betriebswirtschaftslehre

1
Betriebe und Unternehmen

In diesem Kapitel erfahren Sie mehr ...

über die Merkmale von Betrieben und von Unternehmen
über Produktionsfaktoren und wirtschaftliches Handeln
über die Besonderheiten von Dienstleistungen, Sachgütern und Leistungsbündeln
über die marktliche und die allgemeine Umwelt von Betrieben
über die typischen Etappen, in denen sich Märkte entwickeln
In der Betriebswirtschaftslehre geht es um Betriebe und wirtschaftliches Verhalten . Im ersten Kapitel dieses Buchs erfahren Sie, was ein Betrieb ist und was ihn kennzeichnet.
1.1 Merkmale von Betrieben

Ein Betrieb ist ein sozio-technisches System , in dem Produktionsfaktoren zielgerichtet kombiniert werden. Die Mitarbeiter nutzen Betriebsmittel, um Sachgüter zu erzeugen und abzusetzen oder Dienstleistungen zu erbringen.

Die drei wesentlichen allgemeinen Kennzeichen eines Betriebs sind:

In Betrieben werden Produktionsfaktoren kombiniert. Die drei elementaren Produktionsfaktoren sind (a) menschliche Arbeit, (b) Betriebsmittel und (c) laufender - materieller und energetischer - Input. Ihr Einsatz wird durch den sogenannten dispositiven Faktor gelenkt (dispositiv = anordnend).
Betriebe müssen Einzahlungsüberschüsse bzw. mindestens ein finanzielles Gleichgewicht erreichen (Einzahlungen Auszahlungen).
In Betrieben wird das wirtschaftliche Prinzip, das auch ökonomisches Prinzip genannt wird, angewendet. Man versucht entweder den Aufwand zu minimieren (Minimalprinzip) oder das Ergebnis zu maximieren (Maximalprinzip).
Diese drei Merkmale werden in den folgenden Abschnitten erläutert.
1.1.1 Produktionsfaktoren in Betrieben

In einem Betrieb werden drei Produktionsfaktoren eingesetzt, die auch als Elementarfaktoren bezeichnet werden. Abbildung 1.1 enthält zwei Fotos, die jeweils eine alltägliche Situation in einem Industrie- und einem Dienstleistungsbetrieb zeigen. In beiden Fällen sind die drei Produktionsfaktoren zu erkennen:

Abbildung 1.1 Elementare Produktionsfaktoren in Betrieben

Mitarbeiter und Führungspersonen leisten menschliche Arbeit . Die beiden Arbeiter auf dem linken Foto sind im Leipziger Werk des Autoherstellers BMW damit beschäftigt, das Dachteil auf der Karosserie eines i3-Elektrofahrzeugs zu montieren. Die Dame auf dem zweiten Foto arbeitet in einer Apotheke.
Maschinen, Werkzeuge, Computer etc . werden über einen längeren Zeitraum als Betriebsmittel eingesetzt. Sie geben im Zuge der Produktion von Sachgütern und der Realisierung von Dienstleistungen ihr jeweiliges Leistungspotenzial ab. BMW investierte für die Betriebsmittel der i3-Fertigung in Leipzig rund 400 Millionen Euro. Zu den Betriebsmitteln in der Apotheke zählen die Möbel, das Kassensystem und die Alarmanlage.
Für die Leistungserstellung brauchen Betriebe außerdem noch einen laufenden Input . Betriebe beziehen von ihren Lieferanten Rohstoffe und Bauteile , die verbraucht oder verbaut werden. Der laufende Input einer Apotheke besteht vor allem in Medikamenten und Heilmitteln. Außerdem ist in Betrieben Energie erforderlich, zum Beispiel für den Einsatz von Elektrowerkzeugen. Für den laufenden Input gibt es auch die Bezeichnung Werkstoffe .
Die beiden Produktionsfaktoren menschliche Arbeit und Betriebsmittel sind Potenzialfaktoren . Durch Personal und Betriebsmittel wird eine Obergrenze für das Leistungsvermögen eines Betriebs festlegt. Diese Obergrenze nennt man Kapazität . Die beiden Potenzialfaktoren reichen für die Leistungserstellung nicht aus. Der laufende Input kommt als Verbrauchsfaktor hinzu.

In Abbildung 1.2 wer

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