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IFRS Essentials Regeln, Fälle, Lösungen. Mehr als 50 % Beispiele. Verständlicher Sprachstil. Praxisrelevante Bilanzierungsfragen. von Lüdenbach, Norbert (eBook)

  • Verlag: NWB Verlag
eBook (ePUB)
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IFRS Essentials

Bilanzierung nach IFRS anhand von Praxisfällen trainieren und verstehen. Komplexe Themen werden durch konkrete Anwendungsbeispiele leichter verständlich. Dieses didaktische Prinzip machen sich auch die Autoren dieses IFRS-Übungsbuches zunutze. Sie fassen zunächst jeden Standard zusammen und gehen dabei auf praktische Anwendungsfragen ein. Danach folgen konkrete Fallbeispiele aus ihrer Beratungspraxis und Lehrtätigkeit, welche die wichtigen Fragestellungen zu den einzelnen Regelungen aufgreifen. Ausführliche Lösungshinweise und Erläuterungen helfen, die Übungsfälle erfolgreich zu bearbeiten. Die Konzentration auf praxisrelevante Bilanzierungsfragen und der verständliche Sprachstil ermöglichen Ihnen einen fundierten Einstieg in die Rechnungslegung nach IFRS. Das Buch ist daher ideal für das BWL-Studium, die Fortbildung zum Wirtschaftsprüfer, Steuerberater bzw. Bilanzbuchhalter und für Praktiker im Rechnungs- und Finanzwesen geeignet. IFRS Essentials wurde umfassend überarbeitet und aktualisiert und enthält bereits die Standards IFRS 9 'Finanzinstrumente', IFRS 14 'Regulatorische Abgrenzungsposten' und IFRS 15 'Erlöse aus Verträgen mit Kunden'.

Produktinformationen

    Format: ePUB
    Kopierschutz: watermark
    Seitenzahl: 616
    Sprache: Deutsch
    ISBN: 9783482729027
    Verlag: NWB Verlag
    Größe: 19566 kBytes
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IFRS Essentials

Rahmenkonzept

1. Einleitung

Das Rahmenkonzept legt die Konzeptionen fest, die der Erstellung und Darstellung von Abschlüssen für externe Benutzer (externe Adressaten) zugrunde liegen (Rahmenkonzept, Abschnitt "Zweck und Status"). Das Verhältnis des Rahmenkonzepts zu den einzelnen IFRS stellt sich wie folgt dar:
Im Falle von Regelungslücken hat die Unternehmensleitung eine Bilanzierungsmethode zu entwickeln. Diese Bilanzierungsmethode muss mit dem Rahmenkonzept verträglich sein, wenn keine Vorschriften in den einzelnen IFRS existieren, die sich mit ähnlichen und verwandten Fragen beschäftigen (IAS 8.11). In gewissen Fällen kann es zu einem Konflikt zwischen den Vorschriften des Rahmenkonzepts und jenen eines Standards kommen. In solchen Fällen haben die Vorschriften des Standards Vorrang vor jenen des Rahmenkonzepts (Rahmenkonzept, Abschnitt "Zweck und Status"). 2. Das Ziel der universellen Finanzberichterstattung

Die Zielsetzung der universellen Finanzberichterstattung besteht darin, finanzielle Informationen über das berichtende Unternehmen bereitzustellen, die für bestehende und potenzielle Investoren sowie für Gläubiger nützlich sind, wenn es darum geht, über die Bereitstellung von Ressourcen an das Unternehmen zu entscheiden (z. B. Gewährung eines Darlehens an das Unternehmen oder Kauf von Eigenkapitalinstrumenten des Unternehmens) (OB 2).

Vorhandene und potenzielle Investoren sowie Gläubiger sind die Hauptadressaten von universellen Finanzberichten (OB 5). Sie benötigen hilfreiche Informationen, um die künftigen Geldflüsse des zu beurteilenden Unternehmens abschätzen zu können. Normalerweise werden universelle Finanzberichte nicht primär für die Verwendung durch die Unternehmensführung, Regulatoren oder andere Mitglieder der Öffentlichkeit erstellt. Dennoch können auch für diese Personengruppen universelle Finanzberichte nützlich sein (OB 9 f.).

Universelle Finanzberichte zielen nicht darauf ab, den Wert des berichtenden Unternehmens anzuzeigen. Stattdessen helfen sie den Hauptadressaten bei der Schätzung dieses Wertes (OB 7).

Änderungen der Ressourcen des berichtenden Unternehmens und Ansprüche gegen das Unternehmen resultieren einerseits aus seiner finanziellen Leistung ( financial performance ) und andererseits aus weiteren Ereignissen oder Geschäften wie der Emission von Eigenkapital- und Schuldinstrumenten. Um die künftigen Zahlungen des Unternehmens korrekt beurteilen zu können, müssen die Nutzer dazu in der Lage sein, diese beiden Arten von Änderungen voneinander zu unterscheiden (OB 15).

Die Erstellung von Jahresabschlüssen basiert auf dem Grundsatz der Periodenabgrenzung . Dadurch werden die Auswirkungen von Geschäften sowie anderen Ereignissen und Umständen auf die wirtschaftlichen Ressourcen des berichtenden Unternehmens und auf die Ansprüche gegenüber dem Unternehmen in jenen Perioden dargestellt, in denen diese Auswirkungen eintreten - und zwar selbst dann, wenn die resultierenden Ein- und Auszahlungen in einer anderen Periode erfolgen) (OB 17). Die Erstellung einer Geldflussrechnung basiert allerdings nicht auf dem Grundsatz der Periodenabgrenzung (IAS 7).
3. Grundsatz der Unternehmensfortführung

Abschlüsse basieren normalerweise auf der Annahme der Unternehmensfortführung für die absehbare Zukunft. Somit wird angenommen, dass das Unternehmen weder die Absicht hat, noch dazu gezwungen ist, seine Tätigkeiten einzustellen oder deren Umfang wesentlich einzuschränken. Wenn hingegen eine solche Absicht bzw. ein solcher Zwang existiert, so muss der Abschluss ggf. auf einer anderen Grundlage aufgestellt werden, die dann anzugeben ist (R. 4.1).
4. Qualitat

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